{"id":117683,"date":"2013-12-09T08:19:51","date_gmt":"2013-12-09T08:19:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=117683"},"modified":"2013-12-09T08:19:51","modified_gmt":"2013-12-09T08:19:51","slug":"zukunft-bildung-region-fulda-e-v-vermittelt-zum-18-mal-43-lesungen-an-23-schulen-vor-ueber-2000-schuelerinnen-und-schuelern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=117683","title":{"rendered":"\u201eZukunft Bildung Region Fulda e.V.\u201c vermittelt  zum 18. Mal 43 Lesungen an 23 Schulen vor \u00fcber 2000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_117684\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131209_Literatur.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-117684\" class=\"size-thumbnail wp-image-117684\" alt=\"Dr. Fredrik Vahle begeisterte seine Zuh\u00f6rer\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131209_Literatur-265x411.jpg\" width=\"265\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131209_Literatur-265x411.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131209_Literatur-170x265.jpg 170w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131209_Literatur-386x600.jpg 386w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131209_Literatur.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-117684\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Fredrik Vahle begeisterte seine Zuh\u00f6rer<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Einen furiosen Start in die diesj\u00e4hrige Lese-Initiative\u00c2\u00a0 \u201eLiteratur im November\u201c des Vereins \u201eZukunft Bildung Region Fulda e.V.\u201c, erlebten die G\u00e4ste, die sich die Zeit f\u00fcr die Kennenlern-Lesung in der Richard-M\u00fcller-Schule Fulda eingerichtet hatten. Sieben\u00c2\u00a0 Kinder- und Jugendbuchautoren gaben Einblicke in ihre Schreibwerkstatt und machten deutlich, dass Kinder- und Jugendliteratur zugleich erwachsenentauglich ist. In Kooperation mit dem B\u00f6decker-Kreis, der sich der Lesef\u00f6rderung und Literaturvermittlung f\u00fcr Kinder- und Jugendliche verschrieben hat, machten sieben der insgesamt acht\u00c2\u00a0 beteiligten Autorinnen und Autoren Lust auf Lesen und gaben einen Vorgeschmack auf das, was 2000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in 43 Lesungen an den kommenden beiden Tagen zu Geh\u00f6r bekommen w\u00fcrden.<!--more--><\/p>\n<p>Die Hausherrin der Richard-M\u00fcller-Schule und Organisatorin der Literaturinitiative, Schulleiterin Claudia H\u00fcmmler-Hille, er\u00f6ffnete mit Dankesworten an die Autoren, die Schulen und die anwesenden Kolleginnen und Kollegen die 18ten \u201eLiteratur im November\u201c-Tage.\u00c2\u00a0 Dr. Michael Imhof\u00c2\u00a0 vom Verein \u201eZukunft Bildung Region Fulda\u201c stimmte mit Anleihen an das\u00c2\u00a0 Buch Genesis, nach dem Gott die Welt durch sein blo\u00dfes Wort erschaffen hat, und\u00c2\u00a0 mit dem ber\u00fchmten Anfang des Johannesevangeliums \u201eAm Anfang war das Wort &#8230; Alles ist durch das Wort geworden\u201c im Kontrast zu Goethes Faust, der mit seinem Pl\u00e4doyer \u201eAm Anfang war die Tat\u201c den Teufel ruft, womit der Trag\u00f6die erster Teil beginnt, auf die metaphysische Eben der Literaturtage ein.<\/p>\n<p>Dann hatten die Autorinnen und Autoren das Wort, mit Witz und sachkundig durch den Abend von Claudia H\u00fcmmler-Hille sowie Jutta Sporer und Sybille Unterstab moderiert. Es war Thomas J, Hauck , der mit oberbayerischem Tonschlag in einer im W\u00fcstensand endenden abenteuerlichen Bootsfahrt von JoJo und Oma Frieda eine Begegnung zwischen Jung und Alt thematisiert. Der vielseitige Autor, dessen Grenzg\u00e4nge zum Skurilen auch in seiner Lesung angedeutet sind, geht in der Performance-Kunst auch neue Wege der k\u00fcnstlerischen Vermittlung seiner Aussagen.<\/p>\n<div id=\"attachment_117685\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_3320.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-117685\" class=\"size-thumbnail wp-image-117685\" alt=\"Board der Autorinnen und Autoren v.l.: Thomas J. Hauck, Ulrieke Ruwisch, Renate Schoof, Hans J\u00fcrgen Feldhaus, Iris Lemanczyk, Dr. Fredrick Vahle und Andreas Kirchg\u00e4\u00dfner\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_3320-265x198.jpg\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_3320-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_3320.