{"id":116811,"date":"2013-11-20T00:15:54","date_gmt":"2013-11-20T00:15:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=116811"},"modified":"2013-11-20T08:49:08","modified_gmt":"2013-11-20T08:49:08","slug":"johann-lafer-setzt-lehrauftrag-fuer-schulcateringkulinaristik-an-der-hochschule-fulda-fort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=116811","title":{"rendered":"Johann Lafer setzt Lehrauftrag f\u00fcr Schulcatering\/Kulinaristik an der Hochschule Fulda fort"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\">Fulda. Der Sternekoch und Schulcaterer Johann Lafer hat gemeinsam mit dem Forschungsteam um Prof. Dr. Georg Koscielny und einer studentischen Erstsemestergruppe das Studienprojekt Schulcatering gestartet. Damit setzt Lafer seinen Lehrauftrag an der Hochschule Fulda fort. Ziel des Projekts ist es, die Qualit\u00e4t der Schulverpflegung zu verbessern und den Faktor Genuss dabei st\u00e4rker zu ber\u00fccksichtigen. Die Studierenden werden Exkursionen in die Modellschule Bad Kreuznach und auf die Stromburg machen, Schulcaterer besuchen und gemeinsam mit Johann Lafer kochen und genie\u00dfen.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDas heutige Angebot von warmen Mittagessen in vielen deutschen Schulmensen ist eine Zumutung f\u00fcr unsere Kinder und Jugendlichen&#8221;, so bringt Prof. Koscielny die aktuelle Situation auf den Punkt. Deutschlands Sch\u00fclern fehle es nicht an gutem Geschmack. Im Gegenteil: In ihrer Freizeit oder im Urlaub h\u00e4tten sie die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen und Lebensmittel aus der ganzen Welt kennengelernt, was sie zu anspruchsvollen Mensag\u00e4sten mache. Den Grund f\u00fcr die geringe Qualit\u00e4t des Schulessens sehen Lafer und Koscielny in dem enormen Preisdruck, dem die Caterer unterliegen. So k\u00e4men billige Lebensmittel, getrocknete Gew\u00fcrze und Fertigso\u00dfen auf den Tisch. \u201eDas hat nichts mit Kochkompetenz und Genuss zu tun, sondern ist der Versuch, mit der Schulverpflegung Geld zu verdienen\u201c, sagte Lafer. F\u00fcr eine besseres Schulcatering seien zwei Faktoren erfolgsentscheidend: zum einen die Qualit\u00e4t der Angebote in der Pause und am Mittag; zum anderen die Professionalisierung der Kr\u00e4fte vor Ort. Denn es fehle an Nachwuchs in der Schuloecotrophologie und an Gemeinschaftsverpflegungsk\u00f6chen.<\/p>\n<p align=\"left\">Johann Lafer entwickelte in den vergangenen zwei Jahren unter wissenschaftlicher Begleitung der Hochschule Fulda das Konzept &#8220;food@ucation \u2013 Wissen was schmeckt&#8221;. Aktuell betreiben er und sein Team eine Schulmensa mit Gastgeberfunktion in Bad Kreuznach. Das Verpflegungskonzept bietet in der Pause und am Mittag Essen mit hohem Genussfaktor. Lafer wird durch ein Forschungsteam der Hochschule Fulda und eine Schuloecotrophologin vor Ort unterst\u00fctzt. Ihre Aufgabe ist die Umsetzung der schulischen Ern\u00e4hrungs- und Geschmacksbildung.<\/p>\n<p align=\"left\">Das Konzept ist nach einem Jahr Praxisphase bundesweit von Schultr\u00e4gern, Schulen, Lehrern und Eltern nachgefragt. Daher ist geplant, food@ucation nun zum Franchisekonzept zu machen. Hier setzt das Studienprojekt von Prof. Dr. Koscielny und Johann Lafer an. \u201eWir wollen nicht nur ein Einrichtungskonzept f\u00fcr die Wohlf\u00fchlmensa und erprobte Rezepte liefern. Uns geht es um ein detailliertes Mensamanagement. Zielgruppe sind Schulcaterer und K\u00fcchenchefs f\u00fcr Schulmensen&#8221;, so Lafer. Seine pers\u00f6nliche Vision: die &#8220;food@ucation-Akademie&#8221;, die er gemeinsam mit der Hochschule Fulda aufbauen will.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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