{"id":116739,"date":"2013-11-18T07:56:43","date_gmt":"2013-11-18T07:56:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=116739"},"modified":"2013-11-18T07:56:43","modified_gmt":"2013-11-18T07:56:43","slug":"gruene-fordern-unabhaengiges-gutachten-zur-sommerlad-planung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=116739","title":{"rendered":"GR\u00dcNE fordern unabh\u00e4ngiges Gutachten zur Sommerlad-Planung"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Die GR\u00dcNEN-Fraktionen der Kommunalparlamente der Stadtregion Fulda erneuern ihre Forderung nach einem unabh\u00e4ngigen Gutachten \u00fcber die Auswirkungen der Sommerlad-Pl\u00e4ne auf die Stadtregion Fulda.\u00c2\u00a0 \u201eF\u00fcr eine sachgerechte Entscheidung braucht es rationale, objektive Kriterien. Es geht nicht darum, f\u00fcr Fulda oder gegen K\u00fcnzell, f\u00fcr Petersberg oder gegen Eichenzell, f\u00fcr Sommerlad oder gegen M\u00f6bel Buhl, zu entscheiden. F\u00fcr uns GR\u00dcNE geht es darum, Entscheidungen zu treffen, die das Wohl unserer Stadtregion im Fokus haben\u201c, verdeutlicht Bernd Eckart, der Vorsitzende der K\u00fcnzeller GR\u00dcNEN-Fraktion, der die GR\u00dcNEN auch im Kreisausschuss vertritt, die Forderung nach einer unabh\u00e4ngigen Pr\u00fcfung.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eM\u00f6bel sind sicher ein stadtrandspezifisches Sortiment. Das gro\u00dfe Problem f\u00fcr die Innenstadt ist bei modernen M\u00f6belh\u00e4usern das wachsende innenstadtrelevante Angebot an Produkten wie Bett- und Tischw\u00e4sche, Geschirr, diverse Haushalts-, Deko- und Geschenkartikel. Da ist die Frage, an welchem Rand der Stadtregion weitere solcher Verkaufsfl\u00e4che gepaart mit Hunderten kostenlosen Autostellpl\u00e4tzen entsteht, sekund\u00e4r\u201c, erl\u00e4utert der Fuldaer GR\u00dcNEN-Fraktionschef Ernst Sporer.<\/p>\n<p>Er spielt darauf an, dass auch die Fl\u00e4che neben der Kaiserwiese noch nicht aus dem Spiel sei. Diese l\u00e4ge zwar in der Stadt Fulda, \u201edie Effekte auf die Innenstadt sind hier jedoch ebenso zu untersuchen. Mit den Einkaufszentren Kaiserwiesen und Emaillierwerk hat die CDU leider die negativen Auswirkungen auf die Fuldaer Innenstadt in Kauf genommen. Umso sorgf\u00e4ltiger muss bei weiteren Planungen der Fokus auf das Wohl von Stadtzentrum und Stadtregion gelegt werden\u201c, sind sich die GR\u00dcNEN der Stadtregion einig.<\/p>\n<p>Zu bedenken sei auch, dass die bisherige Sommerlad-Fl\u00e4che ja nicht wegfalle, der Umzug in der Gesamtbetrachtung also keine blo\u00dfe Verlagerung sei.<br \/>\nEin weiterer kritischer Punkt sei auch die verkehrlichen Auswirkungen: \u201eBeispielsweise fasst der Kaiserwiesen-Kreisel das Verkehrsaufkommen zu Sto\u00dfzeiten schon jetzt nicht.\u201c<\/p>\n<p>Denkverbote sollte es nicht geben. \u201eIn Fulda gibt es einige Leerst\u00e4nde von bebauter Gewerbefl\u00e4che. Vielleicht findet sich auch hier eine interessante Alternative f\u00fcr Sommerlad.\u201c<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNEN warnen jedoch davor, dass die Gemeinden der Stadtregion wie bei der Entwicklung neuer Wohnbaugebiete als Konkurrenten handeln. \u201eDer Vertrag zur interkommunalen Zusammenarbeit muss weiterentwickelt werden und nicht auf die bisher verhandelten Fl\u00e4chen beschr\u00e4nkt bleiben. Keinesfalls aber d\u00fcrfen die bisherigen Vereinbarungen konterkariert werden\u201c, erkl\u00e4ren Eckart und Sporer abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die GR\u00dcNEN-Fraktionen der Kommunalparlamente der Stadtregion Fulda erneuern ihre Forderung nach einem unabh\u00e4ngigen Gutachten \u00fcber die Auswirkungen der Sommerlad-Pl\u00e4ne auf die Stadtregion Fulda.\u00c2\u00a0 \u201eF\u00fcr eine sachgerechte Entscheidung braucht es rationale, objektive Kriterien. 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