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-117685\" class=\"wp-caption-text\">Board der Autorinnen und Autoren v.l.: Thomas J. Hauck, Ulrieke Ruwisch, Renate Schoof, Hans J\u00fcrgen Feldhaus, Iris Lemanczyk, Dr. Fredrick Vahle und Andreas Kirchg\u00e4\u00dfner<\/p><\/div>\n<p>Hans J\u00fcrgen Feldhaus ist\u00c2\u00a0 mit \u201e Echt krank\u201c nah an der Erfahrungswelt seiner jugendlichen Zuh\u00f6rer und deren Sprache. In seinem als Comic-Roman illustrierten Krankenhaus-Tagebuch schildert er die Wahrnehmung von Jugendlichen ganz aus der Sicht seiner Helden und damit auch Adressaten.<\/p>\n<p>Iris Lemanczyk \u00f6ffnet in ihren Romanen das Fenster in andere Kontinente und zu den dortigen Erfahrungswelten von Kindern\u00c2\u00a0 und Jugendlichen. Sie zeigt das Leid und Schicksal chinesischer Kinder auf ihrem Weg von der vertrauten Welt auf dem Lande in die Anonymit\u00e4t der neuen St\u00e4dte in China, die Entwurzelung der jungen Menschen, ihre Einsamkeit und ihr Ausgeliefertsein bis zum Albtraum des Kidnapping.<\/p>\n<p>Der Stoff von Andreas Kirchg\u00e4\u00dfners Romanen wird oftmals von seinen ausgedehnten Afrikareisen inspiriert. Er begeht aber zugleich den Schritt vom Zuh\u00f6ren zur Ermutigung, selbst Geschichten zu entwickeln. Mit der Frage \u201eWie kommen die Geschichten in meinen Kopf?\u201c kehrt er den \u201eN\u00fcrnberger Trichter\u201c um und sensibilisiert f\u00fcr die vielfachen Kan\u00e4le, \u00fcber die Wissen und Eindr\u00fccke wahrgenommen werden.<\/p>\n<p>Renate Schoof richtet sich in \u201eBlauer Oktober\u201c eher an den erwachsenen Leser. In einer anspruchsvollen Erz\u00e4hlstruktur von R\u00fcckblenden und Gegenwart fragen die Erz\u00e4hlfiguren nach dem, was aus den Aktivit\u00e4ten und Hoffnungen ihrer achtundsechziger Jahre geworden ist. Ihre Gespr\u00e4che umkreisen die Themen von Kunst und Kultur, Politik und Erotik, in die auch Beziehungen untereinander verflochten sind. Die aktuellen politischen Entwicklungen sind dabei zugleich der Resonanzboden f\u00fcr ihre heutigen Standpunkte.<\/p>\n<p>Ulrieke Ruwisch wiederum ist in ihren Romanen, wie \u201eTotal verr\u00fcckt verknallt\u201c in Thema und Sprache ganz eng bei den Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. In der Adoleszenz lernen ihre Heldinnen und Helden die M\u00fchen des Erwachsenwerdens ebenso kennen wie die eigene Geschlechtlichkeit, die f\u00fcr manche seelische Achterbahn verantwortlich ist.<\/p>\n<p>as Finale bildete Dr. Fredrik Vahle, der Altmeister der neueren Kinderliedkultur in Deutschland, mit dessen Liedern Generationen von Kindern seit den 70er Jahren gro\u00df geworden sind. Wie Ohrw\u00fcrmer geh\u00f6ren sie seitdem zum Lied-Repertoire in Kinderzimmern, Kinderg\u00e4rten und Schulen und haben sich in den K\u00f6pfen und Herzen der Kinder und ihrer Eltern eingenistet. Das sp\u00fcrte man auch an diesem Abend. Vahles neues Pl\u00e4doyer: Bevor die Kinder das ABC lernen, sollte das Herz Wort mit Musik kombinieren. Mit Witz und Ironie ermutigte er die Zuh\u00f6rer an diesem Abend, sich auf seine Ton-Poesie und Musik-Lyrik einzulassen. Dazu geh\u00f6rten auch Erfahrungen mit seiner \u201eStille-Poesie\u201c, die Tonwellen eines Klangschalentons ausklingen zu lassen, Vahles Kontrastprogramm zum Lauten und Hektischen. Seine Zugabe \u201eJedes Kind hat eine Stimme\u201c wurde mit lang anhaltendem Applaus belohnt. Jochen Till, der ebenfalls an der Erfahrungswelt der Jugendlichen in der Zeit des Erwachsenwerdens ankn\u00fcpft, stie\u00df erst am n\u00e4chsten Morgen zu der Autorengruppe.<\/p>\n<p>Intensive Gespr\u00e4che, Bl\u00e4ttern und Schm\u00f6kern am B\u00fcchertisch der Buchhandlung Uptmoor Family, Getr\u00e4nke und eine anheimelnde Atmosph\u00e4re bei Kerzenlicht lie\u00dfen die Lichter in der Mensa der Richard-M\u00fcller-Schule bis sp\u00e4t in den Abend brennen.<\/p>\n<p>Gelesen wurde in folgenden Schulen:<\/p>\n<p>Grundschule Marbach, Vinzenz-von-Paul-Schule H\u00fcnfeld, Wernher-von-Braun-Schule Neuhof, Johannes-Hack-Schule Petersberg, Grundschule Mackenzell, Hermann-Lietz-Schule Hohenwehrda, Mittelpunktschule \u201eHohe Rh\u00f6n\u201c, Marienschule Fulda, Rh\u00f6nschule Gersfeld, Cuno-Raabe-Schule Fulda, Keltenwallschule Margretenhaun, Rabanus-Maurus-Schule Fulda, Ulstertalschule, Hilders, Grundschule St. Georg Gro\u00dfenl\u00fcder, Grundschule Thalau, Von-Galen-Schule Eichenzell, Richard-M\u00fcller-Schule Fulda, Grundschule Gro\u00dfentaft, Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda, ABC-Land-Schule Maberzell, Grundschule Haimbach, Jahnschule H\u00fcnfeld, Konrad-Adenauer-Schule Petersberg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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