{"id":120960,"date":"2014-03-15T00:13:24","date_gmt":"2014-03-15T00:13:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=120960"},"modified":"2014-03-14T16:43:44","modified_gmt":"2014-03-14T16:43:44","slug":"ueber-die-richtige-kommunikation-mit-dem-gast-und-das-inszenieren-von-produkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=120960","title":{"rendered":"\u00dcber die richtige Kommunikation mit dem Gast und das Inszenieren von Produkten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_120961\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/seminar_RS_verkaufen.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-120961\" class=\"size-thumbnail wp-image-120961\" alt=\"\u201eVerkaufen mit Herz und Spa\u00df\u201c: Gastro-Coach Frank Simmeth in Aktion mit Gastronomen aus der Rh\u00f6n. \/Foto: Freies Journalistenb\u00fcro der Rh\u00f6n\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/seminar_RS_verkaufen-265x186.jpg\" width=\"265\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/seminar_RS_verkaufen-265x186.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/seminar_RS_verkaufen.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-120961\" class=\"wp-caption-text\">\u201eVerkaufen mit Herz und Spa\u00df\u201c: Gastro-Coach Frank Simmeth in Aktion mit Gastronomen aus der Rh\u00f6n. \/Foto: Freies Journalistenb\u00fcro der Rh\u00f6n<\/p><\/div>\n<p>Rh\u00f6n. Nat\u00fcrlich will der Gast in einem Rh\u00f6ner Restaurant sein Essen genie\u00dfen und satt werden. Doch reicht das heute aus oder geh\u00f6rt mehr dazu? \u201eEin Restaurantbesuch muss zum Erlebnis werden \u2013 nur dann kommt der Gast wieder\u201c, sagt der bekannte Gastro-Coach Frank Simmeth aus dem bayerischen Dietramszell, der mit seinen Seminaren bundesweit unterwegs ist und dabei auch Mitarbeiter renommierter Unternehmen der Gastronomie und Hotellerie, darunter auch der Sternegastronomie, trainiert.<!--more--><\/p>\n<p>Jetzt war Simmeth in der Rh\u00f6n zu Gast, um bei einem Seminar im Rahmen der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie \u2013 einer Gemeinschaftsinitiative des MineralBrunnens Rh\u00f6nSprudel und der Dachmarke Rh\u00f6n \u2013 Vertreter von Gastronomiebetrieben aus der bayerischen, hessischen und th\u00fcringischen Rh\u00f6n zu motivieren. \u201eVerkaufen mit Herz und Spa\u00df\u201c \u2013 das ist Simmeths Motto. Er selbst sieht sich als \u201eMissionar\u201c: \u201eViele Leute in der Gastronomie sind noch sehr zur\u00fcckhaltend. Sie m\u00fcssen dem Gast gegen\u00fcber aber selbstbewusst auftreten, mit ihm aktiv kommunizieren und ihre Produkte und Dienstleistungen so anbieten, dass es rundum ein guter Service ist, aber keinesfalls aufdringlich wirkt. Sie m\u00fcssen ein echter Gastgeber sein.\u201c<\/p>\n<p>Der Gast erwarte von einem guten Service in einem guten Restaurant eine Beratung \u2013 einen Rat. \u201eWenn ein Mitarbeiter nicht ber\u00e4t, macht er einen entscheidenden Fehler\u201c, ist sich Simmeth sicher. \u201eTipps zu geben ist unser Job. Wir k\u00f6nnen dem Gast gezielt ein Essen empfehlen, dazu einen passenden Wein, ein Mineralwasser. Damit nehmen wir ihm die Entscheidung ab.\u201c Verkaufen bedeute immer, Interesse und Aufmerksamkeit zu erregen. Das d\u00fcrfe aber nicht plump her\u00fcberkommen, sondern ganz nat\u00fcrlich \u2013 etwa so, wie man zu Hause in privater Runde seine Freunde bewirtet. Deshalb pl\u00e4diert der Gastro-Coach auch daf\u00fcr, ganz \u201enormal\u201c mit den G\u00e4sten zu reden und die \u00fcblichen Floskeln wegzulassen. So etwas wirke echt und authentisch \u2013 und passe zu einer Region wie der Rh\u00f6n.