{"id":112373,"date":"2013-08-08T09:20:11","date_gmt":"2013-08-08T09:20:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=112373"},"modified":"2013-08-08T09:20:11","modified_gmt":"2013-08-08T09:20:11","slug":"techniker-krankenkasse-informiert-beim-sport-in-der-hitze-einen-kuhlen-kopf-bewahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=112373","title":{"rendered":"Techniker Krankenkasse informiert: Beim Sport in der Hitze einen k\u00fchlen Kopf bewahren"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main. Die Sonne brennt, der Schwei\u00df rinnt und trotzdem l\u00e4uft der sportliche Nachbar seine Runden. Beneidenswert oder bedauernswert? Wer bei der Rekordhitze in diesem Sommer noch Sport treibt, erntet nicht nur Verst\u00e4ndnis. Ge\u00fcbte Sportler sind aber meist gut ger\u00fcstet f\u00fcr hitzige Aktivit\u00e4ten \u2013 sie schwitzen intensiver als Gelegenheitssportler. Ihr Kreislauf hat sich mit dem regelm\u00e4\u00dfigen Trainingspensum angepasst und so springt die Schwei\u00dfproduktion schneller an, wenn es n\u00f6tig ist, informiert die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen.<!--more--> <\/p>\n<p>Verdunstet der Schwei\u00df dann auf der Haut, tritt der k\u00fchlende Effekt ein und der K\u00f6rper ist vor einem W\u00e4rmestau gesch\u00fctzt. Dabei behelfen sich M\u00e4nner und Frauen von Natur aus ganz unterschiedlich: M\u00e4nner besitzen mehr Schwei\u00dfdr\u00fcsen und triefen deshalb intensiver, bevor die Feuchtigkeit an der Hautoberfl\u00e4che verdunstet. Frauen strahlen die W\u00e4rme zus\u00e4tzlich \u00fcber eine verst\u00e4rkte Hautdurchblutung ab. Gerade bei Temperaturen \u00fcber 25 Grad ist eine rasche Schwei\u00dfproduktion beim Sport die rettende Funktion, um die K\u00f6rperkerntemperatur stabil zu halten. Untrainierte sollten deshalb an w\u00e4rmeren Tagen mit H\u00f6chstleistungen eher zur\u00fcckstecken. Auch ergeben sich f\u00fcr den Organismus an hei\u00dfen Tagen schlechtere Bedingungen, die aufgestaute W\u00e4rme abzustrahlen. <\/p>\n<p>Den k\u00fchlenden Schwei\u00df entzieht der Organismus zun\u00e4chst den K\u00f6rperzellen. Damit es dabei bleibt und kein zus\u00e4tzliches &#8220;Schwitzwasser&#8221; aus dem Blutplasma herangezogen wird, muss der Sportler ausreichend trinken. Andernfalls verdickt sich das Blut und das kann vor allem f\u00fcr Menschen ab 50 Jahre gef\u00e4hrlich werden. Denn ab dem 50. Lebensjahr sind verengte Gef\u00e4\u00dfe durch Ablagerungen an den Arterienw\u00e4nden nicht selten. Eingedicktes Blut kann dann an den verengten Stellen stocken, es kommt mitunter zum Infarkt. &#8220;Oft h\u00e4ngt das auch mit dem Alkoholkonsum nach intensivem Training zusammen&#8221;, erkl\u00e4rt TK-Ern\u00e4hrungsexpertin Nadine M\u00fcller, &#8220;durch den Alkohol wird dem K\u00f6rper weiter Wasser entzogen. Vor dem Alkoholgenuss sollte man deshalb zuerst entweder ein alkoholfreies Bier, Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen trinken&#8221;, empfiehlt M\u00fcller. Also, besser vorher den Wasserverlust ersetzen, dann erst zum Genussverhalten \u00fcbergehen, empfiehlt M\u00fcller. <\/p>\n<p>Wer den Sport f\u00fcr eine bestimmte Uhrzeit einplant, aber bereits \u00fcber sein Durstgef\u00fchl sp\u00fcrt, dass er ein Wasserdefizit haben k\u00f6nnte, kann noch bis zu zwei Stunden vor seinem Termin ein bis zwei Liter \u00fcber die verbleibende Zeit nachtrinken. &#8220;Bis zu 800 Milliliter Fl\u00fcssigkeit schafft der Magen pro Stunde an den D\u00fcnndarm abzugeben&#8221;, erkl\u00e4rt M\u00fcller. &#8220;Allerdings sollte das Trinken unbedingt in kleinen Schlucken und zeitlich gestreckt erfolgen&#8221;, erg\u00e4nzt Professor Dr. Ingo Froboese von der Deutschen Sporthochschule K\u00f6ln. Danach steht dem Training also nichts mehr im Wege.<\/p>\n<p>Besondere Ingredienzien ben\u00f6tigen Sportler in ihren Getr\u00e4nken allerdings bei Belastungen, die 90 Minuten \u00fcberschreiten \u2013 das kann ein Halbmarathon sein oder auch ein Fu\u00dfballspiel. Zucker und Kochsalz sind f\u00fcr den Drink dann besonders wichtig. Einerseits f\u00fcr die Energieversorgung, andererseits um den Salzverlust auszugleichen. Der Getr\u00e4nkemix f\u00fcr Langzeitbelastungen enth\u00e4lt 400 bis 1100 Milligramm Kochsalz und etwa 30 bis 50 Gramm Einfachzucker pro Liter. Zu viel Salz ist zweifelsohne kaum genie\u00dfbar und zu viel Zucker w\u00fcrde dem Darm erneut Wasser entziehen. &#8220;Aber auch die Leistung leidet darunter, wenn zu viel Zucker in den Organismus w\u00e4hrend des Sporttreibens eingebracht wird&#8221; so Sportwissenschaftler Froboese, &#8220;denn die die Bearbeitung des Zuckers kostet auch Energie, die dem K\u00f6rper dann f\u00fcr die Leistung fehlt. Also eher nicht zu gro\u00dfz\u00fcgig mit der Energie umgehen, empfiehlt der Sportwissenschaftler. &#8220;Damit alles im Lot bleibt und am Ende auch die Leistung stimmt, sollte ein Sportler w\u00e4hrend des Trainings oder des Wettkampfs jede Viertelstunde etwa einen viertel Liter seines Getr\u00e4nkes zu sich nehmen&#8221;, r\u00e4t Oecotrophologin M\u00fcller.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Frankfurt am Main. Die Sonne brennt, der Schwei\u00df rinnt und trotzdem l\u00e4uft der sportliche Nachbar seine Runden. Beneidenswert oder bedauernswert? Wer bei der Rekordhitze in diesem Sommer noch Sport treibt, erntet nicht nur Verst\u00e4ndnis. Ge\u00fcbte Sportler sind aber meist gut ger\u00fcstet f\u00fcr hitzige Aktivit\u00e4ten \u2013 sie schwitzen intensiver als Gelegenheitssportler. Ihr Kreislauf hat sich mit &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,46],"tags":[],"class_list":["post-112373","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-sport"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=112373"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112373\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":112407,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112373\/revisions\/112407"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=112373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=112373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=112373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}