{"id":116504,"date":"2013-11-12T00:14:38","date_gmt":"2013-11-12T00:14:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=116504"},"modified":"2013-11-12T06:59:35","modified_gmt":"2013-11-12T06:59:35","slug":"schueler-und-diakone-experimentieren-mit-tape-art","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=116504","title":{"rendered":"Sch\u00fcler und Diakone experimentieren mit Tape Art"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_116505\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/TapeArtLichtberg1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-116505\" class=\"size-thumbnail wp-image-116505\" alt=\"Begeistert von Tape Art: Noah Quanz, Julia Giebel, Tabea Vogt und Ricardo V\u00f6gler (v.l.n.r.) von der Lichtbergschule Eiterfeld mit ihrer kreativen Gedanken \u00fcber Gott  \" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/TapeArtLichtberg1-265x198.jpg\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/TapeArtLichtberg1-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/TapeArtLichtberg1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-116505\" class=\"wp-caption-text\">Begeistert von Tape Art: Noah Quanz, Julia Giebel, Tabea Vogt und Ricardo V\u00f6gler (v.l.n.r.) von der Lichtbergschule Eiterfeld mit ihrer kreativen Gedanken \u00fcber Gott<\/p><\/div>\n<p>K\u00fcnzell-Dietershausen. \u201eMein pers\u00f6nliches Highlight in Dietershausen war der Nachmittag und Abend mit den Diakonen. Manche Sch\u00fcler haben gesagt, es w\u00e4re ihnen zu lang gewesen, aber f\u00fcr mich war es toll, \u00fcber den Glauben zu reden. Die Diakone waren so offen und haben uns interessiert zugeh\u00f6rt. Besonders der Meditationsabend war ein Erlebnis\u201c, sagt Tabea Vogt im R\u00fcckblick. Die Sch\u00fclerin der Klasse G9b der Lichtbergschule Eiterfeld war vergangene Woche auf Tagen religi\u00f6ser Orientierung mit der Sch\u00fclerseelsorge im Bistum Fulda. Gemeinsam mit der Parallelklasse G9a verbrachten die 30 Sch\u00fcler drei Tage im Sch\u00f6nstattzentrum Dietershausen.<!--more--><\/p>\n<p>Am Donnerstag kamen 12 Diakone des laufenden Pastoralkurses dazu. Die jungen M\u00e4nner aus den Erzbist\u00fcmern Paderborn und Berlin sowie aus den Bist\u00fcmern Fulda, Erfurt und Dresden-Mei\u00dfen absolvieren derzeit im Fuldaer Priesterseminar ihren letzten Ausbildungsabschnitt, bevor sie im kommenden Jahr zu Priestern geweiht werden. Seit nunmehr f\u00fcnf Jahren ist ein Praxiseinsatz Bestandteil der Einheit \u201eJugendarbeit und Evangelisation\u201c, die Jugendpfarrer Thomas Renze, Thomas Bretz, Referent f\u00fcr Neuevangelisierung, und Sebastian Pilz, Referent f\u00fcr Sch\u00fclerseelsorge, gemeinsam gestalten. In diesem Jahr besuchten die Diakone die Klassen G9a und b der Lichtbergschule Eiterfeld auf ihren Tagen religi\u00f6ser Orientierung.<\/p>\n<p>Um gemeinsam \u00fcber den Glauben an Gott ins Gespr\u00e4ch zu kommen, experimentierten Sch\u00fcler und Diakone mit Tape Art. Die derzeit neue Form von Graffiti kommt aus der Streetart-Szene und setzt ihre gro\u00dfen Motive mit verschiedenfarbigen und \u2013gro\u00dfen Klebeb\u00e4ndern um. Sch\u00fcler und Diakone sollten in ihrer kreativen Arbeit einen Wert darstellen, den sie mit Gott verbinden. \u201eDas war sehr interessant und mal was ganz anderes. Zudem konnte ich in den Gespr\u00e4chsrunden danach den Diakonen viele Fragen stellen. Das fand ich gut\u201c, so der 14-j\u00e4hrige Florian Zintl aus der Klasse G9a. Auch Tabea Vogt \u00e4u\u00dfert sich begeistert: \u201eTape Art hat mir sehr gefallen. Die Leute in meiner Kleingruppe waren mir vorher fremd, aber ich habe ihre St\u00e4rken erkannt und gemeinsam haben wir ein tolles Bild erstellt, welches die Meinung aller \u00fcber Gott einschlie\u00dft. F\u00fcr mich war neu, was man alles aus einem Bild ziehen kann. Auch die Diakone waren voll dabei und haben mitinterpretiert.