{"id":117305,"date":"2013-11-30T00:17:38","date_gmt":"2013-11-30T00:17:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=117305"},"modified":"2013-11-30T08:55:43","modified_gmt":"2013-11-30T08:55:43","slug":"teenager-bleiben-beim-kampf-gegen-hiv-und-aids-auf-der-strecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=117305","title":{"rendered":"Teenager bleiben beim Kampf gegen HIV und Aids auf der Strecke"},"content":{"rendered":"<p>Hannover. Der positive weltweite Trend bei der Bek\u00e4mpfung von HIV und Aids h\u00e4lt an, doch viele Heranwachsende k\u00f6nnen von dieser Entwicklung nicht profitieren. Darauf macht die Stiftung Weltbev\u00f6lkerung anl\u00e4sslich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember aufmerksam.\u00c2\u00a0 Zu den positiven Entwicklungen z\u00e4hlt, dass die in Verbindung mit der Immunschw\u00e4chekrankheit auftretenden Todesf\u00e4lle weltweit seit 2005 um 30 Prozent zur\u00fcckgegangen sind. Zudem ist die Zahl der weltweiten HIV-Neuinfektionen seit 2001 um 33 Prozent gesunken. Doch: In der Altersgruppe der Zehn- bis 19-J\u00e4hrigen stieg die Zahl der Aids-bezogenen Todesf\u00e4lle zwischen 2005 und 2012 um 50 Prozent.\u00c2\u00a0 Heute sind mehr als zwei Millionen Heranwachsende zwischen zehn und 19 Jahren weltweit mit HIV infiziert. 70 Prozent davon leben in Afrika s\u00fcdlich der Sahara, der \u00e4rmsten Region der Welt.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eGerade Jugendliche und vor allem M\u00e4dchen sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, sich mit HIV zu infizieren. Die aktuellen Zahlen belegen, dass mehr junge Menschen Zugang zu Aufkl\u00e4rung und Verh\u00fctung brauchen\u201c, so Renate B\u00e4hr, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Stiftung Weltbev\u00f6lkerung. \u201ePr\u00e4ventionsprogramme m\u00fcssen sich gezielt an Jugendliche richten und dringend ausgeweitet werden. Mit unserer Youth to Youth-Initiative zeigen wir, dass altersgerechte Aufkl\u00e4rung funktioniert und zu einem R\u00fcckgang des HIV-Risikos beitr\u00e4gt.\u201c<\/p>\n<p>Mit Aussicht auf die Wiederauff\u00fcllungskonferenz des Globalen Fonds zur Bek\u00e4mpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria am 3. Dezember sagte B\u00e4hr: \u201eNeben der Pr\u00e4vention spielt Behandlung eine wichtige Rolle bei der Eind\u00e4mmung der HIV\/Aids-Pandemie. Der Globale Fonds ist daf\u00fcr ein wichtiges Instrument. Dessen Bedeutung hat auch die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag anerkannt. Nun gilt es, Worten Taten folgen zu lassen und den Beitrag zum Globalen Fonds endlich zu verdoppeln.\u201c<br \/>\n<strong>\u00c2\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>\u00dcber die Stiftung Weltbev\u00f6lkerung<\/strong><br \/>\nDie Stiftung Weltbev\u00f6lkerung ist eine international t\u00e4tige Entwicklungsorganisation. Sie hilft jungen Menschen in Afrika und Asien, sich selbst aus ihrer Armut zu befreien. Ungewollte Schwangerschaften und Aids versch\u00e4rfen die Armut und bedeuten f\u00fcr viele Jugendliche den Tod. Deshalb unterst\u00fctzt die Stiftung Gesundheitsinitiativen sowie Aufkl\u00e4rungs- und Familienplanungsprojekte in Ostafrika und Asien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hannover. Der positive weltweite Trend bei der Bek\u00e4mpfung von HIV und Aids h\u00e4lt an, doch viele Heranwachsende k\u00f6nnen von dieser Entwicklung nicht profitieren. Darauf macht die Stiftung Weltbev\u00f6lkerung anl\u00e4sslich des Welt-Aids-Tages am 1. 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