{"id":121709,"date":"2014-03-27T06:48:14","date_gmt":"2014-03-27T06:48:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=121709"},"modified":"2014-03-27T06:48:14","modified_gmt":"2014-03-27T06:48:14","slug":"partnerschaft-mit-ukrainischer-caritas-geht-weiter-gerade-in-der-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=121709","title":{"rendered":"Partnerschaft mit ukrainischer Caritas geht weiter \u2013 gerade in der Krise"},"content":{"rendered":"<p><b>Fulda, Iwano-Frankiwsk.<\/b> Angesichts der politischen Krise, in der sich das osteurop\u00e4ische Land Ukraine befindet, hat Di\u00f6zesan-Caritasdirektor in einem Wort an die Caritas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die seit f\u00fcnf Jahren bestehende Partnerschaft der Caritas Fulda zur Caritas im westukrainischen Iwano-Frankiwsk erinnert und betont, wie viel Positives man schon gemeinsam habe bewegen k\u00f6nnen in der Zusammenarbeit im Bereich der Behindertenhilfe. Die Fuldaer Caritas hatte 2010 begonnen, die Behindertenhilfe in der Stadt \u00f6stlich der Karpaten dabei zu unterst\u00fctzen, f\u00fcr Menschen mit Behinderung und ihre Angeh\u00f6rigen das Angebot an Beratung und Unterst\u00fctzung im Alltag sowie zur Teilhabe an Arbeit erheblich auszubauen.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eJeder mit gesundem Menschenverstand stellt sich die Frage, warum es jetzt zu solch einer fatalen Zuspitzung der politischen Situation kommen musste\u201c, konstatiert Caritasdirektor Juch. \u201eUngeachtet der \u00e2\u20ac\u0161Schuldfrage\u00e2\u20ac\u02dc und der noch unklaren zuk\u00fcnftigen Entwicklung in Osteuropa blicken wir nat\u00fcrlich ganz genau und mit Sorgen in Richtung Ukraine, denn als Partner der Caritas in Iwano-Frankiwsk f\u00fchlen wir uns direkt mit betroffen!\u201c<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich habe man, so Markus Juch weiter, die dort am gemeinsamen Projekt beteiligten Menschen bei gegenseitigen Besuchen kennengelernt und Freundschaft geschlossen. Neben der pers\u00f6nlichen Sorge, ob es diesen Freunden gut gehe, herrsche zudem im Augenblick nat\u00fcrlich auch Unsicherheit dar\u00fcber, ob die Caritas-Arbeit vor Ort im Moment \u00fcberhaupt noch im vollen Umfange laufe, und ob sich die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Zusammenarbeit zwischen Fulda und Iwano-Frankiwsk wom\u00f6glich verschieben w\u00fcrden.<\/p>\n<p>\u201eDiese Frage\u201c, erl\u00e4uterte Dr. Juch weiter, \u201estellt sich umso dringlicher, da wir gerade ab diesem Fr\u00fchjahr \u2013 durch F\u00f6rdergelder von Aktion Mensch \u2013 mit einem neuen gemeinsamen Projekt auf die weitere Verselbstst\u00e4ndigung der Menschen mit Handicap und auf eine inklusive Gesellschaft in Iwano-Frankiwsk gemeinsam mit unseren ukrainischen Partnern hinarbeiten wollen! Wir sind auf jeden Fall gedanklich bei unseren ukrainischen Freunden und den von ihnen betreuten Menschen und hoffen f\u00fcr sie das Beste\u201c, unterstrich der Caritasdirektor. Die Caritas im Bistum Fulda wolle diese binationale Partnerschaft unbedingt weiter voran bringen, denn gerade im Zuge der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Umbr\u00fcche m\u00fcsse die ukrainische Caritas sich ja auch auf ihre Partner in anderen L\u00e4ndern verlassen k\u00f6nnen. \u201eWir werden dazu beitragen, dass das internationale Netz der Hilfe nicht rei\u00dft \u2013 zum Wohle der hilfsbed\u00fcrftigen Menschen in Osteuropa!\u201c<\/p>\n<div>\n<p>F\u00fcr Mai, so Juch, sei als n\u00e4chster Schritt im Rahmen der Kooperation ein Caritas-Delegationsbesuch aus Fulda in Iwano-Frankiwsk geplant, der bei sicherer Lage auch durchgef\u00fchrt w\u00fcrde. Ein Gegenbesuch sei dann f\u00fcr sp\u00e4ter im Jahr bereits abgesprochen, auch eine Fahrzeug\u00fcbergabe f\u00fcr einen Ford Transit zur Behindertenbef\u00f6rderung stehe im Rahmen des Projektes noch in diesem Jahr an.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda, Iwano-Frankiwsk. 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