{"id":118519,"date":"2014-01-08T08:32:49","date_gmt":"2014-01-08T08:32:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=118519"},"modified":"2014-01-08T08:32:49","modified_gmt":"2014-01-08T08:32:49","slug":"umweltministerium-brauchtumsfeuer-nicht-gefaehrdet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=118519","title":{"rendered":"Umweltministerium: \u201eBrauchtumsfeuer nicht gef\u00e4hrdet\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden. Angesichts der vielerorts anstehenden Brauchtumsfeuer hat das hessische Umweltministerium deutlich gemacht, dass eine Orientierungshilfe aus dem Jahr 2012 den notwendigen Spielraum gibt, um auf \u00f6rtliche Begebenheiten eingehen zu k\u00f6nnen. Diese Orientierungshilfe wurde von den kommunalen Spitzenverb\u00e4nden gefordert, um f\u00fcr die St\u00e4dte und Gemeinden Klarheit zu schaffen f\u00fcr die Anforderungen zur Anzeige, Durchf\u00fchrung und Gefahrenabwehr solcher Veranstaltungen. Sie enth\u00e4lt hilfreiche Tipps und Vorschl\u00e4ge, nachdem es in der Vergangenheit immer wieder Unklarheiten bei der Durchf\u00fchrung beispielsweise so genannter \u201eHutzelfeuer\u201c gegeben hat. So werden unter anderem Mindestabst\u00e4nde definiert, die bei der Ausrichtung solcher Feuer einzuhalten sind oder auch bestimmte Verhaltensregeln w\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung.<!--more--><\/p>\n<p>Brauchtumsfeuer seien in vielen St\u00e4dten und Gemeinden seit Jahrzehnten fester Bestandteil der \u00f6rtlichen Gemeinschaft, hie\u00df es. Diese j\u00e4hrlich wiederkehrenden Veranstaltungen werden durch das ehrenamtliche Engagement von zahlreichen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, von \u00f6rtlichen Vereinen und nicht zuletzt von der freiwilligen Feuerwehr getragen. F\u00fcr die Anforderung zur Anzeige, Durchf\u00fchrung und die Gefahrenabwehr sind und bleiben die St\u00e4dte und Gemeinden zust\u00e4ndig. Die Information der Beh\u00f6rden vor Ort \u00fcber die Durchf\u00fchrung eines solchen Feuers ist erforderlich, um beispielsweise Fehlalarme zu vermeiden.<\/p>\n<p>Bei Brauchtumsfeuern handelt es sich um Martinsfeuer, Osterfeuer, Johannisfeuer, aber auch um \u00f6rtliche Besonderheiten wie z.B. Hutzelfeuer, L\u00e4rmfeuer oder das Verbrennen von Weihnachtsb\u00e4umen, das nach dem Jahreswechsel wieder vielfach in Hessen stattfinden wird. Nachdem im Zusammenhang mit der Durchf\u00fchrung von Brauchtumsfeuern vereinzelt abfallrechtliche Bedenken gegen eine Verbrennung pflanzlicher Abf\u00e4lle geltend gemacht wurden, wird mit diesen Ausf\u00fchrungen klar gestellt, dass derartige Veranstaltungen, bei denen unbehandeltes Holz, Baum- und Strauchschnitt unter bestimmten Voraussetzungen als Brennmaterialien eingesetzt werden, nicht dem Abfallrecht unterliegen. Die Orientierungshilfe enth\u00e4lt auch ein Muster f\u00fcr eine Anzeige eines Brauchtumsfeuers. Das tr\u00e4gt zur Verwaltungsvereinfachung bei. Die hessischen kommunalen Spitzenverb\u00e4nde hatten der Orientierungshilfe im Vorfeld bereits zugestimmt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. Angesichts der vielerorts anstehenden Brauchtumsfeuer hat das hessische Umweltministerium deutlich gemacht, dass eine Orientierungshilfe aus dem Jahr 2012 den notwendigen Spielraum gibt, um auf \u00f6rtliche Begebenheiten eingehen zu k\u00f6nnen. 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