{"id":120673,"date":"2014-03-07T00:09:13","date_gmt":"2014-03-07T00:09:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=120673"},"modified":"2014-03-07T07:34:09","modified_gmt":"2014-03-07T07:34:09","slug":"buchenauer-schlossherr-bietet-wohlfuehl-atmosphaere-und-modernen-komfort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=120673","title":{"rendered":"Buchenauer Schlossherr bietet Wohlf\u00fchl-Atmosph\u00e4re und modernen Komfort"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_120674\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/093-Schloss-Buchenau.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-120674\" class=\"size-full wp-image-120674\" alt=\"Das Renaissance-Schloss Buchenau, wie es nur zu sehen ist, wenn man im Gel\u00e4nde spazieren geht.  Foto: M\u00f6ller\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/093-Schloss-Buchenau.jpg\" width=\"560\" height=\"358\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-120674\" class=\"wp-caption-text\">Das Renaissance-Schloss Buchenau, wie es nur zu sehen ist, wenn man im Gel\u00e4nde spazieren geht. Foto: M\u00f6ller<\/p><\/div>\n<p>Eiterfeld. Strahlend wei\u00df und einladend liegt Schloss Buchenau in der winterlichen Morgensonne. Das schmucke Renaissance-Geb\u00e4ude, das auch als \u201eSchenckschloss\u201c bezeichnet wird, ist neben dem \u201eSeckendorffschloss\u201c und dem \u201eSpiegelschloss\u201c eines von drei Schl\u00f6ssern in dem kleinen Dorf Buchenau an der n\u00f6rdlichen Grenze des Landkreises Fulda.<!--more--><\/p>\n<p>In dem Schloss betrieb in den Jahren 1924 bis 1984 die Hermann-Lietz-Schule ein Internat. Anschlie\u00dfend wurde es als \u00dcbergangswohnheim f\u00fcr Sp\u00e4taussiedler genutzt. Im Jahre 2000 kaufte Klaus G\u00f6bel (47) aus Burghaun-Steinbach das marode Geb\u00e4ude. Sehr wahrscheinlich w\u00e4re es dem langsamen Verfall preisgegeben gewesen, h\u00e4tte der neue Schlossherr nicht innovativ gedacht und sich mit Herzblut seinem neuen Besitz gewidmet. Mitleidig sei er anf\u00e4nglich von vielen bel\u00e4chelt worden, sagt Klaus G\u00f6bel. Sein kleines mit Aktenordnern und technischem Ger\u00e4t best\u00fccktes B\u00fcro will so gar nicht zu dem herrschaftlichen Haus passen. Neben an wird flei\u00dfig gearbeitet, denn es gibt immer wieder R\u00e4ume neu herzurichten\u00c2\u00a0 oder umzugestalten. Die Geb\u00e4ude denkmalschutzorientiert zu modernisieren, habe viele Diskussionen und manchmal auch Nerven gekostet.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbeh\u00f6rde des Landkreises Fulda, anfangs mit J\u00fcrgen Obermeier und jetzt mit Eva Kohlmann, war es das gemeinsame Bestreben, das Schloss zu erhalten. Ein ehrgeiziges Projekt des gelernten Elektroingenieurs, der seine Computerfirma im Jahre 2001 verkaufte, um seine ganze Energie in das 65.000 Quadratmeter gro\u00dfe Gel\u00e4nde mit seinen zehn Geb\u00e4uden auf 1,5 Hektar bebauter Fl\u00e4che zu stecken. Das Grundprinzip des \u201cSchlossherrn\u201c ist: Er schaue dem Gast aufs Maul und richte sich nach dessen Bed\u00fcrfnissen. So sind auf dem Anwesen Zimmer und Ferienwohnungen mit insgesamt 125 Betten in unterschiedlichen Kategorien entstanden. F\u00fcr Tagungen stehen zehn verschieden gro\u00dfe Aufenthalts- und Seminarr\u00e4ume zur Verf\u00fcgung, in denen moderne und heute notwendige Technik geboten wird.<\/p>\n<p>In der Bl\u00fctezeit von Buchenau vor dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg war der vorherrschende Baustil Renaissance. Die Armut des Adels und der Bev\u00f6lkerung verhinderte \u00fcber Jahrhunderte die Anpassung des Baustils. So ist der Winkelbau mit seinem markanten Treppenturm im Zentrum erhalten geblieben. Der Ausbau des Dachgeschoss mit Gauben zur besseren Beleuchtung der Zimmer f\u00fcgt sich harmonisch in das Bild ein. Gleiches gilt f\u00fcr die auf dem Gel\u00e4nde befindlichen Fachwerkgeb\u00e4ude, die bereits saniert und zu Seminarr\u00e4umen oder Ferienwohnungen umgebaut sind oder sich gerade im Umbau befinden. Neu ist die gro\u00dfe, lichtdurchflutete Schlosshall, die auf dem Grundriss des vorhergehenden Geb\u00e4udes errichtet wurde. Parkettboden und Raumgestaltung sind einladend und vermitteln ein Wohlgef\u00fchl. Die Halle ist ebenerdig und behindertengerecht und bietet rund 275 Personen Platz.<\/p>\n<p>Bei der gr\u00f6\u00dften Veranstaltung im Schloss habe man 600 Personen gez\u00e4hlt, ist Klaus G\u00f6bel stolz. Er selbst organisiere diese Tagungen nicht, sondern stelle Unterkunft, R\u00e4ume, Technik und nat\u00fcrlich Verpflegung zur Verf\u00fcgung. Letzteres sei auch ein Grund, dass er immer wieder angefragt werde, denn das K\u00fcchenpersonal komme den kulinarischen W\u00fcnschen der G\u00e4ste sehr entgegen. Klaus G\u00f6bel sagt mit \u00dcberzeugung, dass er den Kauf des Schlosses nie bereut habe. Als Besitzer, Unternehmer und Hausmeister, der selbst im Schloss wohnt, ist er sicher, einen wichtigen Beitrag f\u00fcr den Erhalt des Baudenkmals geleistet und zudem eine sinnvolle Nutzung gefunden zu haben. Buchenau sei aus allen Himmelsrichtungen in relativ kurzer Zeit gut zu erreichen und biete anders als eine Stadt Natur, Rad- und Wanderwege, Spiel- und Sportm\u00f6glichkeiten sowie &#8211; und vor allem &#8211; Ruhe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Eiterfeld. Strahlend wei\u00df und einladend liegt Schloss Buchenau in der winterlichen Morgensonne. 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