{"id":117121,"date":"2013-11-27T00:15:58","date_gmt":"2013-11-27T00:15:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=117121"},"modified":"2013-11-27T07:04:27","modified_gmt":"2013-11-27T07:04:27","slug":"vde-rhein-main-zeichnet-absolventen-der-hochschule-fulda-aus-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=117121","title":{"rendered":"VDE Rhein-Main zeichnet Absolventen der Hochschule Fulda aus"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_117122\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/FET2013_063-e1385535800308.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-117122\" class=\"size-thumbnail wp-image-117122\" alt=\"Walter Kaiser (Foto, rechts au\u00dfen) vom Vorstand des VDE Rhein-Main und Matthias Hahner (Foto, links au\u00dfen) von der Rh\u00f6nEnergie Fulda GmbH, verantwortlich f\u00fcr den VDE Rhein-Main Region Ost \u2013 St\u00fctzpunkt Fulda, \u00fcberreichten den erfolgreichen Preistr\u00e4gern an der Hochschule Fulda die Urkunden des Friedrich-Dessauer-Stiftungspreises (von links): Alexander-Nicolai K\u00f6hler, Tarek Aissa und Klaus Maicher. \" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/FET2013_063-e1385535800308-265x399.jpg\" width=\"265\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/FET2013_063-e1385535800308-265x399.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/FET2013_063-e1385535800308.jpg 398w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-117122\" class=\"wp-caption-text\">Walter Kaiser (Foto, rechts au\u00dfen) vom Vorstand des VDE Rhein-Main und Matthias Hahner (Foto, links au\u00dfen) von der Rh\u00f6nEnergie Fulda GmbH, verantwortlich f\u00fcr den VDE Rhein-Main Region Ost \u2013 St\u00fctzpunkt Fulda, \u00fcberreichten den erfolgreichen Preistr\u00e4gern an der Hochschule Fulda die Urkunden des Friedrich-Dessauer-Stiftungspreises (von links): Alexander-Nicolai K\u00f6hler, Tarek Aissa und Klaus Maicher.<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Der Friedrich-Dessauer-Stiftungspreis des VDE Rhein-Main e. V. f\u00fcr herausragende Abschlussarbeiten des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik wurde an der Hochschule Fulda University of Applied Sciences an Tarek Aissa, Alexander-Nicolai K\u00f6hler und Klaus Maicher verliehen. Mit diesem Preis zeichnet der VDE Rhein-Main e. V. im Zuge der Innovations- und Nachwuchsf\u00f6rderung j\u00e4hrlich herausragende Abschlussarbeiten des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik aus.<\/p>\n<p>Dipl.-Ing. Walter Kaiser vom Vorstand des VDE Rhein-Main und Dipl.-Ing. Matthias Hahner von der Rh\u00f6nEnergie Fulda, verantwortlich f\u00fcr den VDE Rhein-Main Region Ost \u2013 St\u00fctzpunkt Fulda, \u00fcberreichten den erfolgreichen Absolventen die mit Preisgeldern verbundenen Urkunden. Mit der Verleihung des Friedrich-Dessauer-Stiftungspreises m\u00f6chte der Verband den Nachwuchs motivieren und ein Zeichen f\u00fcr die gesellschaftliche Bedeutung von Ingenieuren und ihrer Arbeit setzen.<!--more--><\/p>\n<p>Der Stiftungspreis erinnert an den Radiologen, Physiker und sozial engagierten Unternehmer und Publizisten Dr. Friedrich Dessauer (1881-1963). Den gr\u00f6\u00dften Teil seines Lebens widmete Dessauer der Erforschung radioaktiver Strahlen mit besonderer Betonung auf der Anwendbarkeit in der Medizintechnik. Die Verleihung fand im Rahmen des 18. Fuldaer Elektrotechnik-Kolloquiums statt, das vom FET F\u00f6rderkreis des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik veranstaltet wurde und das Thema \u201eDie Ozeane\u201c in den Mittelpunkt r\u00fcckte.