{"id":111268,"date":"2013-07-18T00:15:52","date_gmt":"2013-07-18T00:15:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=111268"},"modified":"2013-07-17T16:18:15","modified_gmt":"2013-07-17T16:18:15","slug":"viel-wissenswertes-uber-die-greifvogel-in-der-rhon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=111268","title":{"rendered":"Viel Wissenswertes \u00fcber die Greifv\u00f6gel in der Rh\u00f6n"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-111269\" alt=\"ausstellung_greifv\u00f6gel\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ausstellung_greifv\u00f6gel-265x193.jpg\" width=\"265\" height=\"193\" \/>RH\u00d6N. Mit den K\u00f6nigen der L\u00fcfte besch\u00e4ftigt sich noch bis Ende August eine Ausstellung im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe. Alle Greifv\u00f6gel, die st\u00e4ndig oder auch nur ab und zu in der Rh\u00f6n eine Bleibe haben, werden dort mit 24 Steckbriefen vorgestellt. Zudem sind 18 Greifvogelpr\u00e4parate ausgestellt. Auch an die Beutetiere der Greife ist gedacht: Sie sind ebenfalls auf den Greifvogelsteckbriefen abgebildet, und einige schm\u00fccken als Pr\u00e4parat die Vitrinen. \u201eGreifv\u00f6gel sind Sympathietr\u00e4ger. Das gilt vor allem f\u00fcr Eulen, aber auch f\u00fcr den Rotmilan, einer Leitart unserer Region\u201c, begr\u00fcndet Martin Kremer von der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n ein Anliegen der Ausstellung.<!--more--><\/p>\n<p>Als Fleischfresser am Ende der Nahrungskette h\u00e4tten sie eine wichtige regulierende Funktion. So halte der Uhu, der m\u00e4chtigste heimische Greifvogel, die Best\u00e4nde von Kr\u00e4hen und Kormoranen in Schach. Allerdings jagten Greifv\u00f6gel auch gesch\u00fctzte und selten Arten. So endeten auch ab und an Birkh\u00fchner und Schwarzst\u00f6rche in den F\u00e4ngen der gro\u00dfen Eulen. \u201eAber wenn die Natur im Gleichgewicht ist, haben alle Tiere ihren Platz\u201c, bekr\u00e4ftigt Kremer.<\/p>\n<p>Auch will das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n mit der Ausstellung auf die Gef\u00e4hrdung der heimischen Greifv\u00f6gel hinweisen. So findet der Rotmilan, der gerne auch mal zu Fu\u00df nach Insekten und Weichtieren pirscht, in den landwirtschaftlichen Monokulturen der hessischen Ebenen kaum noch Futter. Deswegen zieht sich der Vogel in die Mittelgebirge zur\u00fcck. Kremers Ziel ist es, \u00fcber die Regionale Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rh\u00f6n ein Rotmilan-Gro\u00dfprojekt in die Rh\u00f6n zu holen, das vom Bundesamt f\u00fcr Naturschutz gef\u00f6rdert wird. Damit k\u00f6nnte die Rh\u00f6n zu einem Hauptverbreitungsgebiet des Rotmilans in Deutschland werden.<\/p>\n<p>Auf die N\u00f6te von Bussard &amp; Co. wies bei der Er\u00f6ffnung der Ausstellung \u201eGreifv\u00f6gel in der Rh\u00f6n\u201c auch der Falkner Michael Schanze aus Michelsrombach hin, der viel Wissenswertes \u00fcber die Tiere berichtete.\u00c2\u00a0 Er hatte seine Rotmilandame Lucia und seinen Uhu Pimpf mitgebracht, die ihn bei seinen Erl\u00e4uterungen unterst\u00fctzten.<\/p>\n<p>Kremer dankte dem Falkner f\u00fcr die Bereitstellung der Infotafeln und der zahlreichen Exponate sowie f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei der Ausstellungsgestaltung.<\/p>\n<p>Zu sehen ist die Ausstellung t\u00e4glich w\u00e4hrend der \u00d6ffnungszeiten der Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n. Die Ausstellung dauert bis zum 31. August; der Eintritt ist frei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>RH\u00d6N. 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