{"id":118437,"date":"2014-01-03T00:09:49","date_gmt":"2014-01-03T00:09:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=118437"},"modified":"2014-01-03T08:43:27","modified_gmt":"2014-01-03T08:43:27","slug":"darum-koennte-es-ein-guter-vorsatz-fuer-2014-sein-das-deutsche-sportabzeichen-zu-absolvieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=118437","title":{"rendered":"Darum k\u00f6nnte es ein guter Vorsatz f\u00fcr 2014 sein, das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_118438\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/001-IMG_9771.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-118438\" class=\"size-full wp-image-118438\" alt=\"\u201eDas Sportabzeichen verbindet die Generationen\u201c, sagen Sportkreis-Vorsitzender Martin Sch\u00e4fer (rechts vorne) und Obfrau Doris Herscu (rechts hinten); hier die drei j\u00fcngsten Teilnehmer zusammen mit dem \u00e4ltesten, dem 88-j\u00e4hrigen Walter Lerch\/ Foto: Limpert\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/001-IMG_9771.jpg\" width=\"560\" height=\"408\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-118438\" class=\"wp-caption-text\">\u201eDas Sportabzeichen verbindet die Generationen\u201c, sagen Sportkreis-Vorsitzender Martin Sch\u00e4fer (rechts vorne) und Obfrau Doris Herscu (rechts hinten); hier die drei j\u00fcngsten Teilnehmer zusammen mit dem \u00e4ltesten, dem 88-j\u00e4hrigen Walter Lerch\/ Foto: Limpert<\/p><\/div>\n<p>K\u00fcnzell. Ein neues Jahr wird gerne genutzt, um Vors\u00e4tze zu fassen. \u201eMehr Sport treiben\u201c steht bei vielen Menschen auf der Liste. Dass den Worten Taten folgen, ist laut Psychologen umso wahrscheinlicher, je konkreter das Ziel ist. Wie w\u00e4re es also mit \u201eDas Sportabzeichen machen\u201c?\u00c2\u00a0 Als Vorbild k\u00f6nnte Walter Lerch dienen: Der 88-J\u00e4hrige aus Petersberg hat f\u00fcr 2014 sein 48. Sportabzeichen ins Auge gefasst.<!--more--><\/p>\n<p>Raucher, die sich im neuen Jahr ihr Laster abgew\u00f6hnen m\u00f6chten, k\u00f6nnten so gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: \u201eNach meinem ersten Sportabzeichen habe ich aufgeh\u00f6rt zu rauchen\u201c, berichtet der ehemalige Sportlehrer Lerch. Ohne Raucherlunge seien ihm die nachfolgenden SAZ-Pr\u00fcfungen wesentlich leichter gefallen. W\u00e4hrend der Jahresabschlussveranstaltung, zu der der Sportkreis Fulda ins Gemeindezentrum K\u00fcnzell eingeladen hatte, konnte man neben dem gesundheitlichen Aspekt zahlreiche weitere Gr\u00fcnde erfahren, die daf\u00fcr sprechen, 2014 das Sportabzeichen erstmals oder wieder zu erlangen.<\/p>\n<p>Die Lacher auf seiner Seite hatte der sechsj\u00e4hrige Jannis aus Petersberg, der auf die Frage des Sportkreisvorsitzenden Martin Sch\u00e4fer, ob ihm die Pr\u00fcfungen Spa\u00df gemacht h\u00e4tten und er im kommenden Jahr wieder teilnehmen wolle, rundheraus mit \u201eNein\u201c antwortete. Nachdem Sch\u00e4fer zwei P\u00e4ckchen Nusspralinen an die drei J\u00fcngsten \u00fcberreicht hatte, wollte der Junge seine neuerliche Teilnahme zumindest nicht mehr ganz ausschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der 39-j\u00e4hrige Veit Winkelbach hat 2013 ebenfalls zum ersten Mal das Sportabzeichen absolviert. Als Grund nennt der K\u00fcnzeller seinen Schwiegervater. Norbert Antochin leitet den St\u00fctzpunkt Tann und hat dort in den vergangenen 24 Jahren als einer von insgesamt fast 100 ehrenamtlichen Pr\u00fcfern im Sportkreis Fulda rund 400 Sportabzeichen abgenommen. Jedes Jahr aufs Neue \u201enervte\u201c er seinen Schwiegersohn mit der Frage, ob dieser nicht endlich einmal mitmachen wolle. 