<\/p>\n<p>Tarek Aissa, der den mit 500 Euro verbundenen ersten Preis erhielt, besch\u00e4ftigt sich in seiner Masterarbeit mit dem Thema \u201eEntwurf eines musterbasierten adaptiven Verfahrens zur Vorhersage und Modellierung von Zeitreihen in der Abwasserreinigung\u201c. In Kl\u00e4ranlagen besteht ein gro\u00dfes Optimierungspotenzial bez\u00fcglich der Prozessf\u00fchrung und damit der Energieeinsparung. Ein wesentlicher Ansatz ist dabei die m\u00f6glichst genaue Vorhersage der Abwasserzufl\u00fcsse, um damit eine optimierte Prozessf\u00fchrung ableiten zu k\u00f6nnen. Hierzu gibt es bereits von der Industrie entwickelte Verfahren, die allerdings f\u00fcr eine kommunale Kl\u00e4ranlage aufgrund der hohen Komplexit\u00e4t nicht geeignet sind. Tarek Aissa hat in seiner Arbeit ein Prognoseverfahren entwickelt, welches leicht verst\u00e4ndlich und f\u00fcr spezielle Problemstellungen einfach anwendbar ist.<\/p>\n<p>Alexander-Nicolai K\u00f6hler aus Fulda, der mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde und 300 Euro Preisgeld erhielt, setzt sich in seiner Bachelorarbeit mit Untersuchungen zur Regelung der relativen Luftfeuchte in einer Vitrine auseinander. Wertvolle Kulturg\u00fcter werden meist in Museen ausgestellt und unterliegen den dort herrschenden, oft widrigen Umwelteinfl\u00fcssen, die von der Feuchtigkeit in den historischen Geb\u00e4uden, aber insbesondere auch von den Besuchern, beispielsweise durch die Atmung, ausgehen. Daher geht man zunehmend dazu \u00fcber, Exponate in Vitrinen auszustellen, die aber \u2013 abh\u00e4ngig von der Bauart \u2013 klimatisiert werden m\u00fcssen. In seiner Arbeit entwickelte Alexander-Nicolai K\u00f6hler ein Klimatisierungskonzept f\u00fcr eine aktiv klimatisierte Vitrine. Dabei wurden verschiedene Regelungskonzepte simulativ und experimentell erprobt und mit Erfolg umgesetzt.<\/p>\n<p>Klaus Maicher aus K\u00fcnzell wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet und erhielt 200 Euro Preisgeld f\u00fcr seine Bachelorarbeit \u201eVergleich und Bewertung thermische Langzeitspeicher f\u00fcr dezentrale Energieversorgung\u201c. Die Energiewende mit den ausgegebenen Zielen der Bundesregierung ben\u00f6tigt langfristig Energiespeicher, insbesondere um die volatile Einspeisung der dezentralen erneuerbaren Energien auszugleichen. Hierzu werden alle Arten von Energiespeichern ben\u00f6tigt, auch Warmwasserspeicher. Diese sind in ihrer herk\u00f6mmlichen Art allerdings in ihren Anwendungsm\u00f6glichkeiten begrenzt. Mittlerweile gibt es aber neue Technologien der thermischen Langzeitspeicherung, z. B. phasen\u00fcbergangsbasierte Latentw\u00e4rmespeicher (PCM-Speicher) oder thermochemische Sorptionsspeicher, deren Eigenschaften und Anwendungsm\u00f6glichkeiten in dieser Arbeit verglichen, analysiert und bewertet wurden. Erste Anlagen werden derzeit in Forschungs- und Prototypenanlagen eingesetzt.<\/p>\n<p>\u201eWir sind stolz auf Ihre Leistungen und freuen uns, Sie mit diesem besonderen Preis zu ehren\u201c, sagte Dipl.-Ing. Matthias Hahner bei der \u00dcberreichung der Urkunden. Neben der Auszeichnung und dem Preisgeld erhalten die Preistr\u00e4ger eine kostenlose zweij\u00e4hrige Mitgliedschaft im VDE.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Der Friedrich-Dessauer-Stiftungspreis des VDE Rhein-Main e. 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