{"id":114951,"date":"2013-10-05T00:12:07","date_gmt":"2013-10-05T00:12:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=114951"},"modified":"2013-10-04T11:49:44","modified_gmt":"2013-10-04T11:49:44","slug":"spd-und-gruene-fordern-gutachten-zu-sommerlad-planung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=114951","title":{"rendered":"SPD und GR\u00dcNE fordern Gutachten zu Sommerlad-Planung"},"content":{"rendered":"<p>Fulda\/K\u00fcnzell\/Petersberg. Die Pl\u00e4ne der Firma Sommerlad sind seit Wochen Thema in der Stadtregion Fulda. Der Einladung von Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Frank Sommerlad zu einem Informationsgespr\u00e4ch sind am vergangenen Donnerstag die Fuldaer Stadtverordnetenfraktionen von SPD und GR\u00dcNEN, die K\u00fcnzeller GR\u00dcNEN-Fraktion sowie Stadtr\u00e4tin Heidelinde Weinberger, Stadtrat Heinz-Peter H\u00f6ller und der GR\u00dcNEN-Vertreter im Fuldaer Kreisausschuss Bernd Eckart gefolgt.<!--more--><\/p>\n<p>Der Darstellung, warum der bisherige Standort Pacelliallee \/ Ignaz-Komp-Stra\u00dfe in Petersberg keine Entwicklungsm\u00f6glichkeiten biete, folgte die Erl\u00e4uterung der Neuplanung im interkommunalen Gewerbegebiet in K\u00fcnzell am Lanneshofweg direkt neben der A 7: Der gr\u00f6\u00dfte Teil der geplanten 64.775 m2 entfielen auf die Logistikfl\u00e4chen (32.732 m2) und die B\u00fcro- und Technikbereiche (2627 m2). Die Verkaufsfl\u00e4che betrage 28.467 m2, 2.950 m2 hiervon innenstadtrelevante Sortimente (incl. 500 m2 Gardinenabteilung), dazu k\u00e4me ein Gastronomiebereich (949 m2).<\/p>\n<p>Die KommunalpolitikerInnen \u00e4u\u00dferten Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass Frank Sommerlad das M\u00f6belhaus zukunftsf\u00e4hig aufstellen will und dies am Standort Petersberg nicht m\u00f6glich sei. \u201e200 sozialversicherungspflichtige Arbeitspl\u00e4tze &#8211; zum gro\u00dfen Teil in Vollzeit &#8211; und eine Investition von 30 Millionen Euro sind sicher gute Argumente\u201c, fasst SPD-Fraktionsvorsitzender Bernhard Lindner zusammen. \u201eZudem wird die Stadtregion durch die Konkurrenz zweier Qualit\u00e4tsm\u00f6belh\u00e4user gest\u00e4rkt.\u201c<\/p>\n<p>Doch die Bedenken von SPD und GR\u00dcNEN k\u00f6nnen damit nicht weggewischt werden: \u201eDas Problem sind die innenstadtrelevanten Sortimente wie Bett- und Tischw\u00e4sche, Geschirr, diverse Haushaltsartikel, Deko- und Geschenkartikel. Millionen Euro sind in den vergangenen Jahren in die St\u00e4rkung der Innenstadt geflossen \u2013 allen voran der neue Uniplatz und die als Fu\u00dfg\u00e4ngerzone gestaltete untere Bahnhofstra\u00dfe. Da stellt sich schon die Frage, ob dieser M\u00f6belhaus-Neubau mit dem genannten Randsortiment und \u00fcber 600 kostenlosen Autostellpl\u00e4tzen auf der gr\u00fcnen Wiese die Bem\u00fchungen um die Innenstadtentwicklung nicht konterkarieren\u201c, erl\u00e4utert GR\u00dcNEN-Fraktionschef Ernst Sporer.<\/p>\n<p>Der Sommerlad-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer nimmt die Bedenken ernst, ist sich aber sicher, dass seine Pl\u00e4ne nicht die Schw\u00e4chung der Fuldaer Innenstadt, sondern eine St\u00e4rkung der ganzen Stadtregion zur Folge habe.<\/p>\n<p>GR\u00dcNE und SPD m\u00f6chten die Diskussion um die Auswirkungen der Sommerlad-Pl\u00e4ne versachlichen. \u201eDie Mehrheit haben SPD und GR\u00dcNE in den vier beteiligten Kommunen zwar nicht, doch werden wir uns daf\u00fcr einsetzen, dass ein Gutachten in Auftrag gegeben wird, um unabh\u00e4ngig die Auswirkungen auf die Innenstadt Fuldas pr\u00fcfen zu lassen\u201c, erkl\u00e4rt Bernd Eckart, der Vorsitzende der K\u00fcnzeller GR\u00dcNEN-Fraktion.<\/p>\n<p>\u201eMehrheit hin oder her \u2013 gute Vorschl\u00e4ge setzen sich durch\u201c, ist sich Bernhard Lindner (fast) sicher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda\/K\u00fcnzell\/Petersberg. 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