{"id":117592,"date":"2013-12-06T00:15:09","date_gmt":"2013-12-06T00:15:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=117592"},"modified":"2013-12-05T15:52:06","modified_gmt":"2013-12-05T15:52:06","slug":"auslaenderbehoerden-von-landkreis-und-stadt-fulda-vor-fuenf-jahren-zusammengelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=117592","title":{"rendered":"Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden von Landkreis und Stadt Fulda vor f\u00fcnf Jahren zusammengelegt"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Eine positive Bilanz der vor f\u00fcnf Jahren erfolgten Zusammenlegung der zuvor getrennten Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden des Landkreises und der Stadt Fulda haben Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld und B\u00fcrgermeister Dr. Wolfgang Dippel gezogen. Dadurch werde eine qualifiziertere Fallbearbeitung erm\u00f6glicht. Anf\u00e4nglich ge\u00e4u\u00dferten Bedenken h\u00e4tten sich nicht best\u00e4tigt.<!--more--><\/p>\n<p>Die immer kompliziertere Rechtsmaterie des Ausl\u00e4nderrechts erfordere eine immer weitgehendere Spezialisierung der damit befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betonen Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wingenfeld und B\u00fcrgermeister Dr. Dippel. Dies sei durch die Zusammenf\u00fchrung des Fachpersonals an zentraler Stelle erreicht worden. Auch habe man Verfahrensabl\u00e4ufe vereinheitlicht. Die Gefahr einer unterschiedlichen Auslegung von Ermessensspielr\u00e4umen bestehe nicht mehr. Des Weiteren komme es im Falle eines Wohnortwechsels von der Stadt in eine Kreisgemeinde und umgekehrt zu keinen unn\u00f6tigen Zeitverlusten bei der Bearbeitung.<\/p>\n<p>Vize-Landrat und B\u00fcrgermeister weisen darauf hin, dass sich die Zahl der im Landkreis Fulda lebenden Ausl\u00e4nder seit der Zusammenlegung am 1. Juli 2008 um rund zehn Prozent erh\u00f6ht habe, was sowohl auf den vermehrten Zuzug von EU-B\u00fcrgern als auch ausl\u00e4ndischen Fl\u00fcchtlingen zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. Von den zurzeit 11.200 Ausl\u00e4ndern lebten etwa zwei Drittel im Stadt- und ein Drittel im Kreisgebiet, die von 19 Voll- und Teilzeitkr\u00e4ften im Fachdienst Ausl\u00e4nderwesen der Kreisverwaltung betreut w\u00fcrden. Dort liege neben der Pr\u00fcfung aufenthaltsrechtlicher Bestimmungen das Schwergewicht auf der Unterst\u00fctzung von Integrationsma\u00dfnahmen vor allem zum Erlenen der deutschen Sprache.<\/p>\n<p>In Zukunft gehe es darum, die Integrationsbem\u00fchungen unter Einbindung der bestehenden Netzwerke, wozu die verschiedenen Ausl\u00e4nderorganisationen z\u00e4hlten, weiter zu verst\u00e4rken, blicken der Erste Kreisbeigeordneter und der B\u00fcrgermeister voraus. Wichtige Impulse in dieser Hinsicht erwarten Dr. Wingenfeld und Dr. Dippel von den vorgesehenen Integrationskoordinatoren. Im Moment werde gepr\u00fcft, im kommenden Jahr mit finanzieller Unterst\u00fctzung des Landes solche Stellen einzurichten. Integrationskoordinatoren h\u00e4tten die Aufgabe, die interkulturelle Kompetenz nach innen und au\u00dfen zu f\u00f6rdern und damit zur Fortentwicklung einer Willkommenskultur in Deutschland beizutragen.<\/p>\n<p>Erster Kreisbeigeordneter Wingenfeld und B\u00fcrgermeister Dippel unterstreichen den Wunsch, die bereits in verschiedenen Bereichen erfolgreich praktizierte Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Stadt weiter zu intensivieren. Als Beispiele nennen sie die Adoptionsvermittlung, den Pflegekinderdienst, die Jugendberufshilfe oder das Netzwerk f\u00fcr Erziehungshilfe. Mittlerweile seien auch die in der Vergangenheit getrennten Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden von Landkreis und Stadt zu einem leistungsf\u00e4higen und engagierten Team zusammengewachsen, wodurch Ressourcen effizienter eingesetzt, Synergieeffekte erzielt und damit die B\u00fcrgerfreundlichkeit insgesamt verbessert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Eine positive Bilanz der vor f\u00fcnf Jahren erfolgten Zusammenlegung der zuvor getrennten Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden des Landkreises und der Stadt Fulda haben Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld und B\u00fcrgermeister Dr. Wolfgang Dippel gezogen. Dadurch werde eine qualifiziertere Fallbearbeitung erm\u00f6glicht. 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