{"id":119658,"date":"2014-02-12T00:13:30","date_gmt":"2014-02-12T00:13:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=119658"},"modified":"2014-02-11T15:55:07","modified_gmt":"2014-02-11T15:55:07","slug":"weihbischof-diez-wird-60","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=119658","title":{"rendered":"Weihbischof Diez wird 60"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Diez-Portrait.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-119659\" alt=\"Diez Portrait\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Diez-Portrait-265x337.jpg\" width=\"265\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Diez-Portrait-265x337.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Diez-Portrait-208x265.jpg 208w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Diez-Portrait-471x600.jpg 471w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Diez-Portrait.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda (bpf). Der Fuldaer Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez wird am 20. Februar 60 Jahre alt. Am Sonntag, 23. Februar, wird der Weihbischof um 9.30 Uhr im Fuldaer Dom das Kathedralamt als sein pers\u00f6nliches Dankamt feiern.<\/p>\n<p>Papst Johannes Paul II. ernannte Diez am 13. Juli 2004 zum Weihbischof in Fulda in der Nachfolge von Weihbischof Johannes Kapp. Diez ist als Weihbischof Titularbischof von Villa Regis, einem erloschenen Bischofssitz in Numidien (Nordafrika). Am 26. September 2004 wurde er im Hohen Dom zu Fulda von Bischof Algermissen zum Bischof geweiht.<!--more--><\/p>\n<p>Im Juni 2005 ernannte ihn der Bischof zum Domkapitular an der Fuldaer Kathedralkirche. Weihbischof Diez ist seit April 2010 Bischofsvikar f\u00fcr Liturgie. In der deutschen Bischofskonferenz geh\u00f6rt er der Kommission f\u00fcr Ehe und Familie und der Glaubenskommission sowie der Unterkommission f\u00fcr den Interreligi\u00f6sen Dialog an. Diez ist Mitglied national im \u00d6kumenischen Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen (fr\u00fcher \u201eJ\u00e4ger-St\u00e4hlin-Kreis\u201c) und in der internationalen Lutherisch\/R\u00f6misch-Katholischen Kommission f\u00fcr die Einheit. Er geh\u00f6rt in der Nachfolge von Kardinal Kurt Koch, der 2010 zum Pr\u00e4sidenten des P\u00e4pstlichen Rates zur F\u00f6rderung der Einheit der Christen ernannt wurde, zu den katholischen Mitgliedern des aus Theologen aus aller Welt zusammengesetzten Gremiums.<\/p>\n<p>Weihbischof Diez stammt aus dem katholischen Freigericht. Geboren 1954 in Horbach als \u00e4ltester von drei S\u00f6hnen des Ehepaares Raymund und Herta Diez, absolvierte er seine Gymnasialzeit am Progymnasium in Freigericht-Somborn und dann als Konviktorist am Domgymnasium in Fulda. Nach dem Abitur 1972 trat er ins Fuldaer Priesterseminar ein. 1973 schickte ihn Bischof Adolf Bolte nach Rom, wo er bis 1979 im Collegium Germanicum et Hungaricum wohnte, an der P\u00e4pstlichen Universit\u00e4t Gregoriana studierte und sein Lizentiat mit \u201esumma cum laude\u201c abschloss. In Rom weihte ihn der Fuldaer Bischof Dr. Eduard Schick am 19. M\u00e4rz 1977 zum Diakon. Am 10. Oktober 1978 empfing er in Rom die Priesterweihe durch den damaligen Erzbischof von Esztergom (Ungarn), Kardinal L\u00c3\u00a0szl\u00c3\u00b2 L\u00e9kai. Nach der Priesterweihe war er von 1979 bis 1981 als Kaplan in der Pfarrei St. Marien in Kassel (Rosenkranzkirche) t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Diez setzte sodann seine Studien an der Gregoriana in Rom fort, wohnte im Collegium Santa Maria dell\u00e2\u20ac\u2122Anima und wurde 1985 mit der Arbeit \u201eChristus und seine Kirche. Zum Kirchenverst\u00e4ndnis des Petrus Canisius\u201c zum Doktor der Theologie promoviert. Die Promotion schloss er mit dem Pr\u00e4dikat \u201esumma cum laude\u201c ab. Das Buch erschien als Band 51 in der Reihe \u201eKonfessionskundliche und kontroverstheologische Studien\u201c des Johann-Adam-M\u00f6hler-Instituts in Paderborn. Danach studierte Diez bis 1988 in Mainz weiter und wurde zugleich mit di\u00f6zesanen Aufgaben betraut. Er war in den Jahren 1985 bis 2000 eng mit dem emeritierten Bischof Eduard Schick verbunden, dem er als Mitarbeiter zur Seite stand. Von 1989 bis 2000 wirkte er als Subregens am Fuldaer Priesterseminar. Im Jahre 1995 habilitierte er sich in Mainz f\u00fcr das Fach \u201eDogmatik und \u00f6kumenische Theologie\u201c und war dann als Privatdozent t\u00e4tig. Seine Habilitationsschrift erschien 1997 als Band 8 der \u201eFuldaer Studien\u201c mit dem Titel \u201e\u00e2\u20ac\u2122Ecclesia \u2013 non est civitas Platonica\u00e2\u20ac\u2122. Antworten katholischer Kontroverstheologen des 16. Jahrhunderts auf Martin Luthers Anfrage an die \u00e2\u20ac\u0161Sichtbarkeit\u00e2\u20ac\u2122 der Kirche\u201c.<\/p>\n<p>Von M\u00e4rz 1993 bis 1996 war Diez \u00d6kumenereferent und wirkte von 1990 bis 1999 als Geistlicher Mentor der angehenden Gemeindereferentinnen und -referenten im Bistum Fulda. 1998 erfolgte seine Ernennung zum ordentlichen Professor f\u00fcr Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakult\u00e4t Fulda durch Erzbischof Dr. Johannes Dyba. 2001\/2002 war er von der Fakult\u00e4tskonferenz der Theologischen Fakult\u00e4t Fulda zum Prorektor gew\u00e4hlt worden. Bischof Heinz Josef Algermissen ernannte ihn 2002 zum ordentlichen Professor f\u00fcr Dogmatik, Dogmengeschichte und \u00f6kumenische Theologie. Papst Johannes Paul II. verlieh ihm im August desselben Jahres in Anerkennung seiner Verdienste den Titel \u201eP\u00e4pstlicher Kaplan\u201c (Monsignore).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (bpf). 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