{"id":117932,"date":"2013-12-16T00:17:00","date_gmt":"2013-12-16T00:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=117932"},"modified":"2013-12-15T18:34:58","modified_gmt":"2013-12-15T18:34:58","slug":"demografieprojekt-moro-beendet-und-geht-mit-folgeprojekten-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=117932","title":{"rendered":"Demografieprojekt MORO beendet \u2013 und geht mit Folgeprojekten weiter"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_117934\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/SchaumbergEcksteinGoerigLucasStockRichtbergWoernerSebald.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-117934\" class=\"size-thumbnail wp-image-117934\" alt=\"Sie bewerteten das MORO-Projekt als sehr erfolgreich (von links): Thomas Schaumberg, Anastasia Eckstein, Landrat Manfred G\u00f6rig, Silvia Lucas, B\u00fcrgermeister Heiko Stock, B\u00fcrgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, Markus W\u00f6rner und Projektmanager Matthias Sebald.  \" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/SchaumbergEcksteinGoerigLucasStockRichtbergWoernerSebald-265x159.jpg\" width=\"265\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/SchaumbergEcksteinGoerigLucasStockRichtbergWoernerSebald-265x159.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/SchaumbergEcksteinGoerigLucasStockRichtbergWoernerSebald.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-117934\" class=\"wp-caption-text\">Sie bewerteten das MORO-Projekt als sehr erfolgreich (von links): Thomas Schaumberg, Anastasia Eckstein, Landrat Manfred G\u00f6rig, Silvia Lucas, B\u00fcrgermeister Heiko Stock, B\u00fcrgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, Markus W\u00f6rner und Projektmanager Matthias Sebald.<\/p><\/div>\n<p>Vogelsbergkreis. Als sehr erfolgreich werteten Politik, Wissenschaft und Verwaltung den Abschluss des Demografie-Projekts MORO. In der Aula der Sparkasse Oberhessen in Lauterbach sagte Vogelsberg-Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD): \u201eWir haben selber Ideen \u2013 und wir haben den Mut, auch mal etwas auszuprobieren.\u201c Nachdr\u00fccklich warb der Landrat, das \u201eKirchturmdenken\u201c abzubauen und stellte den Stellenwert der Jugendinteressen im Projekt heraus. Gleiches gelte f\u00fcr die Bereiche Senioren, Pflege, \u00c4rzteversorgung und Fachkr\u00e4ftesicherung. \u201eWarum sollte es nicht m\u00f6glich sein, Pendler zu uns zur\u00fcckzuholen, die heute noch t\u00e4glich nach Frankfurt fahren?\u201c fragte G\u00f6rig.<!--more--><\/p>\n<p>Das Projekt ist nun, wissenschaftlich begleitet, abgeschlossen \u2013 und es geht sofort weiter mit Umsetzungsprojekten, f\u00fcr die auch schon Geld aus Wiesbaden in Aussicht gestellt wurde. Hierbei stehen Jugend, Fachkr\u00e4ftesicherung und Elektro-Mobilit\u00e4t im Blick. Der Landrat dankte hier Staatsminister Wintermeyer ausdr\u00fccklich f\u00fcr dessen Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Vogelsberger Projekte.<\/p>\n<p>Dr. Norbert Mager, Referatsleiter im hessischen Wirtschaftsministerium, lobte den Vogelsbergkreis. Er habe in etlichen Feldern eine \u201eechte Vorreiterrolle\u201c \u00fcbernommen. So stelle der Vogelsbergkreis den Faktor Partizipation ganz oben auf die Tagesordnung. Dar\u00fcber hinaus seien neue Wege in der Dorferneuerung erstmals und beispielgebend f\u00fcr ganz Hessen in der Vogelsberg-Stadt Schotten gegangen worden.<\/p>\n<div id=\"attachment_117933\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/EcksteinJUGEND02.