{"id":111148,"date":"2013-07-17T00:11:04","date_gmt":"2013-07-17T00:11:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=111148"},"modified":"2013-07-16T17:02:37","modified_gmt":"2013-07-16T17:02:37","slug":"schulbezogene-jugendsozialarbeit-kreisweit-in-einem-zweckverband-fortfuhren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=111148","title":{"rendered":"Schulbezogene Jugendsozialarbeit kreisweit in einem Zweckverband fortf\u00fchren"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_111149\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-111149\" class=\"size-thumbnail wp-image-111149\" alt=\"Jugenddezernent Peter Zielinski (Mitte), Dagmar Scherer und Silvia Lucas (v.l.) bei der Pressekonferenz zur schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Daniela Kraus und Nicole Gr\u00fcn (Jugendsozialarbeiter des Vogelsbergkreises) berichteten \u00fcber ihre vielf\u00e4ltigen Angebote. Mit dabei war auch die Berliner Sozialwissenschaftlerin Katja Stephan (rechts), die von 2009 bis 2012 das Projekt \u201eDemografischer Wandel \u2013 Chancen und Ressourcen f\u00fcr eine beteiligungs- und sozialraumorientierte Kinder- und Jugendarbeit im l\u00e4ndlichen Raum\u201c begleitet hat. Foto: Gabriele Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis.\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/SchererLucas1KBKrausGr\u00fcnStephan-265x160.jpg\" width=\"265\" height=\"160\" \/><p id=\"caption-attachment-111149\" class=\"wp-caption-text\">Jugenddezernent Peter Zielinski (Mitte), Dagmar Scherer und Silvia Lucas (v.l.) bei der Pressekonferenz zur schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Daniela Kraus und Nicole Gr\u00fcn (Jugendsozialarbeiter des Vogelsbergkreises) berichteten \u00fcber ihre vielf\u00e4ltigen Angebote. Mit dabei war auch die Berliner Sozialwissenschaftlerin Katja Stephan (rechts), die von 2009 bis 2012 das Projekt \u201eDemografischer Wandel \u2013 Chancen und Ressourcen f\u00fcr eine beteiligungs- und sozialraumorientierte Kinder- und Jugendarbeit im l\u00e4ndlichen Raum\u201c begleitet hat. Foto: Gabriele Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis.<\/p><\/div>\n<p>Vogelsbergkreis. \u201eUnsere schulbezogene Jugendsozialarbeit ist inzwischen sehr gut etabliert und wird so gut angenommen, dass sie unbedingt \u00fcber dieses Jahr hinaus weiter gehen muss\u201c, stellte Jugenddezernent Peter Zielinski klar. Er freute sich \u00fcber die positive Resonanz und die bisherigen Erfolge der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, die dazu gef\u00fchrt haben, dass derzeit Planungen zur Gr\u00fcndung eines Zweckverbandes laufen. \u201eBisher waren diese Gespr\u00e4che \u00e4u\u00dferst positiv und vielversprechend, auch wenn ich noch nicht mit allen B\u00fcrgermeistern reden konnte.\u201c<\/p>\n<p>Mit dem Zweckverband als Anstellungstr\u00e4ger soll die Schulbezogene Jugendsozialarbeit im Vogelsbergkreis perspektivisch abgesichert werden. Nur noch bis Ende 2013 wird dieses Arbeitsgebiet n\u00e4mlich aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes im Rahmen der SGBII-Gesetzgebung finanziert. Danach werden Kreismittel f\u00fcr ein Grundangebot eingesetzt, so der Jugenddezernent, und unter dem Dach eines Zweckverbands k\u00f6nnten schulbezogene Jugendsozialarbeit und die Jugendarbeit der St\u00e4dte und Gemeinden vernetzt angeboten werden.<!--more--><\/p>\n<p>Dass es die schulbezogene Jugendsozialarbeit in der heutigen Form gibt, geht auf eine Pr\u00fcfbemerkung des Hessischen Rechnungshofes zur\u00fcck. \u201eDer hat uns 2011 auf dieses Thema gesto\u00dfen\u201c, erkl\u00e4rt Dagmar Scherer, Leiterin des Jugendamts. \u201eDer stellte n\u00e4mlich fest, dass der Kreis im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe wenig auf dem Feld der Pr\u00e4vention t\u00e4tig ist. Wir wurden aufgefordert zu pr\u00fcfen, ob nicht durch pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen und Angebote die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe wirtschaftlicher gestaltet werden kann.\u201c<\/p>\n<p>Seit 2012 sind Daniela Kraus (Schlitz und Schlitzerland, Wartenberg), Nicole Gr\u00fcn (Kirtorf, Homberg, Gem\u00fcnden) und Thomas Julius M\u00fcller (Grebenhain, Herbstein, Freiensteinau) in den Schulen und Gemeinden aktiv. F\u00fcr die Regionen Lauterbach, M\u00fccke und Feldatal wurden die Mitarbeiter der B:24-Beratungsstelle f\u00fcr Sch\u00fcler und jugendliche Arbeitslose vom Kreis beauftragt. Und in Alsfeld und Schotten existierten kirchlich-kommunale Angebote in Tr\u00e4gerschaft der evangelischen Kirche, so dass \u00fcberall im Kreis schulbezogene Jugendsozialarbeit angeboten werden kann.<\/p>\n<p>Die beiden Jugendsozialarbeiterinnen Nicole Gr\u00fcn und Daniela Kraus stellten ihre Angebote vor: Diese reichen von regelm\u00e4\u00dfigen Sprechstunden in den Schulen, die von Sch\u00fclern wie auch Lehrern und Eltern genutzt werden, \u00fcber Pausenaktivit\u00e4ten und Gruppenangebote innerhalb und au\u00dferhalb der Schulen bis hin zu Projekten zur beruflichen Orientierung bei den \u00e4lteren Sch\u00fclern. Zwischen April 2012 und Juli 2013 fanden \u00fcber die Sprechstunden 1.545 Beratungskontakte mit Sch\u00fclern, Eltern und Lehrern statt. 2.696 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren nahmen an Projektwochen, AGs, Pausenaktivit\u00e4ten oder Angeboten zu sozialem Lernen teil. Auch im au\u00dferschulischen Bereich \u2013 dazu geh\u00f6ren Freizeit- und Ferienangebote, die Unterst\u00fctzung \u00f6rtlicher Vereine und bestehender Jugendgruppen oder Jugendtreffs \u2013 konnten 2.355 Kinder und Jugendliche erreicht werden.<\/p>\n<p>Die Themen einer Sprechstunde seien vielf\u00e4ltig, das k\u00f6nne ein Streit mit Freunden genauso sein wie Probleme in der Familie, die Trennung der Eltern oder die Angst vorm anstehenden Schulwechsel. \u201eUnser gro\u00dfer Vorteil und T\u00fcr\u00f6ffner ist, dass wir keine Lehrer sind\u201c, stellte Nicole Gr\u00fcn fest. Das mache es f\u00fcr die Kinder oft leichter, sie anzusprechen. Und durch die gute Vernetzung mit allen anderen Institutionen und Einrichtungen, k\u00f6nne man bei Bedarf immer \u201ean die richtige Stelle weiter verweisen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. \u201eUnsere schulbezogene Jugendsozialarbeit ist inzwischen sehr gut etabliert und wird so gut angenommen, dass sie unbedingt \u00fcber dieses Jahr hinaus weiter gehen muss\u201c, stellte Jugenddezernent Peter Zielinski klar. 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