{"id":113284,"date":"2013-08-29T00:09:02","date_gmt":"2013-08-29T00:09:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=113284"},"modified":"2013-08-29T08:29:40","modified_gmt":"2013-08-29T08:29:40","slug":"arbeitslosigkeit-in-der-region-osthessen-im-august-leicht-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=113284","title":{"rendered":"Arbeitslosigkeit in der Region Osthessen im August leicht gestiegen &#8211; Arbeitslosenquote bei 4,2 %"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-113285\" alt=\"130829_Arbeitsmarkt\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/130829_Arbeitsmarkt.jpg\" width=\"560\" height=\"290\" \/><\/p>\n<p>Bad Hersfeld\/Fulda. Die Arbeitslosigkeit in der Region Osthessen ist im August leicht angestiegen. In den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg waren Ende des Monats insgesamt 7.534 Menschen arbeitslos gemeldet \u2013 151 mehr als im Juli und 294 mehr als im Vorjahr. Der Anstieg gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat entspricht dem Hessentrend. Die Arbeitslosenquote stieg leicht auf 4,2 Prozent (Vormonat: 4,1 Prozent).<\/p>\n<p>Die Zunahme der Arbeitslosigkeit war im Bereich der Arbeitslosenversicherung feststellbar. Bei der Arbeitsagentur waren im August 3.288 M\u00e4nner und Frauen arbeitslos gemeldet, was einem Anstieg von 383 (13,2 Prozent) gegen\u00fcber dem Vorjahr gleichkommt. Bei den Kreisjobcentern waren 4.246 Menschen registriert und damit 89\u00c2\u00a0 Personen weniger als vor einem Jahr (-2,1 Prozent). Bei der Agentur f\u00fcr Arbeit waren vom Anstieg der Besch\u00e4ftigungslosigkeit besonders j\u00fcngere Arbeitslose unter 25 Jahren betroffen. Mit 1.132 lag deren Zahl um mehr als 25 Prozent (228) h\u00f6her als im Vorjahresmonat. Die gestiegene Arbeitslosigkeit h\u00e4ngt zum einen damit zusammen, dass der zu betrachtende Zeitraum in die Ferienzeit f\u00e4llt. Zum anderen l\u00e4sst laut Waldemar Dombrowski, Leiter der \u00f6rtlichen Arbeitsagentur eine nachhaltige Belebung auf dem Arbeitsmarkt auf sich warten.<\/p>\n<p>\u201eAuch wenn es absehbar ist, dass ein Teil der jungen Erwachsenen in den n\u00e4chsten Wochen in Arbeit oder Studium einm\u00fcnden wird, betrachten wir die St\u00e4rke des Anstiegs der Arbeitslosigkeit mit Sorge. Hier werden wir in Kooperation mit der Wirtschaft weitere Initiativen ergreifen\u201c, konstatiert Waldemar Dombrowski. G\u00fcnstiger erscheint die Lage f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitslose \u00fcber 50 Jahre. Hier liegt die Zahl mit 2.434 auf dem Niveau des Vormonats. Binnen Jahresfrist verzeichnete die Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda sogar einen R\u00fcckgang um 3,8 Prozent. Auf der Stellenseite ist ein leichtes Plus gegen\u00fcber Juli sp\u00fcrbar. Der Arbeitgeberservice konnte in der osthessischen Region im August 921 Stellen akquirieren, was ein Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Im Vorjahresvergleich wurden seit Jahresbeginn jedoch deutlich weniger Stellen gemeldet.<\/p>\n<p><strong>Der Arbeitsmarkt im Landkreis Fulda im Juli 2013<\/strong><br \/>\nDie Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Fulda ist im August um 203 auf 4.310 angestiegen. Gegen\u00fcber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 7,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,7 Prozent.Der Anstieg \u2013 sowohl gegen\u00fcber dem Vormonat als auch gegen\u00fcber dem Vorjahr \u2013 betrifft alle Personengruppen, besonders die j\u00fcngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren. Hier waren im August 679 junge Frauen und M\u00e4nner erwerbslos. Das waren 193 mehr als vor einem Jahr (+39,7 Prozent). Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, sieht diesen Anstieg zum einen in den Sommerferien begr\u00fcndet: \u201eDer August war in diesem Jahr noch \u00fcberwiegend durch die Sommerpause gepr\u00e4gt. Jetzt nach den Ferien sind die Betriebe wieder aufnahmef\u00e4higer. Gleichwohl sehen wir die St\u00e4rke des Anstiegs der Besch\u00e4ftigungslosigkeit mit gewisser Sorge. Hier werden wir in Kooperation mit der Wirtschaft weitere Initiativen ergreifen.