<\/p>\n<p>Frank Simmeth kennt viele Restaurants, in denen der Verkauf funktioniert, und zwar durch das \u201eInszenieren\u201c der jeweiligen Produkte. Daf\u00fcr nennt er auch Beispiele: Es sei zum Beispiel ein Unterschied, ob das Essen auf einem herk\u00f6mmlichen Teller oder einer Schieferplatte serviert wird. In Bayern kennt er Restaurants, in dem der Obstler aus einer Magnumflasche direkt am Tisch eingeschenkt oder das Dessert mit lauten Kuhglockenkl\u00e4ngen gebracht wird. \u201eSo etwas erregt Aufmerksamkeit und f\u00fchrt dazu, dass andere G\u00e4ste dies auch erleben wollen. Wenn wir unsere Produkte nicht inszenieren, dann wird der Gast lediglich satt \u2013 und morgen wird er eben in einem anderen Lokal satt. Er kehrt nicht zur\u00fcck, weil er nichts Besonderes erlebt hat.\u201c<\/p>\n<p>16 Vertreter von Restaurants, Hotels und der regionalen Weinbranche aus der bayerischen, hessischen und th\u00fcringischen Rh\u00f6n waren zum Seminar \u201eErfolgreich verkaufen mit Herz und Verstand\u201c ins Landhotel \u201eZur Gr\u00fcnen Kutte\u201c nach Bernshausen gekommen, um sich von Simmeth motivieren zu lassen. Dabei wurden sie vom Gastro-Coach von Anfang an aktiv einbezogen. In Gruppen mussten sie Verkaufsargumente erarbeiten oder gegenseitig in die Rolle des Gastronoms und des Gasts schl\u00fcpfen sowie die Kommunikation auf Basis von Empfehlungen \u00fcben. \u201eWir wollen, dass unsere G\u00e4ste in den Rh\u00f6ner Restaurants ein Genusserlebnis haben \u2013 also die Verbindung von gutem regionalem Essen und Trinken mit dem Erleben regionaler Besonderheiten\u201c, sagt Martina Kl\u00fcber-Wibelitz aus Schleid, die die Seminare im Auftrag der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie organisiert. \u201eSouver\u00e4nes Auftreten, geschickte Fragestellung und ansprechende Rhetorik dem Gast gegen\u00fcber geh\u00f6rt zum Gesamterlebnis Gastronomie zwingend dazu.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch habe von diesem Seminar viele neue Anregungen mitgenommen, beispielsweise wie man einen Gast richtig nach seinen W\u00fcnschen fragt und wie man ihm seinen Aufenthalt bei uns rundum angenehm gestaltet. Das werde ich auch so an mein Personal weitergeben\u201c, sch\u00e4tzt Gundi Heidinger vom gastgebenden Landhotel \u201eZur Gr\u00fcnen Kutte\u201c in Bernshausen ein. Das Seminar habe zum Nachdenken angeregt: \u201eEs war nie langweilig und hat mich sehr motiviert.\u201c Auch Jan Gilgin vom Romantik-Hotel und Restaurant \u201eGoldener Karpfen\u201c in Fulda war begeistert: \u201eF\u00fcr mich pers\u00f6nlich war interessant zu erfahren, wie man ohne die herk\u00f6mmlichen Floskeln auf den Gast zugehen und so ganz nat\u00fcrlich her\u00fcber kommen kann.\u201c Stephan Merz vom Winzerkeller Hammelburg hat es als positiv empfunden, dass sich alle Teilnehmer aktiv beteiligen mussten und es sich nicht um einen \u201etrockenen\u201c Vortrag handelte: \u201eDadurch ist es auch gelungen, sich gegenseitig kennenzulernen und \u00fcber Probleme beim Verkaufen von Produkten auszutauschen\u201c, sagt er.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Seminar im Rahmen der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie findet am Mittwoch, 19. M\u00e4rz, im Restaurant &amp; Hotel \u201eLEIST_SONNE_ENGEL\u201c sowie im Handwerkerhof in Hilders statt. Dann wird es um \u201eTellerKunstwerke \u2013 G\u00e4ste kulinarisch und visuell verw\u00f6hnen\u201c gehen. Mehr Informationen dazu gibt es auch im Internet unter www.rhoensprudel-genussakademie.de.<\/p>\n<p><b>\u00c2\u00a0<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. Nat\u00fcrlich will der Gast in einem Rh\u00f6ner Restaurant sein Essen genie\u00dfen und satt werden. 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