{"id":115316,"date":"2013-10-16T07:58:04","date_gmt":"2013-10-16T07:58:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=115316"},"modified":"2013-10-16T07:58:04","modified_gmt":"2013-10-16T07:58:04","slug":"5-jahre-gemeinsame-jugendhilfe-im-strafverfahren-gelungene-interkommunale-zusammenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=115316","title":{"rendered":"5 Jahre gemeinsame Jugendhilfe im Strafverfahren: Gelungene interkommunale Zusammenarbeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_115317\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-115317\" class=\"size-full wp-image-115317\" alt=\"Ellen Fahrenbach, Nico Rachuj, Peter Pospiech, Madlen Fleischhauer, J\u00fcrgen Brehl, Bettina Beck und Sylvia Na\u00df helfen straff\u00e4llig gewordenen junge Menschen.\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0029.jpg\" width=\"560\" height=\"357\" \/><p id=\"caption-attachment-115317\" class=\"wp-caption-text\">Ellen Fahrenbach, Nico Rachuj, Peter Pospiech, Madlen Fleischhauer, J\u00fcrgen Brehl, Bettina Beck und Sylvia Na\u00df helfen straff\u00e4llig gewordenen junge Menschen.<\/p><\/div>\n<p>Fulda (cp). Straff\u00e4llig gewordenen jungen Menschen zu helfen, ist eine sehr wichtige \u2013 aber nicht immer einfache \u2013 Aufgabe. Seit mittlerweile f\u00fcnf Jahren arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt und Landkreis zusammen in der Gemeinsamen Fachstelle f\u00fcr Jugendhilfe im Strafverfahren. Diese bietet straff\u00e4llig gewordenen Jugendlichen Unterst\u00fctzung, Beratung und Begleitung. So fungieren die sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter \u2013 drei von der Stadt und drei vom Landkreis Fulda \u2013 unter anderem als Ansprechpartner f\u00fcr straff\u00e4llig gewordene Jugendliche und deren Familien, vermitteln zwischen den Jugendlichen und der Justiz und erarbeiten Empfehlungen f\u00fcr erzieherische Ma\u00dfnahmen. \u201eEs war der richtige Schritt, den wir vor f\u00fcnf Jahren gegangen sind, denn die interkommunale Zusammenarbeit ist in diesem Bereich wirklich gelungen\u201c, betonte B\u00fcrgermeister Dr. Wolfgang Dippel im Rahmen einer kleinen Jubil\u00e4umsfeier im B\u00fcrgerzentrum am Aschenberg. Auch der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Heiko Wingenfeld verwies auf die \u201ehochengagierten Mitarbeiter\u201c, die daf\u00fcr sorgen, dass \u201eJugendliche, die in Konflikt mit dem Gesetz geraten, schnell Unterst\u00fctzung bekommen und dadurch eine Chance haben\u201c.<!--more--><br \/>\n<strong>\u00c2\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Engagierte und motivierte Mitarbeiter<\/strong><br \/>\n<strong>\u00c2\u00a0<\/strong><br \/>\nLobende Worte fand auch Jugendrichter Christoph Mangelsdorf in einem schriftlichen Gru\u00dfwort: \u201eDie Anzahl der Straftaten ist im Bezirk zur\u00fcckgegangen und das kann man auch teilweise auf die erfolgreiche Arbeit der Jugendhilfe im Strafverfahren zur\u00fcckf\u00fchren.\u201c Zudem w\u00fcrdigte er die \u201eengagierten und motivierten\u201c Mitarbeiter, die in jeder Hauptverhandlung anwesend seien \u2013 was hessenweit keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sei. W\u00e4hrend des Programms der Jubil\u00e4umsfeier, das eine Tanzdarbietung der Jugendkulturfabrik und einen musikalischen Beitrag eines Jugendlichen einschloss, wurde auch auf den Kooperationsgedanken und die damit einhergehenden Synergieeffekte eingegangen. Einig waren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass die Zusammenarbeit innerhalb der letzten f\u00fcnf Jahre nur Vorteile gebracht habe. So m\u00fcssten sich zum Beispiel Jugendliche, die ihren Wohnort wechseln, nicht an einen neuen Mitarbeiter gew\u00f6hnen, sondern k\u00f6nnen von dem vertrauten Ansprechpartner weiter betreut werden. Neben der Vertretungssituation im Urlaub sei es durch die Gr\u00f6\u00dfe des Teams auch m\u00f6glich, dass sich jeder Spezialaufgaben widmen k\u00f6nne und gleichzeitig Spezialwissen an die Kollegen weitergegeben werden k\u00f6nne.<br \/>\n<strong>\u00c2\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Fachvortrag<\/strong><\/p>\n<p>Interessiert verfolgten die geladenen G\u00e4ste und die aktuellen wie auch ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe im Strafverfahren schlie\u00dflich den Fachvortrag von J\u00fcrgen Ku\u00dferow, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Vereinigung f\u00fcr Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V., in dem er unter anderem auf die Jugendlichen ab 15 Jahren hinwies, die \u201eauch bei professionellen Helfern oft keine Lobby haben\u201c. \u201eWir haben eine Verantwortung f\u00fcr die Jugendlichen und m\u00fcssen gegebenenfalls mehr Kompetenzen einfordern, um sie zu unterst\u00fctzen\u201c, bekr\u00e4ftigte Ku\u00dferow schlie\u00dflich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (cp). 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