{"id":118457,"date":"2014-01-04T00:09:00","date_gmt":"2014-01-04T00:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=118457"},"modified":"2014-01-04T09:37:33","modified_gmt":"2014-01-04T09:37:33","slug":"volle-besetzung-fuer-die-fachstelle-sucht-der-diakonie-annette-roeschl-heils-bringt-umfassende-erfahrung-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=118457","title":{"rendered":"Volle Besetzung f\u00fcr die Fachstelle Sucht der Diakonie &#8211;  Annette R\u00f6schl-Heils bringt umfassende Erfahrung ein"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_118458\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/0355-Diakonisches-Werk-Fulda-Erich-Gutberlet.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-118458\" class=\"size-full wp-image-118458\" alt=\"Der Leiter der Suchtstelle, Harald Hausser, begr\u00fc\u00dft die neue Kollegin Annette R\u00f6schl-Heils\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/0355-Diakonisches-Werk-Fulda-Erich-Gutberlet.jpg\" width=\"560\" height=\"358\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-118458\" class=\"wp-caption-text\">Der Leiter der Suchtstelle, Harald Hausser, begr\u00fc\u00dft die neue Kollegin Annette R\u00f6schl-Heils<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Das Diakonische Werk Fulda unterh\u00e4lt eine Reihe wichtiger sozialer Einrichtungen, darunter die Fachstelle Sucht. Deren Dienstleistungen werden stark in Anspruch genommen. Mit der Psychotherapeutin Annette R\u00f6schl-Heils erhielt das Team willkommenen Ersatz f\u00fcr den fr\u00fcheren Psychologen, der in den verdienten Ruhestand ging.<!--more--><b> <\/b><\/p>\n<p>Die Fachstelle Sucht am Heinrich-von-Bibra-Platz ist Anlaufpunkt f\u00fcr Alkoholkranke, sowie Drogen- und Gl\u00fccksspielabh\u00e4ngige und arbeitet eng mit den Krankenkassen und Rentenversicherungstr\u00e4gern zusammen. In Gruppentherapien werden die Patienten aufgebaut, um (wieder) im Alltag zurechtzukommen. Das erfordert Berater mit fachlichem Know-how und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen.<\/p>\n<p>Die geb\u00fcrtige Fuldaerin Annette R\u00f6schl-Heils ist Dipl.-Psychologin und hat eine Zusatzausbildung in Verhaltenstherapie absolviert. Aufgrund ihrer vorherigen T\u00e4tigkeit in einer Klinik f\u00fcr Abh\u00e4ngigkeitserkrankungen im Rheinland bringt sie profunde Erfahrung ein. Zusammen mit zwei Kollegen\/innen ist sie bei der Fachstelle Sucht in der Fuldaer Innenstadt in der ambulanten Therapie t\u00e4tig. Betreut werden Klienten, die eine station\u00e4re Entw\u00f6hnungstherapie durchlaufen haben oder eine ausgedehnte ambulante Therapie dem Klinik-Aufenthalt vorziehen.<\/p>\n<p>In den w\u00f6chentlichen Gruppentreffen mit jeweils etwa einem Dutzend Teilnehmenden geht es prim\u00e4r darum, den Abstinenzwunsch zu festigen. In einem \u201eAblehnungstraining\u201c lernen die Klienten \u201eNein!\u201c zu sagen, also nicht mitzutrinken, wenn man ihnen etwas anbietet. Das erfordert gro\u00dfe Willenskraft.<\/p>\n<p>\u201eSucht ist eine Erkrankung, bei der man den R\u00fcckfall einkalkulieren muss\u201c, erl\u00e4utert Frau R\u00f6schl-Heils. \u201eDennoch sind \u00fcber die H\u00e4lfte unserer Klienten nach 18 Monaten stabil und k\u00f6nnen im Leben wieder Fu\u00df fassen.\u201c Drei Viertel der Teilnehmer seien m\u00e4nnlich, nur ein Viertel weiblich, berichtet sie. Die Altersverteilung reiche von 18 bis \u00fcber 70 Jahren. Deutlicher Schwerpunkt sind die Klienten in der Altersgruppe 35 bis 40 Jahre.<\/p>\n<p><b>St\u00e4ndig steigender Beratungs- und Therapiebedarf<\/b><\/p>\n<p>\u201eWir sind sehr froh dar\u00fcber, dass Frau R\u00f6schl-Heils eine approbierte Psychologin unser Team wieder vervollst\u00e4ndigt hat, denn wir k\u00f6nnen nun unser Angebot der ambulanten Therapie wieder in vollem Umfang unseren Klienten zur Verf\u00fcgung stellen\u201c, unterstreicht der Leiter der diakonischen Fachstelle Sucht, Harald Hausser. Weit \u00fcber 600 Klienten betreut die Fachstelle pro Jahr, &#8211; und das mit gerade einmal vier Mitarbeitenden, die sich drei Stellen teilen. Die Nachfrage nach Beratung und Therapien steige seit Jahren permanent an.<\/p>\n<p>Trotz der starken Belastung sieht Annette R\u00f6schl-Heils ihre anspruchsvolle Aufgabe als sehr erf\u00fcllend an und betont die christlich-ethische Ebene: \u201eIch mache meine Arbeit gerne, weil ich hier Kontakt zu Menschen unterschiedlicher Herkunft habe und aus jedem Gespr\u00e4ch etwas mitnehme. Als kirchliche Einrichtung versuchen wir in jedem Menschen das Wertvolle zu sehen. Wir m\u00f6chten helfen Versch\u00fcttungen freizulegen &#8211; und sehr h\u00e4ufig gelingt uns das auch. Ein Alkoholkranker oder Drogenabh\u00e4ngiger, der es schafft \u201eclean\u201c zu werden, erbringt damit eine enorme pers\u00f6nliche Leistung. Dieser Mensch erobert sich seine W\u00fcrde zur\u00fcck. Dabei Unterst\u00fctzung zu leisten ist eine gesellschaftlich sehr lohnenswerte Aufgabe.\u201c<b><br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Kontakt:<\/p>\n<p>Diakonisches Werk Fulda Fachstelle f\u00fcr Sucht<\/p>\n<p>Heinrich-von-Bibra-Platz 14<\/p>\n<p>Tel. (0661) 83 88 200<\/p>\n<p><b>\u00c2\u00a0<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Das Diakonische Werk Fulda unterh\u00e4lt eine Reihe wichtiger sozialer Einrichtungen, darunter die Fachstelle Sucht. Deren Dienstleistungen werden stark in Anspruch genommen. 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