{"id":122203,"date":"2014-04-01T16:47:31","date_gmt":"2014-04-01T16:47:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=122203"},"modified":"2014-04-01T16:47:42","modified_gmt":"2014-04-01T16:47:42","slug":"verhaltene-fruehjahrsentwicklung-sorgt-fuer-leichten-rueckgang-der-arbeitslosenzahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=122203","title":{"rendered":"Verhaltene Fr\u00fchjahrsentwicklung sorgt f\u00fcr leichten R\u00fcckgang der Arbeitslosenzahlen"},"content":{"rendered":"<p>Hessen. Die Arbeitslosigkeit in Hessen ist im M\u00e4rz leicht zur\u00fcckgegangen. Insgesamt waren 189.721 Frauen und M\u00e4nner arbeitslos gemeldet. Das waren 1,7 Prozent (3.273) weniger als im Februar und 0,5 Prozent (918) weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote sank binnen eines Monats um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 5,9 Prozent. Im letzten Jahr lag die Quote noch bei 6,1 Prozent. Saisonbereinigt ergeben sich keine Ver\u00e4nderungen zum Vormonat.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen, ist dies keine \u00fcberraschende Entwicklung: \u201eSaison\u00fcblich sind die Arbeitslosenzahlen, wenn auch geringer als erwartet, zur\u00fcckgegangen. Traditionell profitieren mit Beginn des Fr\u00fchjahrs mehr M\u00e4nner und junge Menschen unter 25 Jahren von sinkenden Arbeitslosenzahlen. Der sehr milde Winter hat generell zu weniger Arbeitslosen gerade auch in den Au\u00dfenberufen gef\u00fchrt, umso geringer f\u00e4llt demzufolge auch der R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit im Fr\u00fchjahr aus\u201c.<\/p>\n<p>Insgesamt 2.576 (2,4 Prozent) M\u00e4nner haben so im Vergleich zum Vormonat ihre Arbeitslosigkeit beendet. Ihre Zahl liegt jetzt bei 102.937. Im Vergleich dazu sank die Zahl arbeitsloser Frauen nur um rund 700 (0,8 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit sank im Vergleich zum Vormonat um 3,8 Prozent auf jetzt rund 18.000 junge Frauen und M\u00e4nner, die auf der Suche nach einer Besch\u00e4ftigung sind.<\/p>\n<p>Dass das Fr\u00fchjahr keinen nachhaltigen Durchbruch gebracht hat, zeigt sich ebenfalls an der Entwicklung der gemeldeten Stellen bei den Agenturen f\u00fcr Arbeit in Hessen: \u201eDer Stellenindex der BA und die Zahl der gemeldeten Stellen machen deutlich, dass die Arbeitgeber weiterhin z\u00f6gerlich bei Neueinstellungen sind. Ebenso stockend zeigt sich die Bilanz der bisher gemeldeten Ausbildungsstellen. Angesichts der aktuellen internationalen Entwicklung bleiben die Betriebe abwartend und gehen weniger Risiken ein\u201c, so Martin weiter.<\/p>\n<p>Die Hauptverlierer dieser Entwicklung sind, wie die aktuellen Zahlen zeigen, die Langzeitarbeitslosen. Rund 64.370 arbeitslose Menschen z\u00e4hlten im letzten Monat zu dieser Personengruppe Gerade die Zahl der Arbeitslosengeld II \u2013 Empf\u00e4nger, die l\u00e4nger als ein Jahr arbeitslos sind, steigt an. Fast 57.270 Personen im Rechtskreis SGB II sind davon betroffen. Das sind 3,4 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p><strong>Stellenentwicklung bleibt verhalten<\/strong><\/p>\n<p>Die Zahl der den Agenturen f\u00fcr Arbeit in Hessen gemeldeten offenen Stellen bleibt weiter hinter den Vorjahreswerten zur\u00fcck. Der Zugang belief sich auf 10.872; 3,4 Prozent weniger als im M\u00e4rz des letzten Jahres. Somit waren 31.340 Stellen im Bestand; 4,1 Prozent weniger als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Bei der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigung bleibt Hessen unver\u00e4ndert hinter dem Bund und den westdeutschen L\u00e4ndern zur\u00fcck. Der hochgerechnete, vorl\u00e4ufige Wert der sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigung f\u00fcr Hessen bel\u00e4uft sich f\u00fcr den Monat Januar 2014 auf 2.311.000. Das sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich dazu stieg die Zahl im Bund um 1,4 Prozent und in Westdeutschland um 1,5 Prozent an.<\/p>\n<p><strong>Niedrigste Arbeitslosenquote in Fulda<\/strong><\/p>\n<p>Im Ranking der 26 hessischen Kreise und kreisfreien St\u00e4dten ist Fulda mit einer Quote von 3,9 Prozent der Spitzenreiter, gefolgt vom Hochtaunuskreis mit einer Quote von 4,2 Prozent. Die h\u00f6chste Arbeitslosenquoten weisen mit 11,5 Prozent die Stadt Offenbach und mit 10,3 Prozent die Stadt Kassel auf. In 10 von 26 hessischen Regionen war die Arbeitslosigkeit h\u00f6her als vor einem Jahr.\u00c2\u00a0 Am deutlichsten machte sich der Anstieg im Hochtaunuskreis (+4,4 Prozent) und Darmstadt-Stadt (+4,2 Prozent) bemerkbar. Die Arbeitslosenquoten der Regierungsbezirke verteilten sich wie folgt: Darmstadt: 6,0 Prozent, Gie\u00dfen: 5,8 Prozent und Kassel: 6,0 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Ausbildungsmarkt: Mehr Bewerber\/innen als vor einem Jahr<\/strong><\/p>\n<p>Die ersten aktuellen Zahlen des laufenden Ausbildungsjahres zeigen einen Zuwachs der gemeldeten Bewerber\/innen (+ 5,3 Prozent) sowie der gemeldeten Ausbildungsstellen (+ 0,6 Prozent) gegen\u00fcber dem Vorjahr. Insgesamt standen so 32.483 Bewerber\/innen im M\u00e4rz dieses Jahres 26.833 Berufsausbildungsstellen gegen\u00fcber. Als unversorgt gelten derzeit 19.955 Bewerber\/innen. Ihnen gegen\u00fcber stehen 17.193 unbesetzte Lehrstellen. Dies bedeutet eine Relation von 1,2 unversorgten Bewerbern auf eine unbesetzte Berufsausbildungsstelle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hessen. Die Arbeitslosigkeit in Hessen ist im M\u00e4rz leicht zur\u00fcckgegangen. 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