{"id":118996,"date":"2014-01-24T00:09:18","date_gmt":"2014-01-24T00:09:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=118996"},"modified":"2014-01-24T06:17:04","modified_gmt":"2014-01-24T06:17:04","slug":"start-in-das-digitale-tv-zeitalter-offener-kanal-nach-17-jahren-in-neuen-raeumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=118996","title":{"rendered":"Start in das digitale TV-Zeitalter &#8211; Offener Kanal nach 17 Jahren in neuen R\u00e4umen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/023-Offener-Kanal.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-118997\" alt=\"023-Offener Kanal\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/023-Offener-Kanal.jpg\" width=\"560\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/023-Offener-Kanal.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/023-Offener-Kanal-265x197.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fulda. Rolf Strohmann strahlt, als w\u00e4re er privat in sein Traumhaus umgezogen. Gl\u00fccklich und zufrieden pr\u00e4sentiert der Leiter des Medienprojektzentrums Offener Kanal Fulda (MOK) die neuen R\u00e4umlichkeiten am Centhof in der Bahnhofstra\u00dfe. Auf 500 Quadratmetern ist hier jede Menge Platz f\u00fcr die Mitarbeiter, drei Seminarr\u00e4ume, Schnittpl\u00e4tze und das Studio.<!--more--><\/p>\n<p>Strohmann bezeichnet die neue Heimat als Gl\u00fccksgriff. Denn im Gegensatz zum Telekom-Geb\u00e4ude Unterm Heilig Kreuz, in dem der Offene Kanal (OK) bis Ende vergangenen Jahres untergebracht war, befindet sich nun alles auf einer Etage. Der Verkauf des Telekom-Geb\u00e4udes im Jahr 2012 hatte die Suche nach einem neuen Standort erforderlich gemacht.<\/p>\n<p>Zurzeit werden an der Technik und im Studio letzte Hand angelegt, Kabel m\u00fcssen noch versteckt, Details gekl\u00e4rt werden. In wenigen Tagen f\u00e4llt der Startschuss f\u00fcr die ersten Produktionen \u2013 dann im zeitgem\u00e4\u00dfen 16:9-Format, passend f\u00fcr alle modernen Flachbildfernseher. Das 4:3-Zeitalter l\u00e4sst das MOK Fulda damit endg\u00fcltig hinter sich.<\/p>\n<p>Im neuen Studio haben wir deutlich mehr Platz, au\u00dferdem sind wir viel flexibler als bisher und k\u00f6nnen in jede Richtung arbeiten\u201c, erkl\u00e4rt Strohmann. Drei Kameras f\u00fcr digitale Aufzeichnungen stehen bereit. Rund 50.000 Kabel-Haushalte im Verbreitungsgebiet k\u00f6nnen ausgestrahlte Sendungen in Zukunft in besserer Qualit\u00e4t empfangen. Hochaufl\u00f6sendes Fernsehen (HDTV), das in der Unterhaltungselektronik derzeit weit verbreitete Schlagwort, wird f\u00fcr Offene Kan\u00e4le allerdings nicht realisierbar sein. \u201eDas scheitert an der Bandbreite und an den Kosten\u201c, betont der MOK-Leiter.<\/p>\n<p>Rund 100 Hobby-Filmer beliefern den Offenen Kanal regelm\u00e4\u00dfig mit eigenen Beitr\u00e4gen. \u201eAls die YouTube-Welle aufkam, hat das Interesse der jungen Leute sp\u00fcrbar nachgelassen\u201c, analysiert Strohmann r\u00fcckblickend. In den vergangenen zwei bis drei Jahren habe der Zulauf jedoch wieder zugenommen, die zehn Ausleihkameras sowie die vier mobilen und vier digitalen Schnittpl\u00e4tze vor Ort seien st\u00e4rker gefragt. Traditionell wird der OK auch in diesem Jahr wieder den Rosenmontagsumzug live \u00fcbertragen. 20 Mitarbeiter sind dann im Einsatz, damit die Narren und Motivwagen in den heimischen Wohnzimmern landen.<\/p>\n<p>Der reine Offene Kanal mache insgesamt aber nur 20 bis 30 Prozent der Gesamtarbeit aus, so Strohmann. Eine der wichtigsten Aufgaben betrifft die Medienp\u00e4dagogik. Dazu gibt es eine enge Kooperation mit angehenden Sozialp\u00e4dagogen der Hochschule Fulda. Unter anderem stehen Seminare sowie Aus- und Fortbildungen unter Titeln wie \u201eEinf\u00fchrung in die Medienp\u00e4dagogik\u201c, \u201eVideo als Medium der sozialen Arbeit\u201c, \u201eMedienp\u00e4dagogisches Arbeiten mit Comic und Fotostory\u201c oder \u201eFacebook \u2013 \u00e2\u20ac\u02dcSoziale Medien\u00e2\u20ac\u2122 f\u00fcr soziale Arbeit?\u201c auf der Agenda. Strohmann hebt die Effektivit\u00e4t hervor, mit denen sich die Projekte mit den Studierenden realisieren lie\u00dfen. So k\u00e4men diese in den Genuss einer \u00e4u\u00dferst intensiven Ausbildung.<\/p>\n<p>Aber nicht nur Studenten, sondern auch Sch\u00fcler aller Schulformen, Referendare und Lehrer sind im MOK jederzeit willkommen. Ob Filmereien in der Trickbox, die Produktion von Podcasts und Comics, Licht-, Ton-, Schnitt- sowie Kamerakurse oder Einzelcoachings \u2013 die Mitarbeiter des Medienprojektzentrums, das seit 1997 in der Barockstadt beheimatet ist, haben stets ein offenes Ohr f\u00fcr alle Anliegen und Fragen.<\/p>\n<p>Im Zeitalter des Internets wei\u00df Strohmann momentan selbst nicht so genau, wo die mediale Reise eines Tages hingehen wird. Eines m\u00f6chte er aber vermeiden: Speziell junge Menschen sollen nicht durch m\u00f6gliche Gefahren etwa des World Wide Web verunsichert werden. Der MOK-Leiter w\u00e4hlt vielmehr einen positiven Ansatz: \u201eMedien sind etwas Tolles, und diese Botschaft wollen wir auch transportieren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Rolf Strohmann strahlt, als w\u00e4re er privat in sein Traumhaus umgezogen. Gl\u00fccklich und zufrieden pr\u00e4sentiert der Leiter des Medienprojektzentrums Offener Kanal Fulda (MOK) die neuen R\u00e4umlichkeiten am Centhof in der Bahnhofstra\u00dfe. 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