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-117933\" class=\"size-thumbnail wp-image-117933\" alt=\"Anastassia Eckstein vom Kinder- und Jugendparlament hatte die volle Aufmerksamkeit, als sie von ihrer Arbeit im Handlungsfeld Jugend\/Bildung\/Fachkr\u00e4fte berichtete. Eine ihrer Botschaften: \u201eDie jungen Leute wollen sehr gerne in ihrer Heimat bleiben \u2013 wenn die Arbeitsplatzperspektiven stimmen.\u201c Fotos: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/EcksteinJUGEND02-265x150.jpg\" width=\"265\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/EcksteinJUGEND02-265x150.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/EcksteinJUGEND02.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-117933\" class=\"wp-caption-text\">Anastassia Eckstein vom Kinder- und Jugendparlament hatte die volle Aufmerksamkeit, als sie von ihrer Arbeit im Handlungsfeld Jugend\/Bildung\/Fachkr\u00e4fte berichtete. Eine ihrer Botschaften: \u201eDie jungen Leute wollen sehr gerne in ihrer Heimat bleiben \u2013 wenn die Arbeitsplatzperspektiven stimmen.\u201c Fotos: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis<\/p><\/div>\n<p>Zum Thema Infrastruktur \u2013 das ist ein gro\u00dfes Problem f\u00fcr einen gro\u00dfen Fl\u00e4chenkreis mit wenig Einwohnern \u2013 sagte Dr. Mager, das Thema Wasserver- und \u2013entsorgung in Wiesbaden habe \u201esolch eine Fahrt aufgenommen\u201c, weil Vogelsberger B\u00fcrgermeisterinnen und B\u00fcrgermeistern und die Vogelsberger Wasserbeh\u00f6rde gute Argumenten vorgebracht h\u00e4tten. Mager sprach von \u201eAufweichungen von Standards\u201c; diese machen gerade Vogelsberger B\u00fcrgermeistern Sorge, weil f\u00fcr immer weniger Menschen proportional immer h\u00f6here Fixkosten in der Infrastruktur anfallen. Hier m\u00fcsse mehr \u201eWirklichkeitssinn\u201c einkehren, meinte der im Arbeitskreis engagierte B\u00fcrgermeister Heiko Stock aus Lautertal. Landrat G\u00f6rig appellierte an die beim Kongress anwesenden Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel (CDU) und Eva Goldbach (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen), die Interessen des l\u00e4ndlichen Raumes in Wiesbaden immer im Blick zu haben.<\/p>\n<p>Der Vertreter des Wirtschaftsministeriums lobte auch die nun bevorstehenden Umsetzungsprojekte als \u201emutig und innovativ\u201c. F\u00fcr die Landesregierung sei es von hohem Wert, dass die l\u00e4ndlichen R\u00e4ume ihre Attraktivit\u00e4t behalten, so Dr. Nobert Mager.<\/p>\n<p>Johann Kaether, der von der Hochschule Neubrandenburg aus wissenschaftlich bundesweit einen Blick auf die 21 deutschen Modellregionen hat, von denen der Vogelsbergkreis eine ist, hob die Themen Fachkr\u00e4ftesicherung und Wasserversorgung hervor, die nur wenige Landkreise so stark bearbeiteten.<\/p>\n<p>Aber insbesondere das Querschnittsthema Jugend scheint in der Deutschlandperspektive f\u00fcr gro\u00dfe Aufmerksamkeit zu sorgen. Die Tatsache, dass Frau Anastasia Eckstein vom Kinder- und Jugendparlament im Handlungsfeld Jugend, Bildung, Fachkr\u00e4fte die Sprecherfunktion ausgef\u00fcllt habe, sei deutschlandweit im MORO-Projekt herausragend. \u201eDer Vogelsbergkreis zeigt, dass er seine Jugend wirklich ernst nimmt\u201c, sagte der Wissenschaftler.<\/p>\n<p>Auch der \u201eVogelsberg-Song\u201c, der w\u00e4hrend des Lauterbacher Kongresses als Film uraufgef\u00fchrt wurde und als Vorfilm im Kino laufen soll, und die Einbindung der Landrats-B\u00fcrgerplattform \u201eDirektzu\u201c im Internet seien im Bundesministerium positiv aufgefallen. Nicht zuletzt erweise sich der Vogelsberger Slogan zum Projekt als durch die Wirklichkeit belegt: \u201eDie Ressourcen Partizipation und Vernetzung sollen strategisch genutzt werden\u201c.