{"id":118216,"date":"2013-12-24T00:17:21","date_gmt":"2013-12-24T00:17:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=118216"},"modified":"2013-12-23T17:02:38","modified_gmt":"2013-12-23T17:02:38","slug":"erstes-gesundheitspolitisches-hospizgespraech-in-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=118216","title":{"rendered":"Erstes gesundheitspolitisches Hospizgespr\u00e4ch in Fulda"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_118217\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_2040.jpeg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-118217\" class=\"size-thumbnail wp-image-118217\" alt=\"vlnr.  Moderator Roland STEPAN, Ehrenamtliche Hospizlerin Silvia HILLENBRAND, MdB Birgit K\u00d6MPEL (SPD), Palliativmediziner Thomas SITTE, MdB Michael BRAND (CDU)\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_2040-265x139.jpeg\" width=\"265\" height=\"139\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_2040-265x139.jpeg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_2040.jpeg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-118217\" class=\"wp-caption-text\">vlnr. Moderator Roland STEPAN, Ehrenamtliche Hospizlerin Silvia HILLENBRAND, MdB Birgit K\u00d6MPEL (SPD), Palliativmediziner Thomas SITTE, MdB Michael BRAND (CDU)<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Das erste gesundheitspolitische Hospizgespr\u00e4ch, zu dem der Malteser Hilfsdienst gemeinsam mit der Deutschen PalliativStiftung in Fulda eingeladen hatten, brachte den erhofften intensiven Dialog und eine lebendige Diskussion. Roland Stepan, Leiter des Gesundheitsamtes Fulda und im Ehrenamt stellvertretender Vorsitzender des F\u00f6rdervereins der Deutschen PalliativStiftung moderierte die Dialoge zwischen den beiden Bundestagsabgeordneten Michael Brand (CDU) und Birgit K\u00f6mpel (SPD), sowie Silvia Hillenbrand vom Malteser Hospizdienst und dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen PalliativStiftung, Thomas Sitte als Experten aus der Praxis. Vor etwa 40 G\u00e4sten, viele davon als handelnde Akteure der Hospizarbeit in der Region Fuldas selbst Experten aus der Praxis, fand ein offener Austausch mit Vertretern der Politik und Akteuren der Hospizarbeit statt, den Thomas Sitte von der DPST als \u201einhaltlich stark und wirklich sehr gelungen\u201c bewertete. <!--more--><\/p>\n<p>MdB Birgit K\u00f6mpel betonte, dass wir gemeinsam sowohl Impulsgeber und auch Gestalter werden k\u00f6nnten. &#8220;Ich sehe weiterhin gro\u00dfen Aufkl\u00e4rungsbedarf auf allen Ebenen: sowohl im politischen Raum als auch in weiten Teilen der Bev\u00f6lkerung gibt es gro\u00dfe Unklarheiten \u00fcber die Themen Sterbebegleitung und Palliativmedizin. Hier m\u00f6chte ich ganz konkret Aufkl\u00e4rungskampagnen anregen und f\u00fcr eine verbesserte Zusammenarbeit auf Bund-, L\u00e4nder- und Kommunalebene werben,&#8221; so benennt die Abgeordnete ganz konkrete Schritte, die Seitens der Politik unternommen werden m\u00fcssen. Und erg\u00e4nzt weiter: &#8220;Erst gerade ist ein segensreicher Fortschritt f\u00fcr die Palliativversorgung von Kindern in Hessen gegl\u00fcckt, weil Bund, Land und Kommunen an einem Strang gezogen haben!&#8221; &#8220;Das soll, so w\u00fcnscht es sich die Abgeordnete, in Zukunft intensiviert werden&#8221;.<\/p>\n<p>MdB Michael Brand hob die \u201esegensreiche Arbeit\u201c der Hospizbewegung und der Palliativmedizin hervor, weil dort \u201eMenschen am Ende des Lebens die Hand zur Begleitung gereicht wird\u201c. Dies habe zentral mit der der W\u00fcrde des Menschen und, \u201eder W\u00fcrde der Menschen auch am Ende des Lebens\u201c zu tun. Brand dankte allen \u201eEngagierten f\u00fcr Aufopferung und gelebte N\u00e4chstenliebe\u201c und hob hervor, dass es gelungen sei, die beiden Themen im Konsens im Koalitionsvertrag zu verankern. \u201eDarauf k\u00f6nnen wir weiter aufbauen\u201c, ermunterte der Abgeordnete.<\/p>\n<p>&#8220;Ich hatte mir von der Veranstaltung gew\u00fcnscht, dass wir durch eine ehrliche Diskussion gemeinsame L\u00f6sungen f\u00fcr die dringendsten Probleme der Hospizarbeit n\u00e4her kommen. Das ist gelungen, und deshalb wollen wir solche Gespr\u00e4che auch fortsetzen&#8221;, so Sitte in seiner Bewertung. &#8220;Interessierte B\u00fcrger aus Fulda sollten sich auch weiter einbringen, mitdiskutieren und unseren Abgeordneten die Bed\u00fcrfnisse vor Ort mit nach Berlin geben.&#8221;<\/p>\n<p>Ganz deutlich hat sich gezeigt, dass der \u201eInformationsbedarf auch weiterhin sehr gro\u00df ist\u201c, stellte Silvia Hillenbrand vom Malteser Hilfsdienst fest Alle Teilnehmer w\u00fcnschten eine Fortsetzung der Gespr\u00e4che in so einer solch \u00fcberschaubaren und fachlich kundigen Runde. &#8220;Sterbebegleitung und Sterbehilfe werden immer noch gleichgesetzt&#8221;, kritisierte Hillenbrand. \u201eAus Angst vor unertr\u00e4glichem Leiden\u201c werde nicht nur in Belgien und Holland der Ruf nach der T\u00f6tung von Patienten immer lauter. Notwendig sind \u201egro\u00df angelegte Aufkl\u00e4rungsaktionen und auch Imagekampagnen f\u00fcr eine fr\u00fchere und bessere palliative Begleitung\u201c.<\/p>\n<p>Eine Zuh\u00f6rerin fand die Veranstaltung f\u00fcr sich sehr ermutigend: &#8220;Ich habe \u00fcberhaupt nicht gewusst, was hier in Osthessen schon alles m\u00f6glich ist!&#8221;. Nun m\u00fcsse sie keine Angst mehr haben vor schwerer Krankheit im Alter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Das erste gesundheitspolitische Hospizgespr\u00e4ch, zu dem der Malteser Hilfsdienst gemeinsam mit der Deutschen PalliativStiftung in Fulda eingeladen hatten, brachte den erhofften intensiven Dialog und eine lebendige Diskussion. 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