{"id":118443,"date":"2014-01-03T08:45:48","date_gmt":"2014-01-03T08:45:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=118443"},"modified":"2014-01-03T08:45:48","modified_gmt":"2014-01-03T08:45:48","slug":"heuson-museum-sucht-erinnerungsstuecke-aus-dem-1-weltkrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=118443","title":{"rendered":"Heuson-Museum sucht Erinnerungsst\u00fccke aus dem 1. Weltkrieg"},"content":{"rendered":"<p>B\u00fcdingen. Am 28. Juni 2014 j\u00e4hrt sich zum 100. Mal das Attentat auf den \u00f6sterreichischen Thronfolger in Sarajewo und damit der Anlass f\u00fcr den Ausbruch des ersten Weltkriegs. Dazu soll im Heuson-Museum eine Ausstellung mit starkem Bezug zur Orts- und Regionalgeschichte gezeigt werden. F\u00fcr diese Ausstellung werden Erinnerungsst\u00fccke gesucht, die bis heute erhalten geblieben sind. &#8220;Wir wollen zeigen, welche Spuren des ersten Massenvernichtungsfeldzugs in B\u00fcdingen erhalten geblieben sind&#8221;, sagt Joachim Cott, der Vorsitzende des B\u00fcdinger Geschichtsvereins.<!--more--><\/p>\n<p>Im Fundus des Museums sind viele Exponate und Dokumente zu diesem Thema vorhanden. Der Geschichtsverein m\u00f6chte mit seinem Aufruf versuchen, alte Zeugnisse der Kriegszeit aus Familienbesitz zu aktivieren und der \u00d6ffentlichkeit vorzustellen. \u201eWir rufen dazu auf,\u00c2\u00a0 Dokumente wie Einberufungsbescheide, Lebensmittelmarken, Briefe, Fotos und Karten von Kriegsschaupl\u00e4tzen und Nachl\u00e4sse von Soldaten, dem Museum leihweise zur Verf\u00fcgung zu stellen&#8221;, nennt Cott einige Beispiele. Genauso wichtig sind Zeitzeugnisse der Kriegsjahre, die das Leben in und um B\u00fcdingen zu dieser Zeit betreffen. \u201eWir suchen nicht nur bildliche Dokumente, sondern auch allerlei Gegenst\u00e4nde des Alltaglebens. Das k\u00f6nnen ebenso Gebrauchsgegenst\u00e4nde wie kleinere Haushaltsger\u00e4te sein oder pers\u00f6nliche Kleidungs- und Erinnerungsst\u00fccke. Sollten auch Sie \u00fcber Material aus der Zeit des Ersten Weltkriegs verf\u00fcgen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem B\u00fcdinger Geschichtsverein auf.\u201c<\/p>\n<p>Die Ausstellung soll somit das Bild eines Kriegs zeigen, der nicht nur auch viele B\u00fcdinger v\u00f6llig sinnlos das Leben gekostet hat, sondern soll zugleich unter lokalgeschichtlichen Gesichtspunkten die Totalbetroffenheit und das Leid aller Menschen durch diesen Krieg zeigen. Haben auch Sie eine Geschichte \u00fcber jemanden zu erz\u00e4hlen, der involviert oder betroffen war? Bitte teilen Sie uns diese mit, so dass die interessierte \u00d6ffentlichkeit von ihnen erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Die Ausstellung wird am 28. Juni 2014 er\u00f6ffnet. Wer Leihgaben zur Verf\u00fcgung stellen m\u00f6chte, melde sich bitte im Heuson-Museum unter 06042-950032 oder bei Joachim Cott unter Tel. 06042-952334 oder joachim.cott@t-online.de .<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>B\u00fcdingen. Am 28. Juni 2014 j\u00e4hrt sich zum 100. Mal das Attentat auf den \u00f6sterreichischen Thronfolger in Sarajewo und damit der Anlass f\u00fcr den Ausbruch des ersten Weltkriegs. Dazu soll im Heuson-Museum eine Ausstellung mit starkem Bezug zur Orts- und Regionalgeschichte gezeigt werden. 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