{"id":117245,"date":"2013-11-29T00:15:23","date_gmt":"2013-11-29T00:15:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=117245"},"modified":"2013-11-29T08:14:49","modified_gmt":"2013-11-29T08:14:49","slug":"arbeitslosenquote-in-der-region-osthessen-ist-auf-37-prozent-gesunken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=117245","title":{"rendered":"Arbeitslosenquote in der Region Osthessen ist auf 3,7 Prozent gesunken"},"content":{"rendered":"<p>Bad Hersfeld-Fulda. Die Arbeitslosigkeit ist in der Region Osthessen im Zuge der auslaufenden Herbstbelebung im November nochmals gesunken. In den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg waren Ende des Monats insgesamt 6.601 Menschen arbeitslos gemeldet \u2013 105 weniger als im Oktober und 73 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote ist auf 3,7 Prozent (Vormonat: 3,8 Prozent) gesunken.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDiese Entwicklung ist durchaus saison\u00fcblich, f\u00e4llt in diesem Jahr aber etwas schw\u00e4cher aus als im Durchschnitt der letzten f\u00fcnf Jahre\u201c, kommentiert Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die aktuellen Zahlen. Mit Ausnahme der \u00c4lteren (50 Jahre und \u00e4lter) ist ein R\u00fcckgang bei allen Personengruppen zu beobachten. Bei den \u00fcber 50-J\u00e4hrigen stieg die Arbeitslosigkeit im November leicht um sechs Personen auf insgesamt 2.342 Arbeitslose. Gleichzeitig ist bei dieser Personengruppe der gr\u00f6\u00dfte R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr zu beobachten. Knapp 140 \u00e4ltere arbeitslose Menschen konnten im vergangenen Jahr ihre Arbeitslosigkeit beenden.<br \/>\nArbeitsstellen<\/p>\n<p>Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist im November nur minimal um drei Stellen auf insgesamt 1.866 angestiegen. In den beiden letzten Jahren war hier stets ein st\u00e4rkerer Anstieg zu beobachten. Auch die Zug\u00e4nge an Stellen lagen im November unter dem Vorjahresniveau (-46,0 Prozent).<\/p>\n<p><strong>Der Arbeitsmarkt im Landkreis Fulda im November 2013<\/strong><br \/>\nDie Arbeitslosigkeit im Landkreis Fulda ist erneut leicht gesunken. Im November waren 3.816 Personen arbeitslos gemeldet. Das waren 48 weniger als im Oktober (-1,2 Prozent) und 129 (3,5 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt gleichbleibend bei 3,3 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent). Im Gegensatz zum gesamten Agenturbezirk, der die Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg umfasst, liegen die Arbeitslosenzahlen in allen Personengruppen h\u00f6her als im vergangenen Jahr. Einzige Ausnahme sind die \u00e4lteren Arbeitslosen \u00fcber 50 Jahre, deren Anzahl binnen Jahresfrist um 5 auf 1.363 sank.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit zum Vormonat ging ausschlie\u00dflich auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung zur\u00fcck. Bei der Arbeitsagentur waren im November 1.642 M\u00e4nner und Frauen arbeitslos gemeldet \u2013 52 weniger als im Vormonat. \u201eErfreulich ist, dass sowohl M\u00e4nner als auch Frauen, j\u00fcngere Arbeitslose unter 25 Jahren sowie \u00e4ltere Arbeitslose \u00fcber 50 Jahren von der Herbstbelebung profitierten\u201c, erkl\u00e4rte Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, im Rahmen einer Pressekonferenz in Fulda.<\/p>\n<p>Bei Betrachtung der Arbeitslosen unter 25 Jahren wird klar, wie wichtig eine abgeschlossene berufliche Ausbildung ist. Deutlich mehr als die H\u00e4lfte der Arbeitslosen in dieser Personengruppe hat keinen Berufsabschluss. \u201eHier gilt es unbedingt, die gute Ausbildungsmarktlage in der Region zu nutzen\u201c, stellt Dombrowski fest. Sarah Spiegel, Teamleiterin in der Agentur Fulda, erl\u00e4utert den ganzheitlichen Ansatz der Arbeitsagentur bei der Betreuung von arbeitslosen Menschen, die mehrere Handicaps und Vermittlungshemmnisse haben. Hier erfolgt eine individuelle und intensive Betreuung um Integrationen in Arbeit oder Ausbildung zu realisieren. Das Projekt zeigt bislang gute Erfolge.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Stock, Leiter des Kreisjobcenters Fulda, hebt hervor, dass sich die Zahl der durch den Landkreis Fulda betreuten Langzeitarbeitslosen seit 2005 \u2013 der Einf\u00fchrung von Hartz IV \u2013 mehr als halbiert hat.