{"id":119545,"date":"2014-02-08T08:24:36","date_gmt":"2014-02-08T08:24:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=119545"},"modified":"2014-02-08T08:24:36","modified_gmt":"2014-02-08T08:24:36","slug":"friedlandstube-in-huenfeld-hat-herausgehobene-stellung-in-hessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=119545","title":{"rendered":"Friedlandstube in H\u00fcnfeld hat herausgehobene Stellung in Hessen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/LK_H\u00fcnfeld_Friedlandstube_Ziegler_Raschdorf_3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-119546\" alt=\"LK_H\u00fcnfeld_Friedlandstube_Ziegler_Raschdorf_3\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/LK_H\u00fcnfeld_Friedlandstube_Ziegler_Raschdorf_3-265x161.jpg\" width=\"265\" height=\"161\" \/><\/a>H\u00fcnfeld. Beim Besuch der Friedlandstube, eine Heimatstube, in H\u00fcnfeld hat die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung f\u00fcr Heimatvertriebene und Sp\u00e4taussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, den besonders guten Ruf und die herausgehobene Stellung dieser Einrichtung hervorgehoben. Sie \u00fcberbrachte bei dieser Gelegenheit die Gr\u00fc\u00dfe des Sozial- und Integrationsministers Stefan Gr\u00fcttner.<!--more--><\/p>\n<p>1946 seien etwa 1.900 Vertriebene aus dem Kreis Friedland \/ Isergebirge in den Raum H\u00fcnfeld gekommen, darunter viele Personen aus Neustadt an der Tafelfichte. Im Jahr 1955 \u00fcbernahm die Stadt H\u00fcnfeld die Patenschaft f\u00fcr die Neust\u00e4dter, seit 1962 bestehe seitens des Landkreises H\u00fcnfeld (jetzt Landkreis Fulda) eine Patenschaft f\u00fcr die Vertriebenen aus dem Kreis Friedland. Zahlreiche Bundestreffen der Friedl\u00e4nder h\u00e4tten in H\u00fcnfeld stattgefunden, wobei die 1966 er\u00f6ffnete Friedlandstube als Erinnerungs- und Begegnungsst\u00e4tte genutzt wurde. Seit 1990 w\u00fcrden auch Heimattreffen in Tschechien stattfinden, insbesondere in dem Wallfahrtsort Haindorf.<\/p>\n<p>Die Landesbeauftragte erinnerte daran, dass bis zum Jahr 1950 in Hessen die 714.810 Vertriebenen und Fl\u00fcchtlinge einen Anteil von 16,5 % an der Gesamtbev\u00f6lkerung hatten. Schon bald nach der Ankunft der Vertriebenen seien Heimatstuben als Kommunikations- und Erinnerungsst\u00e4tten in den Aufnahmeorten entstanden. Oftmals h\u00e4tten sich Heimatstuben im Zusammenhang mit Patenschaften und Heimattreffen entwickelt.<\/p>\n<p>Das Hessische Sozialministerium habe im Jahr 2009 den Hessischen Museumsverband in Kassel beauftragt, die hessischen Heimatstuben und Heimatsammlungen zu dokumentieren und zu erfassen. Die Erhebungen des Museumsverbandes l\u00e4gen nunmehr in Form einer DVD vor und seien bereits vom Bundesinstitut f\u00fcr Kultur und Geschichte der Deutschen im \u00f6stlichen Europa im Internet unter www.bkge.de eingestellt.<\/p>\n<p>In die Untersuchung sei auch die Friedlandstube in H\u00fcnfeld einbezogen. \u201eTr\u00e4ger der Einrichtung ist der Heimatkreisverband Friedland e.V. in H\u00fcnfeld, der die Einrichtung auch finanziell unterh\u00e4lt. Ihm danke ich ebenso wie dem Landkreis Fulda, der die Betriebskosten f\u00fcr die R\u00e4ume \u00fcbernimmt. Die Exponate werden in vorbildlicher Weise betreut, sortiert, zunehmend auch digitalisiert und erm\u00f6glichen allen Besuchern einen interessanten Blick in die Nachkriegsgeschichte. Bez\u00fcglich der Zukunftsperspektive ist zwar eine vertragliche Regelung getroffen, wonach die Best\u00e4nde der Friedlandstube im Falle einer Aufl\u00f6sung an das Isergebirgs-Museum in Neugablonz \u00fcbergehen sollen, wir wollen jedoch hoffen, dass dieser Fall noch lange nicht eintritt und die Stube auch in ferner Zukunft ihren Standort in H\u00fcnfeld haben wird. Denn H\u00fcnfeld ist der Ort, an dem die Vertriebenen ein neues Zuhause gefunden haben\u201c, so Frau Ziegler-Raschdorf.<\/p>\n<p>Bei ihrem Amtsantritt im Jahr 2009 habe sie als Landesbeauftragte erreichen k\u00f6nnen, dass zumindest ein kleines Programm f\u00fcr Heimatstuben in Hessen mit einem H\u00f6chstf\u00f6rderbetrag von 500 \u00e2\u201a\u00ac aufgelegt wurde, mit dem kleine Ank\u00e4ufe und Renovierungen gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen. Auch die Friedlandstube habe davon schon profitiert.\u00c2\u00a0 \u201eIch danke f\u00fcr die Einladung zum Besuch der Friedlandstube in H\u00fcnfeld. F\u00fcr die Arbeit des Heimkreisverbandes Friedland e.V. und die Arbeit der Friedlandstube sage ich Ihnen auch f\u00fcr die Zukunft meine Unterst\u00fctzung zu. F\u00fcr ihre weitere Arbeit viel Erfolg und gutes Gelingen\u201c, so die Landesbeauftragte am Ende ihrer Ausf\u00fchrungen.<\/p>\n<p>Zum Ende des Besuchsprogramms erl\u00e4uterte Frau Monika Hanika, Vorsitzende des \u201eArbeitskreises f\u00fcr Geschichte und Gegenwart in Familienperspektive\u201c die Arbeit. In diesen Seminaren w\u00fcrden die oft erst im Alter wieder hervorbrechenden Traumata vieler Vertriebenen unter Mithilfe von Fachleuten aufgearbeitet, womit schon vielen Betroffenen geholfen werden konnte. Die Seminare wurden in der Vergangenheit von der Landesbeauftragten unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Foto: Beim Besuch der Friedlandstube von links: Frau Sylvia Schmidt von Kreisvolkshochschule Fulda, Herr Gottfried Herbig, Vorsitzender des Heimatkreisverbandes Friedland e.V., Herr Michael Friedrich von der Kreisvolkshochschule Fulda, Frau Monika Hanika, Leiter der Friedlandstube, Frau Landesbeauftragte Margarete Ziegler-Raschdorf, Herr Stadtverordneter Benjamin Tschesnok und Frau Dr. Friederiecke Lang, Vorsitzende des Kuratoriums Friedland<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Beim Besuch der Friedlandstube, eine Heimatstube, in H\u00fcnfeld hat die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung f\u00fcr Heimatvertriebene und Sp\u00e4taussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, den besonders guten Ruf und die herausgehobene Stellung dieser Einrichtung hervorgehoben. Sie \u00fcberbrachte bei dieser Gelegenheit die Gr\u00fc\u00dfe des Sozial- und Integrationsministers Stefan Gr\u00fcttner.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,29],"tags":[],"class_list":["post-119545","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119545","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119545"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119545\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119547,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119545\/revisions\/119547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119545"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119545"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119545"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}