{"id":115152,"date":"2013-10-11T05:54:30","date_gmt":"2013-10-11T05:54:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=115152"},"modified":"2013-10-11T05:54:30","modified_gmt":"2013-10-11T05:54:30","slug":"grosses-interesse-an-fachtagung-von-caritas-altenhilfe-und-altenpflegeschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=115152","title":{"rendered":"Gro\u00dfes Interesse an Fachtagung von Caritas Altenhilfe und Altenpflegeschule"},"content":{"rendered":"<p><b><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-115154\" alt=\"zu 76-cs_prof.B\u00f6hm_081013_IMG_1436\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/zu-76-cs_prof.B\u00f6hm_081013_IMG_1436-265x135.jpg\" width=\"265\" height=\"135\" \/>Fulda (cif).<\/b><b> <\/b>Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Altenpflegeeinrichtungen der Caritas, aber auch aus Einrichtungen in Tr\u00e4gerschaft anderer Wohlfahrtsverb\u00e4nde oder privater Anbieter waren k\u00fcrzlich im Bonifatiushaus zur Teilnahme an einer Fachtagung zusammengekommen, die Caritas Altenhilfe und Altenpflegeschule gemeinsam anboten: \u201eDas Psychobiografische Pflegemodell \u2013 Pflegzukunft innovativ meistern\u201c lautete der Titel der Veranstaltung, zu der als Hauptreferent der Wiener Pflegewissenschaftler Prof. Erwin B\u00f6hm geladen war.\u00c2\u00a0<!--more--><\/p>\n<p><b style=\"text-decoration: underline;\"><\/b><\/p>\n<p>Nach einer Begr\u00fc\u00dfung durch den Ressortleiter Altenhilfe, Achim Eng, der unterstrich, wie sehr der Caritasverband im Bistum Fulda bei der Ausrichtung seiner Einrichtungen und ihrer Betreuungsarbeit auf die Lehren Prof. B\u00f6hms setzt, stimmte die Leiterin der Caritas-Lehranstalt f\u00fcr Altenpflege, Dajana Herbst, auf das Thema der Tagung ein: Diese richtete ihr Augenmerk mit Seniorenarbeit nat\u00fcrlich auf die Vergangenheit, und zwar auf die vergangenen Lebensjahre der von der Altenhilfe betreuten Menschen, um ihnen eine sorgenfreie und angenehme Gegenwart am Lebensabend zu erm\u00f6glichen. Gleichzeitig ginge es nat\u00fcrlich in der Tagung auch um die Zukunft, n\u00e4mlich die zuk\u00fcnftige Ausrichtung eben dieser Pflegarbeit, die sich mit den \u00e4lter werdenden Generationen wandeln m\u00fcsse.<\/p>\n<p><b style=\"text-decoration: underline;\"><\/b><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-115153\" alt=\"zu 76-cs_Pr\u00e4sentation_Zeitreise_IMG_1565\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/zu-76-cs_Pr\u00e4sentation_Zeitreise_IMG_1565-265x177.jpg\" width=\"265\" height=\"177\" \/>Prof Erwin B\u00f6hm, der bereits vor einigen Jahren einmal Referent auf einer Fachtagung der Caritas Fulda gewesen war, ist der Entwickler des so genannten Psychobiografischen Pflegemodells, demzufolge man von einer Pr\u00e4gung des Menschen innerhalb der ersten 25 Lebensjahre ausgeht und alles \u00c2\u00a0Verhalten der Senioren auf die Erfahrungen und Schl\u00fcsselreize aus dieser fr\u00fchen Lebensphase zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Prof B\u00f6hm propagiert zudem einen Pflegeansatz, dem entsprechend zun\u00e4chst der Geist \u2013 die Seele \u2013 eines Menschen vor seinem K\u00f6rper wieder bewegt werden muss, will man ihn in Alter und Demenz im Rahmen seiner M\u00f6glichkeiten reaktivieren.<\/p>\n<p><b style=\"text-decoration: underline;\"><\/b><\/p>\n<p>Durch seinen \u00fcberaus lebendigen Vortrag gelang es Prof. B\u00f6hm im Bonifatiushaus sehr schnell, das gesamte Plenum in den Bann zu ziehen und f\u00fcr die nach seinen Worten alles andere als trockene Thematik einzuvernehmen. Breiten Raum widmete er der Frage, inwieweit sein Pflegemodell zukunftsf\u00e4hig und auch auf sp\u00e4tere Pflegegenerationen anzuwenden sei. Dabei unterstrich er, dass Pflegemodelle einem steten Wandel zu unterziehen seien, denn sie seien nichts anderes als ein Ver\u00e4nderungsmanagement, das aber nat\u00fcrlich immer wieder den aktuellen Bedarfen des Klientel anzupassen sei.<\/p>\n<p><b style=\"text-decoration: underline;\"><\/b><\/p>\n<p>Wie unterschiedlich die Generationen und damit auch ihre Pr\u00e4gungen und Erinnerungen sind, damit besch\u00e4ftigten sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des laufenden 28. Lehrgangs f\u00fcr Altenpflege an der Caritas Lehranstalt: Im Rahmen eines Videoprojektes hatten die Sch\u00fcler dazu Vertreter der 60er, 70er, 80er und 90er Generationen befragt und in einem Film diese Interviews zusammengestellt. Die Befragten gaben auch Auskunft dar\u00fcber, was ihnen in Hinblick auf eine sp\u00e4tere Pflegebed\u00fcrftigkeit pers\u00f6nlich besonders wichtig sei, um so ein (Wunsch-)Bild der Pflegezukunft sichtbar zu machen.<\/p>\n<p><b style=\"text-decoration: underline;\"><\/b><\/p>\n<div>\n<p>Der Film wurde auf der Tagung vorgef\u00fchrt und mit gro\u00dfem Applaus bedacht. \u00dcber die Ausstrahlung im Fuldaer Offenen Kanal war das etwa 20-min\u00fctige Video auch der breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht worden. Eine weitere Pr\u00e4sentation durch die Sch\u00fcler war die Zusammenstellung von typischen Gegenst\u00e4nden und Accessoires aus den verschiedenen Jahrzehnten, die wom\u00f6glich sp\u00e4ter die Erinnerungszimmer und -ecken in den Altenpflegeheimen ma\u00dfgeblich bestimmen k\u00f6nnten.<\/p>\n<\/div>\n<p><b style=\"text-decoration: underline;\"><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (cif). 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