{"id":111590,"date":"2013-07-22T10:08:06","date_gmt":"2013-07-22T10:08:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=111590"},"modified":"2013-07-22T10:08:06","modified_gmt":"2013-07-22T10:08:06","slug":"kkv-mensch-bleib-im-gleichgewicht-mut-zur-balance-zwischen-arbeit-und-freizeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=111590","title":{"rendered":"KKV: \u201eMensch bleib im Gleichgewicht \u2013 Mut zur Balance zwischen Arbeit und Freizeit\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-111591\" alt=\"32-Plakat-Unerreichbarkeit-quer\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/32-Plakat-Unerreichbarkeit-quer-265x171.jpg\" width=\"265\" height=\"171\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/32-Plakat-Unerreichbarkeit-quer-265x171.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/32-Plakat-Unerreichbarkeit-quer.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Essen. \u201eWeil die Arbeit nie aufh\u00f6rt, muss der Mensch immer wieder mit der Arbeit aufh\u00f6ren \u2013 zumindest im Urlaub und am Sonntag. Deshalb fordern wir eine &#8220;Kultur der Unerreichbarkeit&#8221; als Teil einer neuen Arbeitsphilosophie.\u201c Mit diesen Worten appelliert Bernd-M. Wehner, geb\u00fcrtiger Fuldaer Bundesvorsitzender des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, zu Beginn der Sommerferien in NRW vor allem an Arbeitgeber und Vorgesetzte, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem im Urlaub wirklich abschalten zu lassen. Moderne Medien machten jeden fast \u00fcberall erreichbar \u2013 auch beruflich. Das verhindere das dringend n\u00f6tige Abschalten und f\u00f6rdere burn-out der Mitarbeiter. \u201eJeder hat aber ein Recht auf Unerreichbarkeit \u2013 und das muss man auch akzeptieren.\u201c Nur so k\u00f6nnten\u00c2\u00a0 die Mitarbeiter im Urlaub Zeit f\u00fcr sich und die Familie finden \u2013 und nach wenigen Wochen wieder richtig durchstarten. \u201eDas ist ein Gebot der Menschlichkeit und letztlich auch im Sinne der Arbeitgeber: Denn nur erholte Mitarbeiter sind auf Dauer leistungsf\u00e4hig\u201c, so der KKV-Bundesvorsitzende.<!--more--><\/p>\n<p>Jeder kennt den Loriot-Sketch \u201eSzenen einer Ehe\u201c, bei denen der Ehemann einfach nur sitzen will, w\u00e4hrend seine Ehefrau, \u201edie den ganzen Tag hin und her rennt\u201c, ihn dazu auffordert, etwas zu tun. Genau hier werde deutlich, so Wehner, \u201eder Mensch braucht Phasen, in denen er ausspannen, seine Seele baumeln lassen kann \u2013 v\u00f6llig zweckfrei und scheinbar nutzlos.\u201c Und genau deshalb habe der KKV sein neues Jahresthema unter das Motto \u201eMensch bleib im Gleichgewicht \u2013 Mut zur Balance zwischen Arbeit und Freizeit\u201c gestellt. Er m\u00f6chte damit f\u00fcr eine neue Arbeitsphilosophie werben, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. \u201eKeiner ist so wichtig, dass er rund um die Uhr erreichbar sein muss\u201c, unterstreicht der KKV-Bundesvorsitzende und f\u00fcgt mit einem kleinen L\u00e4cheln hinzu: \u201eNa ja, fast keiner!\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn der Hektik der Zeit und in der Entfremdung von der Natur haben viele Menschen verlernt Stille \u00e2\u20ac\u0161auszuhalten\u00e2\u20ac\u2122, geschweige denn sie zu genie\u00dfen. In jeder kleinsten Wartepause werden sie zappelig, nerv\u00f6s, setzen sich Kopfh\u00f6rer auf, lassen sich berieseln oder telefonieren miteinander\u201c, so die Psychotherapeutin Dr. habil. Elisabeth Lukas. Dabei kommt das Bed\u00fcrfnis nach Ruhe nicht von ungef\u00e4hr. Nach dem <i>Stressreport Deutschland 2012<\/i>, den die Bundesanstalt f\u00fcr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erstellt hat, leiden gut die H\u00e4lfte der Befragten unter starkem Termin- und Leistungsdruck. Jeder Vierte hat Schlafst\u00f6rungen und jeder F\u00fcnfte f\u00fchlt sich k\u00f6rperlich und emotional ersch\u00f6pft.<\/p>\n<p>&#8220;Wir w\u00fcnschen deshalb jedem den Mut, in seinem Urlaub wirklich offline zu gehen &#8211; und dazu einen Vorgesetzten, der das versteht&#8221;, so Wehner. \u201eEs gibt noch ein Leben jenseits der Arbeit!\u201c Im KKV diskutiert man das Thema auch im Rahmen der bundesweit angesto\u00dfenen Kampagne <a title=\"blocked::http:\/\/www.neue-arbeitskultur.de\/\" href=\"http:\/\/www.neue-arbeitskultur.de\/\">www.neue-arbeitskultur.de<\/a>. Mit einem eigenen Plakatmotiv wirbt der Verband bereits seit l\u00e4ngerem via facebook f\u00fcr die &#8220;Kultur der Unerreichbarkeit&#8221;.<\/p>\n<p>Der Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband mit rund 90 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland. Informationen zum KKV erhalten Sie im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.kkv-bund.de\">www.kkv-bund.de<\/a>, oder unter 0201 87923-0.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Essen. \u201eWeil die Arbeit nie aufh\u00f6rt, muss der Mensch immer wieder mit der Arbeit aufh\u00f6ren \u2013 zumindest im Urlaub und am Sonntag. Deshalb fordern wir eine &#8220;Kultur der Unerreichbarkeit&#8221; als Teil einer neuen Arbeitsphilosophie.\u201c Mit diesen Worten appelliert Bernd-M. 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