\u201c<\/p>\n<p>Erfreulicher verl\u00e4uft weiterhin die Entwicklung bei \u00e4lteren Arbeitslosen \u00fcber 50 Jahren. In dieser Personengruppe liegt die Zahl der Arbeitslosen mit 1.403 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Erste vorsichtige Anzeichen f\u00fcr eine Herbstbelebung sieht die Agentur f\u00fcr Arbeit bei Betrachtung der Stellenseite. Im August konnte der Arbeitgeberservice in der Region Fulda 498 Stellen akquirieren. Dies waren 30 mehr als im Monat zuvor und 112 mehr als im Vorjahresmonat. Im Stellenbestand der Arbeitsagentur in Fulda befinden sich aktuell 1.246 offene Stellen in verschiedenen Branchen und Berufen.<\/p>\n<p>In Bewegung befindet sich weiterhin der Ausbildungsstellenmarkt.\u00c2\u00a0 \u201eAuch wenn die meisten betrieblichen Ausbildungen zum 1. August begonnen haben, gibt es in verschiedenen Berufen immer noch die Chance, eine freie Lehrstelle zu ergattern. Gute M\u00f6glichkeiten bestehen noch in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, im kaufm\u00e4nnischen Bereich sowie im Lebensmittelhandwerk\u201c, erkl\u00e4rt Dombrowski.<br \/>\nAktuell stehen mehr als 200 unbesetzten Ausbildungsstellen rund 130 noch unversorgte Bewerber gegen\u00fcber. Interessierte Jugendliche sollten sich weiterhin bei den Berufsberaterinnen und \u2013beratern der Agentur f\u00fcr Arbeit in Fulda melden. Eine Terminvereinbarung ist unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 m\u00f6glich.<\/p>\n<p>\u201eOhne Ausbildung ist ein dauerhaft existenzsicherndes Berufsleben schwer zu realisieren \u2013 das zeigt der Blick in zahlreiche Lebensl\u00e4ufe. Fast jeder zweite Arbeitslose hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, damit sind Menschen ohne beruflichen Abschluss \u00fcberproportional stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Zudem sind die Einkommen von Menschen ohne Berufsausbildung in der Regel niedriger, als die von Besch\u00e4ftigten mit formaler beruflicher Qualifizierung. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in un- oder angelernten T\u00e4tigkeiten sind bei technischen Neuerungen tendenziell st\u00e4rker vom Risiko der K\u00fcndigung betroffen. Eine berufliche Ausbildung ist also eine solide Grundlage f\u00fcr ein erfolgreiches Berufsleben\u201c, so der Agenturleiter. Berufsr\u00fcckkehrenden und Wiedereinsteigenden ab 25 Jahren ohne Berufsausbildung hilft die Initiative AusBILDUNG wird was \u2013 Sp\u00e4tstarter gesucht. Informationen und Beratung zum Thema Erstausbildung junger Erwachsener erhalten Interessierte in den Dienststellen der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda.<\/p>\n<p><strong>Der Arbeitsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Juli 2013<\/strong><br \/>\nDie Zahl der arbeitslosen Menschen ist im August im Landkreis Hersfeld-Rotenburg leicht gesunken. Insgesamt waren 3.224 Menschen arbeitslos gemeldet \u2013 1.281 Personen bei der Arbeitsagentur und 1.943 Personen im kommunalen Jobcenter des Landkreises. Das waren 52 Personen weniger als im Juli (-1,6 %). W\u00e4hrend im Hessendurchschnitt die Arbeitslosigkeit gegen\u00fcber dem August 2012 um 5,2 Prozent gestiegen ist, kann im Landkreis ein leichter R\u00fcckgang (-0,4 Prozent) verzeichnet werden. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,1 Prozent. \u201eDer August war in diesem Jahr noch \u00fcberwiegend durch die Ferienzeit gepr\u00e4gt. Jetzt nach den Sommerferien sind die Betriebe wieder aufnahmef\u00e4higer. Gleichwohl l\u00e4sst eine nachhaltige Belebung auf dem Arbeitsmarkt noch auf sich warten\u201c, kommentiert Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die aktuellen Zahlen.