{"id":116168,"date":"2013-11-04T07:16:09","date_gmt":"2013-11-04T07:16:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=116168"},"modified":"2013-11-04T07:16:09","modified_gmt":"2013-11-04T07:16:09","slug":"malteser-feiern-50-jaehriges-bestehen-im-bistum-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=116168","title":{"rendered":"Malteser feiern 50 j\u00e4hriges Bestehen im Bistum Fulda"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013-10-29_Festakt-2013-50-Jahre-Malteser_Gruppenbild.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-116169\" alt=\"2013-10-29_Festakt 2013 50 Jahre Malteser_Gruppenbild\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013-10-29_Festakt-2013-50-Jahre-Malteser_Gruppenbild-265x204.jpg\" width=\"265\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013-10-29_Festakt-2013-50-Jahre-Malteser_Gruppenbild-265x204.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013-10-29_Festakt-2013-50-Jahre-Malteser_Gruppenbild.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Der Malteser Hilfsdienst hat am vergangenen Dienstag sein 50-j\u00e4hriges Bestehen mit einer Festveranstaltung feierlich begangen. 150 G\u00e4ste aus Kirche, Politik, Unternehmen und Kultur kamen in den Marmorsaal der Stadt Fulda. Den Festvortrag zum Thema \u201eBrauchen wir ein neues Menschenbild?\u201c hielt das Mitglied des Deutschen Ethikrates, der Wissenschaftler, Schauspieler und Regisseur, Dr. Peter Radtke.<!--more--><\/p>\n<p><b>Neues, altes und zeitloses Menschenbild: Jesus Christus<\/b><\/p>\n<p>\u201eEs gibt eine prinzipielle Ablehnung von Behinderung, Krankheit und Alter als Erscheinungsform.\u201c, so der 70 j\u00e4hrige Festredner, der seit seiner Geburt an der Glasknochenkrankheit erkrankt ist. Die Bestrebung einer Liberalisierung der aktiven Sterbehilfe bei alten und unheilbar Kranken, aber immer mehr auch bei ganz \u201enormalen\u201c F\u00e4lle- etwa aus Angst vor sp\u00e4terer Hilfsbed\u00fcrftigkeit- haben nach Radtke \u201eihre Wurzeln in der Verdr\u00e4ngung von Leid und Schmerz, die in ein modernes Menschenbild nicht passen wollen.\u201c Radtke pl\u00e4diert f\u00fcr ein Umdenken: \u201eWir m\u00fcssen weg kommen vom Schachteldenken: Hier die Guten, dort die Schlechten. Wir brauchen aber kein neues Menschenbild, denn es hat schon mal ein Menschenbild gegeben, das all das verk\u00f6rpert hat, was wir zu suchen bem\u00fcht sind. Ich meine Jesus Christus.\u201c In Christus selber spiegele sich, so Radtke, die Verschiedenheit der Menschen wieder: schwarz, wei\u00df, arm, behindert oder scheinbar nicht behindert. Und in allen Menschen trete uns Christus entgegen. \u201eDie Malteser f\u00fchlen sich in ihrem Handeln und Denken und in ihren zahlreichen Diensten diesem neuen, alten, zeitlosen Menschenbild verpflichtet. Daf\u00fcr danke ich Ihnen\u201c. so Dr. Peter Radtke.<\/p>\n<p><b>\u201eMalteser sind ein Kronjuwel f\u00fcr die Region\u201c<\/b><\/p>\n<p>Gl\u00fcckw\u00fcnsche zum Jubil\u00e4um \u00fcbermittelten Vertreter aus Kirche und Politik. In seiner Begr\u00fc\u00dfung dankte Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller den Maltesern f\u00fcr die verl\u00e4ssliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke w\u00fcrdigte die gemeinsame Arbeit: \u201eDas Bistum ist dankbar und stolz auf die Malteser.\u201c Michael Brand dankte im Gru\u00dfwort \u201eseinen Maltesern\u201c f\u00fcr ihre verl\u00e4ssliche Arbeit nah am Menschen. Sie seien \u201eKronjuwelen f\u00fcr die Region\u201c.andrat Bernd Woide hob in seinem Gru\u00dfwort besonders die Zusammenarbeit im Rettungsdienst und Katastrophenschutz hervor und sprach sich f\u00fcr eine tiefe lokale Verwurzelung der Notfallversorgung aus. F\u00fcr ihn sei wichtig, dass Betroffene Menschen von gut ausgebildeten Menschen aus der Region Hilfe im Notfall erhalten.<\/p>\n<p><b>20 Dienste, 2.125 ehrenamtliche Helfer und 21.629 F\u00f6rderer<\/b><\/p>\n<p>Die Vielseitigkeit \u00c2\u00a0der Arbeit des Malteser Hilfsdienstes stellten Malteser Pr\u00e4sident Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Di\u00f6zesangesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Peffermann sowie Mitarbeiterinnen der Malteser den G\u00e4sten in einer Pr\u00e4sentation vor. Mit insgesamt zwanzig Diensten in den Bereichen Notfallversorgung, Erste Hilfe, Hospizdienste f\u00fcr Kinder und Erwachsene, der Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige, Besuchs \u2013und Begleitungsdienste, Fahrdienst, Auslandsdienst, Dienste f\u00fcr Menschen ohne Krankenversicherung sowie Diensten rund ums Thema \u201eLeben im Alter\u201c, so z.B. Hausnotruf oder Men\u00fcservice, sind die Malteser derzeit im Bistum Fulda aktiv. Dabei werden sie von insgesamt 2.125 Helfern und 21.629 F\u00f6rderern unterst\u00fctzt. \u201eHelfen Sie uns auch in Zukunft Menschen helfen zu k\u00f6nnen. Egal ob Sie uns als ehrenamtlicher Helfer Ihre Zeit schenken oder sich finanziell engagieren. F\u00fcr uns z\u00e4hlt jede Hilfe.\u201c bat von Brandenstein in seinem Schlusswort.<\/p>\n<p>Fotos (Katharina Schuhmann):<b> \u00c2\u00a0<\/b>Der Festredner Dr. Peter Radtke mit Malteser Pr\u00e4sident Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin und Di\u00f6zesangesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Peffermann. (1. Reihe).\u00c2\u00a0 Zum Jubil\u00e4um gratulierten u.a. Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller, Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke, Landrat Bernd Woide, Weihbischof Prof. Dr. Diez und Michael Brand. (2. Reihe v.l.n.r.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Der Malteser Hilfsdienst hat am vergangenen Dienstag sein 50-j\u00e4hriges Bestehen mit einer Festveranstaltung feierlich begangen. 150 G\u00e4ste aus Kirche, Politik, Unternehmen und Kultur kamen in den Marmorsaal der Stadt Fulda. 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