\u201c<\/p>\n<p>Nachdem am Nachmittag der Dialog \u00fcber Gott und Jesus Christus im Mittelpunkt stand, hatten die Sch\u00fcler beim Meditationsabend die Gelegenheit neue Erfahrungen im Glauben zu sammeln. Dazu hatten die Diakone verschiedene Angebote f\u00fcr die Jugendlichen vorbereitet, aus denen sie w\u00e4hlen konnten. So gab es beispielsweise einen meditativen Tagesr\u00fcckblick, eine Traumreise, eine Liedmeditation, das Schreiben von Gebetsanliegen oder eine Kirchenf\u00fchrung im Sch\u00f6nstattkapellchen.<\/p>\n<p>Ihre Eindr\u00fccke vom Besuch der Diakone meldeten die Sch\u00fcler den Diakonen anonym und schriftlich zur\u00fcck. Dabei verteilten sie ehrlich Lob und Kritik, worauf die Diakone sehr gespannt waren. Bei der Reflexion des Praxisteils im Priesterseminar \u00e4u\u00dferten sich die Diakone dankbar f\u00fcr die Begegnungen mit den Jugendlichen. Auch Jugendpfarrer Thomas Renze ist zufrieden mit der Ausbildungseinheit. \u201eIch habe die Diakone sehr aufgeschlossen erlebt. Sie waren interessiert an den jungen Menschen und neugierig, ihre Lebenswelt genauer kennenzulernen. Sie wollten ihnen den Glauben nahe bringen, indem sie mit den Sch\u00fclern auf Entdeckungsreise gehen, wo Gott in ihrem Leben pr\u00e4sent ist und ihnen im Alltag begegnen kann. Das ist ein wichtiger Grundsatz f\u00fcr die pastorale Arbeit mit Jugendlichen\u201c, so Renze.<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen Tage religi\u00f6ser Orientierung der Lichtbergschule drehten sich um die pers\u00f6nliche Lebensgestaltung in der Zukunft und um die Gemeinschaft. \u201eDie gesamten Tage haben mir echt gefallen. Besonders die Aufsteh-\u00dcbung war Klasse\u201c, so Florian Zintl zum Gesamteindruck der Tage. In der \u00dcbung sollten die Sch\u00fcler beider Klassen eine L\u00f6sung finden, gemeinsam aufzustehen, ohne dass eine Hand den Boden ber\u00fchrt. Das ging nat\u00fcrlich nur mit gemeinsamer Absprache und Teamwork. Auch Tabea Vogt sieht die Tage als Mehrwert: \u201eDie Atmosph\u00e4re war ganz anders als in der Schule. Ich hatte Zeit f\u00fcr meine Freunde und wir haben viel gelacht. In der Schule lernt man, doch hier ging es auch mal um unsere pers\u00f6nliche Zukunft. Diese Tage haben mich gest\u00e4rkt, dass man so sein kann, wie man ist, sich nicht verstellen muss und aus Schw\u00e4chen St\u00e4rken machen kann\u201c, fasst die 14-j\u00e4hrige aus Treischfeld ihre Eindr\u00fccke zusammen.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fclerseelsorge bietet f\u00fcr alle interessierten Schulen im Bistum Fulda Tage religi\u00f6ser Orientierung ab der neunten Jahrgangsstufe an. Weitere Informationen und Kontakt unter <a href=\"http:\/\/www.schuelerseelsorge.bistum-fulda.de\/\">www.schuelerseelsorge.bistum-fulda.de<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>K\u00fcnzell-Dietershausen. \u201eMein pers\u00f6nliches Highlight in Dietershausen war der Nachmittag und Abend mit den Diakonen. Manche Sch\u00fcler haben gesagt, es w\u00e4re ihnen zu lang gewesen, aber f\u00fcr mich war es toll, \u00fcber den Glauben zu reden. Die Diakone waren so offen und haben uns interessiert zugeh\u00f6rt. 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