{"id":119712,"date":"2014-02-14T00:25:43","date_gmt":"2014-02-14T00:25:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=119712"},"modified":"2014-02-14T08:29:24","modified_gmt":"2014-02-14T08:29:24","slug":"edag-praesentiert-auf-dem-genfer-salon-als-weltpremiere-edag-genesis-eine-vision-fuer-die-automobile-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=119712","title":{"rendered":"EDAG pr\u00e4sentiert auf dem Genfer Salon als Weltpremiere &#8220;EDAG Genesis&#8221; &#8211; Eine Vision f\u00fcr die automobile Zukunft!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/edag_genesis_11.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-119713\" alt=\"edag_genesis_1\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/edag_genesis_11.jpg\" width=\"560\" height=\"399\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fulda. Ein Bauteil, ein Modul oder gar eine komplette Karosserie aus einem St\u00fcck, das in einem einzigen Fertigungsprozess gefertigt wird! Unm\u00f6glich? Was heute nach Utopie klingt, haben die aktuellen Fortschritte in der generativen Fertigung ein ganzes St\u00fcck erreichbarer gemacht. Grund genug f\u00fcr EDAG, als f\u00fchrender Entwicklungsdienstleister der Automobilindustrie den Status Quo der \u201eGenerativen Fertigungsverfahren\u201c im Hinblick auf ihre industrielle Anwendung f\u00fcr Bauteile, Module bis hin zu kompletten Karosserien zu bewerten und zeitlich einzuordnen.<!--more--><\/p>\n<p>Auf dem Genfer Salon pr\u00e4sentiert EDAG die futuristische Fahrzeugskulptur \u201eEDAG GENESIS\u201c, die das revolution\u00e4re Potenzial der generativen Fertigung am Beispiel einer \u00e2\u20ac\u00a8Karosseriestruktur aufzeigen soll. \u201eEDAG GENESIS\u201c basiert auf den bionischen Mustern einer Schildkr\u00f6te, dessen Panzer Schutz und D\u00e4mpfung liefert und mit dem Bewegungsskelett vereint ist. Der Skelettrahmen des Exponats erinnert an nat\u00fcrlich gewachsene Knochenger\u00fcste, die in Form und Anordnung eines deutlich hervorheben sollen: Diese organischen Strukturen kann man mit konventionellen Werkzeugen nicht bauen! Hier k\u00f6nnte die generative Fertigung den Designern und Ingenieuren zuk\u00fcnftig enorme Freiheitsgrade und neue Gestaltungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Entwicklung und Fertigung erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Zukunft oder Utopie? Die EDAG Analyse gibt Antworten!<\/strong><br \/>\nEin fach\u00fcbergreifend zusammengesetztes Team aus EDAG Designern und Spezialisten des EDAG Competence Centers \u201eLeichtbau\u201c hat die Potenziale von aussichtsreichen Verfahren der generativen Fertigung n\u00e4her untersucht und mit Experten aus Forschung und Industrie diskutiert. Als Kandidaten f\u00fcr die Standortbestimmung des \u201eAdditive Manufacturing\u201c traten u.a. Technologien wie Selektive Laser Sintering (SLS), Selektive Laser Melting (SLM), Stereolithografie (SLA) bis hin zum Fused Deposition Modelling (FDM) an.<\/p>\n<p>Zur Bewertung wurden die Technologien in einer eigens entwickelten Bewertungsmatrix \u00e2\u20ac\u00a8quantifiziert, die u.a. Kriterien wie Strukturrelevanz, m\u00f6gliche Bauteilgr\u00f6\u00dfe bis hin zur Fertigungstoleranz und Herstellkosten beinhaltete. Im Ergebnis stellte sich ein weiterentwickeltes FDM-Verfahren als aussichtsreicher Kandidat f\u00fcr das Zukunftsthema der \u201egenerativen Fertigung\u201c dar. Im Gegensatz zu den anderen Technologien bietet das FDM die M\u00f6glichkeit, nahezu beliebige Bauteilgr\u00f6\u00dfen zu fertigen, da hier keine Beschr\u00e4nkung durch einen vorgegebenen Bauraum gegeben ist. Vielmehr werden die Strukturen durch den Auftrag von Thermoplastwerkstoffen durch Roboter generiert. Im freien Raum entstehen Schicht f\u00fcr Schicht komplexe Strukturen &#8211; g\u00e4nzlich ohne Werkzeug und Vorrichtungen. Durch die M\u00f6glichkeit, Endlos-Kohlefasern im Fertigungsprozess mit einzubringen, k\u00f6nnen zudem die gew\u00fcnschten Festigkeiten und Steifigkeitswerte erreicht werden.<\/p>\n<p>Der industrielle Einsatz der generativen Fertigungsverfahren steht zwar noch am \u00e2\u20ac\u00a8Anfang; die revolution\u00e4ren Vorteile im Hinblick auf Freiheitsgrade in der Entwicklung bis hin zur werkzeuglosen Fertigung machen diese Technologie zu einem Zukunftsthema. \u00e2\u20ac\u00a8Aus heutiger Sicht ist eine Fertigung von Bauteilen und im n\u00e4chsten Schritt von Modulen durchaus erreichbar. Das Ziel, komplette Karosserien mit generativen Fertigungsverfahren produzieren zu k\u00f6nnen, ist noch weit von der industriellen Anwendung entfernt und bleibt \u00e2\u20ac\u00a8aktuell eine w\u00fcnschenswerte Vision.<\/p>\n<p>Die EDAG Group wird die weiteren Evolutionen der \u201egenerativen Fertigung\u201c eng begleiten. Das Ziel: Praktikable und valide Anwendungsf\u00e4lle f\u00fcr den Einsatz in der Bauteilentwicklung und Produktion entwickeln und vorstellen. Am Anfang werden zun\u00e4chst kleinere Struktur-\u00e2\u20ac\u00a8bauteile stehen; aber wir m\u00f6chten unseren Beitrag leisten, um die revolution\u00e4re Idee der \u00e2\u20ac\u00a8\u201egenerativen Fertigung\u201c weiter zu entwickeln: \u00e2\u20ac\u00a8Ein Bauteil &#8211; Ein Modul &#8211; Eine Karosserie &#8211; Eine Vision<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Ein Bauteil, ein Modul oder gar eine komplette Karosserie aus einem St\u00fcck, das in einem einzigen Fertigungsprozess gefertigt wird! Unm\u00f6glich? Was heute nach Utopie klingt, haben die aktuellen Fortschritte in der generativen Fertigung ein ganzes St\u00fcck erreichbarer gemacht. Grund genug f\u00fcr EDAG, als f\u00fchrender Entwicklungsdienstleister der Automobilindustrie den Status Quo der \u201eGenerativen Fertigungsverfahren\u201c im &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,35,78],"tags":[],"class_list":["post-119712","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-auto","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119712"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119712\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119714,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119712\/revisions\/119714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}