{"id":120134,"date":"2014-02-25T00:17:23","date_gmt":"2014-02-25T00:17:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=120134"},"modified":"2014-02-24T17:58:58","modified_gmt":"2014-02-24T17:58:58","slug":"w-e-g-und-tegut-unterstuetzen-biologisch-dynamische-landwirtschaft-mit-10-000e","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=120134","title":{"rendered":"W-E-G und tegut\u00e2\u20ac\u00a6 unterst\u00fctzen biologisch-dynamische Landwirtschaft mit 10.000\u00e2\u201a\u00ac"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Scheck\u00fcbergabe-tegut...-und-WEG-Kultursaate.V.-Biofach-2014.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-120135\" alt=\"Scheck\u00fcbergabe tegut... und WEG- Kultursaate.V.-Biofach 2014\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Scheck\u00fcbergabe-tegut...-und-WEG-Kultursaate.V.-Biofach-2014-265x198.jpg\" width=\"265\" height=\"198\" \/><\/a>Fulda\/N\u00fcrnberg Auf der BIOFACH Messe in N\u00fcrnberg \u00fcbergaben am 14. Februar tegut\u00e2\u20ac\u00a6 gute Lebensmittel und W-E-G einen Scheck im Wert von 10.000\u00e2\u201a\u00ac an den Verein Kultursaat. Die beiden Fuldaer Unternehmen leisten damit einen Beitrag zur St\u00e4rkung der biologisch- dynamischen Landwirtschaft und zum Erhalt der Sortenvielfalt.<br \/>\n<strong>\u00c2\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Spenden f\u00fcr konkrete Projekte<\/strong><br \/>\nDie Spenden von tegut&#8230; und der W-E-G werden laut Michael Fleck, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Kultursaat e.V., f\u00fcr konkrete Projekte eingesetzt, um diese von der Idee, \u00fcber den Entstehungsprozess bis hin zur Markteinf\u00fchrung begleiten zu k\u00f6nnen. Die beiden Unternehmen unterst\u00fctzen in diesem Fall langfristig die Entwicklung und Realisierung der samenfesten Sorte \u201eSommerrettich\u201c.<!--more--><\/p>\n<p>tegut&#8230; unterst\u00fctzt zus\u00e4tzlich bereits seit einigen Jahren gemeinsam mit seinen Kunden die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Pro verkaufter Sament\u00fcte des Unternehmens Bingenheimer Saatgut gehen 0,25\u00e2\u201a\u00ac an Kultursaat e.V. Im Jahr 2013 konnten durch diesen Verkauf 12.000\u00e2\u201a\u00ac gesammelt werden, die ebenfalls auf der BIOFACH Messe \u00fcbergeben wurden.<\/p>\n<p><strong>Bio-Z\u00fcchtung ohne CMS Sorten<\/strong><\/p>\n<p>Bei der biologischen Z\u00fcchtungsinitiative geht es im Wesentlichen darum, neben den klassischen konventionellen Hybridsorten biologische Sorten zu kultivieren. Damit sollen Gem\u00fcsesorten, die fast schon aus den Regalen verschwunden sind, wiederbelebt werden. Besonders Kohlarten, Rettiche und Zichorien sind gef\u00e4hrdet, nur noch als Hybride angeboten zu werden. \u201eHier versuchen wir ein Zeichen zu setzten und durch die Unterst\u00fctzung von Z\u00fcchtungsinitiativen Alternativen zu er\u00f6ffnen\u201c, so Wolfgang Gutberlet, Vorsitzender des Aufsichtsrates der W-E-G.<\/p>\n<p>Mittlerweile stammt 70 % des Saatgutes aus konventionellem Zuchtmaterial, auch im \u00f6kologischen Landbau. Bei der konventionellen Z\u00fcchtung wird teilweise die sogenannte CMS-Methode (Cytoplasmatische m\u00e4nnliche Sterilit\u00e4t) angewendet, die in den letzten Wochen \u00f6ffentlich diskutiert wurde. Artfremde Zellen und Zellkerne verschmelzen dabei miteinander. Aufgrund der Zellverletzung k\u00f6nnen sich die Samen dann nicht mehr eigenst\u00e4ndig vermehren. Folglich ist eine Weiterz\u00fcchtung durch G\u00e4rtner nicht mehr m\u00f6glich.<br \/>\nZudem wird die Landwirtschaft immer abh\u00e4ngiger von gro\u00dfen Saatgutkonzernen. Das stellt vor allem f\u00fcr Dritte-Welt-L\u00e4nder ein folgenschweres sozio-\u00f6konomisches Problem dar. Trotzdem geht der Trend in der konventionellen Landwirtschaft in Richtung Hybrid-Saatgut. Denn mit diesen Samen erzielt der Landwirt h\u00f6here Ertr\u00e4ge und ein, vom Aussehen her, makelloses Gem\u00fcse. Einheitliche Produkte &#8211; das w\u00fcnschen sich Handel und Verbraucher.<\/p>\n<p>Kultursaat e.V. und andere Initiativen m\u00f6chten eine weitere Verbreitung der Hybrid-Sorten eind\u00e4mmen und f\u00f6rdern die eigenst\u00e4ndige Z\u00fcchtung samenfester Sorten. Dies funktioniert nach Ansicht von Thomas Gutberlet, tegut\u00e2\u20ac\u00a6 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, \u201eaber nur, wenn die biologisch-dynamisch gez\u00fcchteten Sorten auch vom Handel und von den Verbrauchern nachfragt werden.\u201c Zudem m\u00fcssten finanzielle M\u00f6glichkeiten geschaffen werden, die einen Anreiz zur weiteren Z\u00fcchtungsarbeit bieten, so Gutberlet weiter.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die W-E-G Stiftung &amp; Co. KG:<\/strong><br \/>\nDie W-E-G Stiftung &amp; Co. KG ist Holding von 8 Unternehmungen, die sich mit den Themen Lebensmittel und Ern\u00e4hrung besch\u00e4ftigen. Zur W-E-G geh\u00f6ren unter Anderem die herzberger b\u00e4ckerei sowie die kff kurhessische fleischwaren und Quant Qualit\u00e4tsforschung. Die W-E-G Stiftung &amp; Co. KG ist aus der ehemaligen tegut\u00e2\u20ac\u00a6 Gutberlet Stiftung GmbH &amp; Co. KG hervorgegangen, die nach dem Verkauf des tegut\u00e2\u20ac\u00a6 Handelsgesch\u00e4ftes an die Migros Z\u00fcrich in \u201eW-E-G\u201c umbenannt wurde. Weitere Information finden Sie unter www.w-e-g.eu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda\/N\u00fcrnberg Auf der BIOFACH Messe in N\u00fcrnberg \u00fcbergaben am 14. Februar tegut\u00e2\u20ac\u00a6 gute Lebensmittel und W-E-G einen Scheck im Wert von 10.000\u00e2\u201a\u00ac an den Verein Kultursaat. 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