<br \/>\nIm November 2013 haben\u00c2\u00a0 9.426 Menschen im Landkreis Fulda Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld) erhalten. J\u00fcrgen Stock weist darauf hin, dass Fulda im Hessenvergleich eine \u00fcberaus g\u00fcnstige \u201eSGB II-Quote\u201c aufweise. Diese Quote beschreibt den Anteil der im SGB II leistungsberechtigten Personen im Verh\u00e4ltnis zu den Einwohnern des Landkreises im Alter von 0 \u2013 65 Jahren. W\u00e4hrenddessen\u00c2\u00a0 die SGB II-Quote hessenweit\u00c2\u00a0 8,1 Prozent betr\u00e4gt, bemisst sich dieser Anteil im Landkreis Fulda auf lediglich\u00c2\u00a0 5,4 Prozent. Auch Landrat Bernd Woide freut sich \u00fcber die andauernd stabile Entwicklung des Fuldaer Arbeitsmarktes. Er weist dabei hin auf die besondere Verantwortung der Landkreise als Tr\u00e4ger der Grundsicherung f\u00fcr Arbeitsuchende, n\u00e4mlich die soziale Teilhabe von Menschen mit besonderen Problemlagen sicherzustellen.<\/p>\n<p>Bemerkenswert aus Sicht von J\u00fcrgen Stock ist, dass zunehmend auch Langzeitleistungsbeziehende\u00c2\u00a0 \u2013 das sind Personen, die l\u00e4nger als zwei Jahre Leistungen der Grundsicherung f\u00fcr Arbeitssuchende bezogen haben \u2013 von der Entwicklung des Arbeitsmarktes profitieren. Die Zahl der Langzeitleitungsbeziehenden ist im Vergleich zur Situation in 2011 um mehr als 10 Prozent gesunken. \u00dcber die Integration in Arbeit und mit einer zielgerichteten Unterst\u00fctzung des Kreisjobcenters schaffen es somit immer mehr Menschen im Landkreis, unabh\u00e4ngig von staatlichen Transferleistungen zu leben.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsstellen<\/strong><br \/>\nDie Zahl der offenen Stellen lag im November um 26,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres, was teilweise einem R\u00fcckgang bei den Stellenmeldungen im Bereich der Personaldienstleistung geschuldet ist. Aktuell liegen dem Arbeitgeberservice 1.196 offene Stellen zur Besetzung vor, was und zwar in nahezu allen Branchen. Gesucht werden unter anderem Techniker in den Bereichen Elektro-, Geb\u00e4udetechnik, Sanit\u00e4r und Heizung, Maler und Lackierer, Trockenbauer und Zimmerer. Gro\u00dfer Bedarf an Fachkr\u00e4ften besteht in der Alten- und Krankenpflege. Im Gastgewerbe sowie im Einzelhandel wirkt sich das Vorweihnachtsgesch\u00e4ft bereits positiv auf den Stellenmarkt aus. \u201eAlles in allem befindet sich der Arbeitsmarkt weiterhin in einer Seitw\u00e4rtsbewegung ohne gr\u00f6\u00dfere Ver\u00e4nderungen\u201c, so Dombrowski weiter. Der Agenturleiter weist auf die kommende Schlechtwetterzeit sowie die Nutzung des Saison-Kurzarbeitergeldes hin, um Arbeitslosigkeit zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>Der Arbeitsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im November 2013<\/strong><br \/>\nIm Landkreis Hersfeld-Rotenburg waren im November insgesamt 2.785 Frauen und M\u00e4nner von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 57 Personen weniger als im Oktober und 56 arbeitslose Menschen weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,4 Prozent (Vorjahr: 4,6 Prozent). Sowohl bei der Arbeitsagentur als auch im Kreisjobcenter lagen die Arbeitslosenzahlen im November unter den jeweiligen Vorjahreswerten. Bei der Agentur f\u00fcr Arbeit ging die Zahl der Arbeitslosen um 15 Personen auf 971 Arbeitslose zur\u00fcck, beim Kreisjobcenter um 41 Personen auf 1.814 Arbeitslose.<\/p>\n<p>\u201eDiese Entwicklung ist im Zuge der auslaufenden Herbstbelebung durchaus saison\u00fcblich. Allerdings hat der Winter noch nicht eingesetzt, was witterungsbedingte Freistellungen bisher verhinderte\u201c, kommentiert Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die aktuellen Zahlen. \u201eAlles in allem befindet sich der Arbeitsmarkt weiterhin in einer Seitw\u00e4rtsbewegung ohne gr\u00f6\u00dfere Ver\u00e4nderungen\u201c, so Dombrowski weiter. Der Agenturleiter weist auf die kommende Schlechtwetterzeit sowie die Nutzung des Saison-Kurzarbeitergeldes hin, um Arbeitslosigkeit zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>Personengruppen<\/strong><br \/>\nVom R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit profitierten alle Personengruppen. Im Vergleich zum Vorjahr ging vor allem die Zahl der \u00e4lteren Arbeitslosen \u00fcber 50 Jahren zur\u00fcck. Gut 130 \u00c4ltere konnten im vergangenen Jahr ihre Arbeitslosigkeit beenden. Sarah Spiegel, Teamleiterin in der Agentur f\u00fcr Arbeit, erl\u00e4utert den ganzheitlichen Ansatz der Arbeitsagentur bei der Betreuung von arbeitslosen Menschen, die mehrere Handicaps und Vermittlungshemmnisse haben. Hier erfolgt eine individuelle und intensive Betreuung um Integrationen in Arbeit oder Ausbildung zu realisieren. Das Projekt zeigt bislang gute Erfolge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Bad Hersfeld-Fulda. Die Arbeitslosigkeit ist in der Region Osthessen im Zuge der auslaufenden Herbstbelebung im November nochmals gesunken. In den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg waren Ende des Monats insgesamt 6.601 Menschen arbeitslos gemeldet \u2013 105 weniger als im Oktober und 73 mehr als im Vorjahr. 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