{"id":110781,"date":"2013-07-03T00:12:35","date_gmt":"2013-07-03T00:12:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=110781"},"modified":"2013-07-03T07:44:13","modified_gmt":"2013-07-03T07:44:13","slug":"welcomecenter-fur-auslandische-fachkrafte-in-hessen-eroffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=110781","title":{"rendered":"Welcomecenter f\u00fcr ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte in Hessen er\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt. In Frankfurt ist am Dienstag das erste hessische WELCOMECENTER f\u00fcr ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte er\u00f6ffnet worden. Wirtschaftsminister Florian Rentsch begr\u00fc\u00dfte gemeinsam mit den Leitern der Regionaldirektion Hessen, Dr. Frank Martin, und der Agentur f\u00fcr Arbeit Frankfurt, Karl-Heinz Huth sowie dem Pr\u00e4sidenten der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, Bernd Ehinger, die ersten Besucher in der neuen Informationsstelle f\u00fcr ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte, die nach Hessen kommen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n\u201eEs geht um die \u201eSchaffung einer Willkommenskultur\u201c, sagte Rentsch. \u201eAufgrund des demografischen Wandels wird unser Potenzial an Fachkr\u00e4ften in Hessen nicht ausreichen, um den hiesigen Bedarf zu decken, so dass wir unser Augenmerk auch auf den internationalen Arbeitsmarkt richten m\u00fcssen. Um im Wettbewerb um die besten Fachkr\u00e4fte bestehen zu k\u00f6nnen, muss das Land Hessen als international offener, kulturell vielf\u00e4ltiger und attraktiver Wirtschaftsstandort \u00fcberzeugen. Die pers\u00f6nliche Begr\u00fc\u00dfung und Unterst\u00fctzung der ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4fte in den ersten Monaten nach ihrer Ankunft in Hessen spielt hierbei eine wichtige Rolle. Ich bin \u00fcberzeugt, dass das neue WELCOMECENTER zu einer zentralen Anlaufstelle f\u00fcr viele Neub\u00fcrgerinnen und -b\u00fcrger wird.\u201c<\/p>\n<p>Nicht nur die fremde Sprache ist ein Hindernis f\u00fcr Fachkr\u00e4fte aus anderen L\u00e4ndern; auch Beh\u00f6rdenstrukturen und Vorschriften sind oft anders als in ihrer Heimat. Im WELCOMECENTER sollen sie Orientierung finden.<\/p>\n<p>Drei Beratungsfachkr\u00e4fte stehen dort f\u00fcr Anfragen rund um die Region und den neuen Arbeitsplatz bereit. Sie erg\u00e4nzen die virtuelle Informationsplattform www.work-in-hessen.de. Im WELCOMECENTER finden Ratsuchende vielf\u00e4ltiges Informationsmaterial in derzeit neun Sprachen zu den Themen Leben und Arbeiten in Hessen.<\/p>\n<p>\u201eIch freue mich, dass mit dem WELCOMECENTER in der Agentur f\u00fcr Arbeit Frankfurt ein konkreter Vorschlag aus dem Fachkr\u00e4ftekommissionsbericht jetzt umgesetzt wird. Wir stehen damit aber erst am Anfang unserer Bem\u00fchungen eine Willkommenskultur zu etablieren, die wir in Hessen in den n\u00e4chsten Jahren sicherlich noch weiter verbessern und ausbauen m\u00fcssen. Die Er\u00f6ffnung heute ist einer\u00c2\u00a0 von vielen Schritten, die wir gehen m\u00fcssen, um Neuzuwanderer und ihre Familien in unserer Gesellschaft zu empfangen. Diese erste Anlaufstelle wird sicherlich nicht die letzte in Hessen bleiben und ich bin \u00fcberzeugt, dass wir damit auch den anderen Bundesl\u00e4ndern mit gutem Beispiel vorangehen.\u201c erkl\u00e4rte Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen.<\/p>\n<p>Mittelfristig ist die Verbindung des WELCOMECENTERS mit einer Anerkennungs- und Nachqualifizierungsberatung geplant, um eine umfassende Unterst\u00fctzung anzubieten.<\/p>\n<p>Bernd Ehinger, Pr\u00e4sident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main sagte: \u201eDas regionale Handwerk engagiert sich auf vielf\u00e4ltige Weise f\u00fcr die Aus- und Weiterbildung von Fachkr\u00e4ften. Auf der einen Seite werben wir nat\u00fcrlich unabl\u00e4ssig bei den Schulabg\u00e4ngern in der Region f\u00fcr die guten Perspektiven, die Absolventen einer Ausbildung im Handwerk, erhalten. Auf der anderen Seite m\u00fcssen wir aber gleicherma\u00dfen auch auf die Chancen f\u00fcr internationale Fachkr\u00e4fte aufmerksam machen, die hier in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main eine Zukunft f\u00fcr sich sehen. Der Arbeitsmarkt ist in vielen Aspekten schon ein europ\u00e4ischer: Es ist daher wichtig, dass die unterschiedlichen Akteure von Politik und Wirtschaft in der Stadt und der Region ihr Wissen b\u00fcndeln, um den neuen Arbeitskr\u00e4ften einen guten Start zu erm\u00f6glichen.\u201c Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main hat im Rahmen des Spanien-Pilotprojekts 43 junge Leute aus Madrid eingeladen, ab August eine Ausbildungsstelle im regionalen Handwerk zu beginnen.<\/p>\n<p>Das WELCOMECENTER HESSEN ist der \u201eMobilit\u00e4tsberatungsstelle der hessischen Wirtschaft\u201c angegliedert und wird von der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main getragen. Das Wirtschaftsministerium f\u00f6rdert die Mobilit\u00e4tsberatungsstelle in den Jahren 2013 und 2014 mit insgesamt 653.800 Euro aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Sozialfonds.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Frankfurt. In Frankfurt ist am Dienstag das erste hessische WELCOMECENTER f\u00fcr ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte er\u00f6ffnet worden. 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