2013, mit der neuen Stelle als Chirurg am St\u00e4dtischen Klinikum und nach dem Umzug ins eigene Haus in K\u00fcnzell, passte es jenem zeitlich. Und f\u00fcr Antochin lohnte sich seine Hartn\u00e4ckigkeit: Legte doch gleich die ganze Familie Winkelbach mitsamt den Kindern Leopold (8 Jahre) und Ida (6) und dazu die mehrk\u00f6pfige Familie seiner Tochter Esther die Sportpr\u00fcfung ab. Judith Winkelbach, sowieso regelm\u00e4\u00dfige Sportabzeichen-Absolventin, ist sich sicher: \u201eIm n\u00e4chsten Jahr sind wir wieder dabei. Das war ein toller Familienspa\u00df!\u201c<\/p>\n<p>Dass das Sportabzeichen nicht nur Generationen verbindet, ist eine \u00dcberzeugung von Doris Herscu, der \u201eMutter des Sportabzeichens\u201c im Sportkreis Fulda. \u201eWenn jemand neu in der Gegend ist und Kontakte sucht, schicke ich ihn auf den Sportplatz. Dort sind schon gute Freundschaften geschlossen worden\u201c, sagt die Obfrau.<\/p>\n<p>Diese soziale Komponente des Sportabzeichens ist auch Grund daf\u00fcr, dass die Sparkasse Fulda den Sportabzeichen-Familien- und -Firmenwettbewerb sponsert. F\u00fcr ihre Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie von der Verlosung ausgeschlossen sind. Sparkassenvorstandsmitglied Horst Habermehl verriet in K\u00fcnzell, warum die Sparkasse Fulda dennoch allj\u00e4hrlich zur Gruppe mit den meisten Teilnehmern geh\u00f6rt, augenzwinkernd: \u201eOhne Sportabzeichen sieht es schlecht mit einer Gehaltserh\u00f6hung aus.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die Mitarbeiter des Landkreises Fulda k\u00f6nnte die Verlosung dagegen durchaus als Anreiz f\u00fcr das Sportabzeichen gelten: Der Landkreis hatte in den j\u00fcngsten Jahren mehrfach den als Firmenpreis ausgesetzten Abend auf der Enzianh\u00fctte gewonnen. Dass es Fortuna 2013 zur Abwechslung mal mit anderen Gruppen gut gemeint hatte, \u00e4rgert den Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld nicht. \u201eIch finde klasse, dass das Sportabzeichen dazu anregt, sich in Sportarten zu bet\u00e4tigen, mit denen man seit Jugendtagen nicht mehr in Ber\u00fchrung war. Ich zum Beispiel bin so vor f\u00fcnf Jahren wieder zum Schwimmen gekommen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas Sportabzeichen h\u00e4lt schlank und jung\u201c, wirbt Doris Herscu. Wingenfeld hat dazu einen anderen Blickwinkel: \u201eMit dem Sportabzeichen kann man sich aufs \u00c4lterwerden freuen.\u201c Denn mit zunehmendem Alter lassen die Anforderungen an die Sportabzeichen-Absolventen nach. Und Disziplinen, an denen man mit 39 vielleicht noch scheiterte, stellen mit vierzig auf einmal keine H\u00fcrde mehr dar.<\/p>\n<p><b>Info:<\/b><\/p>\n<p>Der offizielle Startschuss f\u00fcr die neue Sportabzeichen-Saison f\u00e4llt am Dienstag, 6. Mai, im Stadion der Stadt Fulda. Bis Oktober k\u00f6nnen Interessierte dort dann jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr trainieren und die Pr\u00fcfungen absolvieren. Au\u00dferdem gibt es im Landkreis 16 weitere Sportabzeichen-St\u00fctzpunkte. Informationen dazu erteilt Doris Herscu unter Telefon (0661)102-1406.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>K\u00fcnzell. Ein neues Jahr wird gerne genutzt, um Vors\u00e4tze zu fassen. \u201eMehr Sport treiben\u201c steht bei vielen Menschen auf der Liste. Dass den Worten Taten folgen, ist laut Psychologen umso wahrscheinlicher, je konkreter das Ziel ist. 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