<\/p>\n<p>Drei Arbeitskreise hatten in den vergangenen zwei Jahren intensiv, auch unter Einbindung von wissenschaftlichem Beistand, folgende Felder \u201ebeackert\u201c: \u201eTechnische Infrastruktur und Siedlungsentwicklung\u201c, \u201eSenioren, Pflege, Haus\u00e4rzteversorgung\u201c und \u201eJugend, Bildung, Fachkr\u00e4fte\u201c. Die Erkenntnisse wurden im Abschlusskongress in Lauterbach auf interessante Weise pr\u00e4sentiert: Die rund 100 G\u00e4ste konnten \u201ereihum\u201c an drei Stationen den Berichten der jeweiligen Arbeitskreissprecher lauschen und gleich Fragen dazu stellen.<\/p>\n<p>Querschnittsthema aller Fachbereiche: Erreichbarkeit im Fl\u00e4chenkreis. Strategisch f\u00fcr alle Themenfelder hochbedeutsam: interkommunale Zusammenarbeit. Hierzu meinte Landrat G\u00f6rig: \u201eDa m\u00fcssen wir noch ein bisschen Gas geben.\u201c Nur gemeinsam \u2013 der Landkreis und seine Kommunen \u2013 k\u00f6nnten f\u00fcr n\u00f6tige Ver\u00e4nderungen ausreichend Gewicht in die Waagschale legen. \u201eWir m\u00fcssen uns vernetzen, um der Region eine gute Chance zu geben\u201c, sagte Landrat G\u00f6rig abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Die Verantwortlichen der Arbeitskreise waren: Anastasia Eckstein (Kinder- und Jugendparlament), Silvia Lucas (Sozialwissenschaftlerin im Jugendamt), Dr. Birgit Richtberg (B\u00fcrgermeisterin der Stadt Romrod), Hans Dieter Herget (Experte f\u00fcr soziale Infrastruktur im Amt f\u00fcr soziale Sicherung), Thomas Schaumberg (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Vogelsberg Consult GmbH), Heiko Stock (B\u00fcrgermeister der Gemeinde Lautertal) und Markus W\u00f6rner (Wasserbeh\u00f6rde des Vogelsbergkreises). Projektleitung: Margit Kock-Wagner und Matthias Sebald. Moderation: Dr. Michael Glatthaar.<\/p>\n<p>\u201eZukunft Vulkan Vogelsberg\u201c \u2013 das sind die wesentlichen Handlungsfelder f\u00fcr die kommenden Jahre: Demografie-Check f\u00fcr Unternehmen zur Fachkr\u00e4ftesicherung. Elektro-Autos in der Alltagsmobilit\u00e4t. Attraktive D\u00f6rfer \u2013 mobile Jugendarbeit. Dezentrale L\u00f6sungen bei Wasser und Abwasser. Aktiv zur Sicherung der haus\u00e4rztlichen Versorgung. Erhalt von wohnortnahen Grundschulen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Als sehr erfolgreich werteten Politik, Wissenschaft und Verwaltung den Abschluss des Demografie-Projekts MORO. In der Aula der Sparkasse Oberhessen in Lauterbach sagte Vogelsberg-Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD): \u201eWir haben selber Ideen \u2013 und wir haben den Mut, auch mal etwas auszuprobieren.\u201c Nachdr\u00fccklich warb der Landrat, das \u201eKirchturmdenken\u201c abzubauen und stellte den Stellenwert der Jugendinteressen im &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,29],"tags":[],"class_list":["post-117932","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=117932"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117932\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":117935,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117932\/revisions\/117935"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=117932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=117932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=117932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}