{"id":118098,"date":"2013-12-20T00:09:21","date_gmt":"2013-12-20T00:09:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=118098"},"modified":"2015-02-18T20:31:23","modified_gmt":"2015-02-18T19:31:23","slug":"rhoen-ranger-haben-auch-im-winter-jede-menge-zu-tun-landschaftspflege-als-hauptaufgabe-in-der-kaelteren-jahreszeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=118098","title":{"rendered":"Rh\u00f6n-Ranger haben auch im Winter jede Menge zu tun &#8211; Landschaftspflege als Hauptaufgabe in der k\u00e4lteren Jahreszeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_118099\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/558-Rhoenranger.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-118099\" class=\"size-full wp-image-118099\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/558-Rhoenranger.jpg\" alt=\"Die Landschaftspflege geh\u00f6rt in den Wintermonaten zu den Hauptaufgaben der Rh\u00f6n-Ranger, v.li. Hubert Heger, Hubert Stumpf und Georg Sauer mit Paula. Es fehlen Arnold Will, Michael M\u00fcller und Joachim Walter\" width=\"560\" height=\"359\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-118099\" class=\"wp-caption-text\">Die Landschaftspflege geh\u00f6rt in den Wintermonaten zu den Hauptaufgaben der Rh\u00f6n-Ranger, v.li. Hubert Heger, Hubert Stumpf und Georg Sauer mit Paula. Es fehlen Arnold Will, Michael M\u00fcller und Joachim Walter<\/p><\/div>\n<p>Rh\u00f6n. Den 25. Dezember k\u00f6nnten sie eigentlich rot im Kalender markieren. Denn der erste Weihnachtsfeiertag ist der einzige Tag im Jahr, an dem das komplette Rh\u00f6n-Ranger-Team nicht in Sachen Biosph\u00e4renreservat unterwegs ist.<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong> J\u00f6rg Schneider<!--more--><\/p>\n<p>An den verbleibenden 364 Tagen erf\u00fcllen die Natur- und Landschaftspfleger vielf\u00e4ltige Aufgaben, damit das Land der offenen Ferne mit seinen Lebensr\u00e4umen erhalten bleibt. \u201eEgal ob Sommer oder Winter, Regen, Nebel oder Sonnenschein \u2013 es gibt immer etwas f\u00fcr uns zu tun. Langweilig ist hier jedenfalls noch keinem geworden\u201c, meint Hubert Heger, der zu den Rh\u00f6n-Rangern der ersten Stunde geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Seit September 1994 gibt es die Ranger, die in den ersten Jahren nur zu zweit an den Wochenenden und Feiertagen im Dienst waren. \u201eDamals war die Rh\u00f6n wenig bekannt und wir sollten sowohl die Einheimischen als auch die Touristen \u00fcber das Biosph\u00e4renreservat informieren und den Menschen die Besonderheiten der Natur n\u00e4her bringen\u201c, erz\u00e4hlt Hubert Heger. Heute ist die Rh\u00f6n nicht nur Naturfreunden ein Begriff, auch die Ranger sind zu einer Institution geworden.<\/p>\n<p>Mittlerweile z\u00e4hlen die Bereiche Umweltbildung, \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Landschaftspflege sowie Jagd und Artenschutz zu den Aufgaben der Naturschutzwarte. Damit haben Hubert Heger, Hubert Stumpf, Georg Sauer, Arnold Will, Michael M\u00fcller und Joachim Walter einen Fulltime-Job. In ihrem B\u00fcro, im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe, trifft man die Ranger jedoch selten an, denn ihr Arbeitsplatz ist und bleibt die Natur.<\/p>\n<p>Das gilt auch f\u00fcr die Wintermonate. Im Moment sind die Mitarbeiter der Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats haupts\u00e4chlich in der Landschaftspflege t\u00e4tig. Das bedeutet, dass Fl\u00e4chen, die zuzuwachsen drohen &#8211; beispielsweise am Pferdskopf oder am Stirnberg -, frei geschnitten werden, damit die typische Offenlandschaft und die wertvollen Pflanzenbest\u00e4nde der Rh\u00f6n erhalten bleiben. \u201eMit der Landschaftspflege, die vom 1. Oktober bis 28. Februar stattfindet, haben wir viel zu tun\u201c, erz\u00e4hlt Hubert Stumpf. \u201eZwischen 15 und 25 Hektar packen wir jedes Jahr.\u201c<\/p>\n<p>Zudem haben sich die Ranger schon komplett auf winterliche Bedingungen eingestellt. Bald hei\u00dft es nicht nur Schnee schaufeln, sondern auch Skier anschnallen, um die Besucher des Biosph\u00e4renreservats zu informieren und zu lenken. \u201eDie Langl\u00e4ufer, Skiwanderer und auch die normalen Wanderer laufen gerne querfeldein. Wir achten darauf, dass die Leute auf den ausgeschilderten Wegen oder Loipen bleiben, und erkl\u00e4ren ihnen, warum das so wichtig ist\u201c, erl\u00e4utert Hubert Stumpf. Denn bei Eis und Schnee gehe es f\u00fcr viele Tiere um das nackte \u00dcberleben.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite ist der Schnee auch ein guter Jagdgehilfe, denn das Wild hinterl\u00e4sst in der wei\u00dfen Pracht deutliche Spuren. Georg Sauer, dessen Schwerpunkte der Artenschutz und die Jagd sind, organisiert in den Wintermonaten l\u00e4nder\u00fcbergreifende Jagden. Dar\u00fcber hinaus stehen Winterf\u00fchrungen und Projekte mit Partnerschulen auf dem Programm.<\/p>\n<p>Die kalte Jahreszeit wird aber auch f\u00fcr Fortbildungen und die Entwicklung neuer Konzepte genutzt. So ist beispielsweise geplant, im n\u00e4chsten Jahr Wildkatzen, Rotmilan und Biber zu Themenschwerpunkten\u00c2\u00a0 der Umweltbildung zu machen. \u201eUnser Ziel ist es, bei allen Aktivit\u00e4ten die Philosophie des Biosph\u00e4renreservats zu vermitteln. Denn das Biosph\u00e4renreservat ist keine Spielwiese, sondern ein Schaufenster. Und wir \u00f6ffnen den Menschen die Augen\u201c, fasst Hubert Heger zusammen. (Text: J\u00f6rg Schneider)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. Den 25. Dezember k\u00f6nnten sie eigentlich rot im Kalender markieren. Denn der erste Weihnachtsfeiertag ist der einzige Tag im Jahr, an dem das komplette Rh\u00f6n-Ranger-Team nicht in Sachen Biosph\u00e4renreservat unterwegs ist. 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