{"id":117071,"date":"2013-11-26T00:14:31","date_gmt":"2013-11-26T00:14:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=117071"},"modified":"2013-11-25T15:22:16","modified_gmt":"2013-11-25T15:22:16","slug":"jahreskonzert-der-musikschule-musikalische-maerchenstunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=117071","title":{"rendered":"Jahreskonzert der Musikschule: Musikalische M\u00e4rchenstunde"},"content":{"rendered":"<p>Fulda (cp). Aus Anlass des 150. Todestages des Sprachforschers und M\u00e4rchensammlers Jacob Grimm stand das Jahreskonzert der Musikschule der Stadt Fulda unter dem Motto \u201eSagen, M\u00e4rchen, Legenden\u201c. Im F\u00fcrstensaal des Stadtschlosses er\u00f6ffneten Giulia Gehmeyr (Altblockfl\u00f6te), Maria L\u00f6bens (Oboe), und Hermine Kontschak (Klavier) den Abend mit einem klangsch\u00f6n musizierten Satz aus der Triosonate c-Moll von Johann Joachim Quantz. Als Hexe verkleidet gefiel Ronja Schelling im spannend vorgetragenen \u201eHexentanz\u201c ihres Klavierlehrers Frank Seifert. Schulleiter Christoph Stibor f\u00fchrte als Moderator durch das Programm und gab viele interessante Informationen zu den St\u00fccken, die einen weiten musikalischen Bogen von der Barockzeit bis zur modernen Filmmusik spannten.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Virtuoses K\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<p>So erfuhr das Publikum, dass es in \u201eFairy Queen\u201c von Henry Purcell um die Wirkung eines Liebesnektars geht, der zun\u00e4chst gro\u00dfe Verwirrung stiftet, bevor sich zum Happy End die richtigen Paare finden. Nina Martinovic, Giulia Gehmeyr, Valentina Hahner und Heidrun Oswald (Blockfl\u00f6ten) sowie Marie-Theres Halbleib (Klavier) \u00fcberzeugten im festlichen \u201eAufzug\u201c aus diesem Werk durch gutes Zusammenspiel und differenzierte Artikulation. Sophie Moustafa (Violine) und Renate Moustafa-Hunold (Klavier) zogen das Publikum durch ihre mit gro\u00dfer Ruhe vorgetragene Interpretation der \u201eMeditation\u201c aus der Oper \u201eThais\u201c von Jules Massenet in ihren Bann. Helena Fritschi, Fabian Grenzer und Heidrun Oswald trafen gut den elegischen Charakter der \u201eMondnacht\u201c und die rhythmische Finesse im \u201eTanz der Trolle\u201c aus der \u201eNordischen Suite f\u00fcr drei Gitarren\u201c von Karl Weikmann. Mit der Ballade Nr. 3 von Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin hatte sich Elisabeth Seifert (Klavier) eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt, der sie voll gerecht wurde. Ihre Interpretation war gekennzeichnet durch lyrische Intensit\u00e4t und virtuoses K\u00f6nnen.<br \/>\n<strong>\u00c2\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Spielfreude<\/strong><\/p>\n<p>Amelie Briselat (Querfl\u00f6te) und Annalea Meissel (Klavier) verstanden sich gut in \u201eSheherazade\u201c von Robert Schumann, die sie mit vertr\u00e4umtem Ausdruck zu Geh\u00f6r brachten. Der unheimliche Charakter von \u201eHedwigs Theme\u201c aus John Williams\u00e2\u20ac\u02dc \u201eHarry Potter\u201c kam in der Besetzung mit Kontrabass (Carl Nesemann) und Klavier (Marina Gajda) eindrucksvoll zur Geltung. Der Chor der Musikschule \u201eCapannello Vocale\u201c unter der Leitung von Stephen Berg traf gut die sehns\u00fcchtige Stimmung des Liedes \u201eOver the Rainbow\u201c von Harold Arlen und Edgar Harburg. Temperamentvoll und mit gro\u00dfer Spielfreude widmete sich das Trompetenensembe \u201eLa Banda Trombi\u201c unter Leitung von J\u00fcrgen Vautz dem Thema aus \u201eFluch der Karibik\u201c von John Williams.<\/p>\n<p><strong>Spannende Interpretation<\/strong><br \/>\n<strong>\u00c2\u00a0<\/strong><br \/>\nWeich und schwebend erklang nach der Pause die \u201ePavane de la belle au bois dormant\u201c von Maurice Ravel in der Interpretation von Marie Koch (Querfl\u00f6te) und Anja Schoppa (Klavier). Hannah Kipp, Marius Lindenthal und Janis von Keitz (Violoncelli) boten eine beschwingte Interpretation des ersten Satzes aus \u201eLe Ph\u00e9nix\u201c von Michel Corette, einem Werk, das den stets von neuem aus der Asche aufsteigenden M\u00e4rchenvogel Ph\u00f6nix charakterisiert. Eine der j\u00fcngsten Mitwirkenden war Marina Melikian (Gitarre), die in einem Walzer von Barrios Agustin ihr virtuoses K\u00f6nnen und ihre musikalische Gestaltungskraft gleicherma\u00dfen unter Beweis stellte. Jana Kisner (Klavier) bot eine spannende Interpretation der \u201eLoreley\u201c von Franz Liszt und \u00fcberzeugte besonders durch ihre souver\u00e4ne Gestaltung der zahlreichen Tempo\u00fcberg\u00e4nge. Mirjam Schell bot eine lebendige, farbige Interpretation der \u201eSyrinx\u201c f\u00fcr Querfl\u00f6te solo von Claude Debussy, bevor das Querfl\u00f6tenensemble \u201eTop the Flute\u201c den Abend mit dem beliebten \u201eTanz der Rohrfl\u00f6ten\u201c aus Peter Tschaikowskys Ballet \u201eDer Nussknacker\u201c schwungvoll beschloss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (cp). Aus Anlass des 150. Todestages des Sprachforschers und M\u00e4rchensammlers Jacob Grimm stand das Jahreskonzert der Musikschule der Stadt Fulda unter dem Motto \u201eSagen, M\u00e4rchen, Legenden\u201c. 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