<\/p>\n<p><strong>Personengruppen<\/strong><br \/>\nVor allem M\u00e4nner und J\u00fcngere konnten im August ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Zahl der arbeitslosen M\u00e4nner sank im vergangenen Monat um 61 Personen auf insgesamt 1.660 Arbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 80 arbeitslose M\u00e4nner mehr. Die Zahl der j\u00fcngeren Frauen und M\u00e4nner unter 25 Jahren ist im August um 31 Personen auf insgesamt 453 arbeitslose J\u00fcngere zur\u00fcckgegangen. Im August 2012 waren 35 J\u00fcngere weniger betroffen. Allerdings ist die Besch\u00e4ftigungslosigkeit bei den j\u00fcngeren Personen deutlich h\u00f6her als im Vorjahr (+8,4 Prozent). \u201eHier werden wir in Kooperation mit der Wirtschaft weitere Initiativen ergreifen\u201c, so der Agenturleiter. Im Vergleich zum Vorjahr ist der st\u00e4rkste R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit bei den \u00c4lteren zu beobachten. Ihre Zahl der Arbeitslosen sank binnen Jahresfrist um 110 Personen auf insgesamt 1.031 Arbeitslose \u00fcber 50 Jahren.<br \/>\nAusbildungsmarkt<br \/>\nSeit Oktober 2012 haben sich bei der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld und dem Kreisjobcenter 946 Ausbildungssuchende gemeldet (Ver\u00e4nderung zum Vorjahr: +14 Bewerber). Im gleichen Zeitraum konnte der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur 986 Ausbildungsstellen rekrutieren (Ver\u00e4nderung zum Vorjahr: -115 Lehrstellen). Aktuell stehen mehr als 100 unbesetzte Ausbildungsstellen rund 70 noch unversorgten Bewerbern gegen\u00fcber. \u201eAuch wenn die meisten betrieblichen Ausbildungen zum 1. August begonnen haben, gibt es in verschiedenen Berufen immer noch die Chance, eine freie Lehrstelle zu ergattern. Gute M\u00f6glichkeiten bestehen noch in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, im kaufm\u00e4nnischen Bereich sowie im Lebensmittelhandwerk\u201c, erkl\u00e4rt Dombrowski. Eine abschlie\u00dfende Aussage zur Lage auf dem Ausbildungsmarkt k\u00f6nne allerdings erst mit dem Abschluss des Beratungsjahres getroffen werden. Interessierte Jugendliche sollten sich weiterhin bei den Berufsberaterinnen und \u2013beratern der Agentur f\u00fcr Arbeit in Bad Hersfeld melden. Eine Terminvereinbarung ist unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 m\u00f6glich.<br \/>\n\u201eOhne Ausbildung ist ein dauerhaft existenzsicherndes Berufsleben schwer zu realisieren \u2013 das zeigt der Blick in zahlreiche Lebensl\u00e4ufe. Fast jeder zweite Arbeitslose hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, damit sind Menschen ohne beruflichen Abschluss \u00fcberproportional stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Zudem sind die Einkommen von Menschen ohne Berufsausbildung in der Regel niedriger, als die von Besch\u00e4ftigten mit formaler beruflicher Qualifizierung. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in un- oder angelernten T\u00e4tigkeiten sind bei technischen Neuerungen tendenziell st\u00e4rker vom Risiko der K\u00fcndigung betroffen. Eine berufliche Ausbildung ist also eine solide Grundlage f\u00fcr ein erfolgreiches Berufsleben\u201c, so der Agenturleiter. Berufsr\u00fcckkehrenden und Wiedereinsteigenden ab 25 Jahren ohne Berufsausbildung hilft die Initiative AusBILDUNG wird was \u2013 Sp\u00e4tstarter gesucht. Informationen und Beratung zum Thema Erstausbildung junger Erwachsener erhalten Interessierte in den Dienststellen der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Bad Hersfeld\/Fulda. Die Arbeitslosigkeit in der Region Osthessen ist im August leicht angestiegen. In den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg waren Ende des Monats insgesamt 7.534 Menschen arbeitslos gemeldet \u2013 151 mehr als im Juli und 294 mehr als im Vorjahr. Der Anstieg gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat entspricht dem Hessentrend. 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