{"id":110720,"date":"2013-07-02T00:21:05","date_gmt":"2013-07-02T00:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=110720"},"modified":"2013-07-02T07:12:24","modified_gmt":"2013-07-02T07:12:24","slug":"benefizkonzert-der-caritas-stiftung-aus-gotterfunken-der-freude-erwuchsen-flammen-der-begeisterung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=110720","title":{"rendered":"Benefizkonzert der Caritas-Stiftung: Aus G\u00f6tterfunken der Freude erwuchsen Flammen der  Begeisterung"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-110724\" alt=\"Pressefoto_BenefizNeunte_300613_CS_IMG_0965\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Pressefoto_BenefizNeunte_300613_CS_IMG_09651.jpg\" width=\"560\" height=\"255\" \/><br \/>\nFulda. Beethovens Neunte Sinfonie hat ohne Frage Weltruhm. Die Genialit\u00e4t des Werkes liegt darin, dass erstmalig die menschlichen Stimmen in ein doch eigentlich traditionell dem Orchester vorbehaltenes Werk eingewoben wurden. Die \u201eOde an die Freude\u201c \u2013 ein Gedicht Friedrich Schillers, das Beethoven im vierten Satz seiner letzten vollendeten Sinfonie vertonte, erreichte in den ann\u00e4hernd zwei Jahrhunderten seit der Urauff\u00fchrung Hymnenstatus, so dass folgerichtig die Europ\u00e4ische Gemeinschaft das Hauptthema \u201eFreude sch\u00f6ner G\u00f6tterfunken\u201c schlie\u00dflich auch zur Europahymne erkl\u00e4rte.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr ein Benefizkonzert der Caritas-Stiftung im Bistum Fulda f\u00fchrten unter Leitung des Domkapellmeisters Franz-Peter Huber der Domchor Fulda sowie der JugendKathedralChor gemeinsam mit der Th\u00fcringen Philharmonie Gotha dieses wohl ber\u00fchmteste Werk Beethovens in der gut gef\u00fcllten Orangerie im Fuldaer Schlosspark auf. 170 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger waren neben den Solisten auf der B\u00fchne, die\u00c2\u00a0 hinter dem ebenfalls gro\u00dfz\u00fcgig instrumentalisierten Musikerensemble Platz nahmen \u2013 allein die Bassgruppe mit drei Kontrab\u00e4ssen und f\u00fcnf Celli imponierte schon optisch.<\/p>\n<p>Huber dirigierte energisch und druckvoll. Das Orchester ging hundertprozentig mit und dementsprechend die ersten zwei S\u00e4tze recht flott an. Der dritte, ruhigere Satz kam demgegen\u00fcber dann fast sanft und lyrisch her\u00fcber und bot sinnbildlich die Br\u00fccke hin\u00fcber zum Finale, dem vierten Satz. Hier lie\u00dfen die Orchestermusiker das ber\u00fchmte Thema der Ode an die Freude zun\u00e4chst einige Male verhalten anklingen. Die Sangessolisten Katja Stuber (Sopran), Katharina Magiera (Alt), Daniel Sans (Tenor) und Manfred Bittner (Bariton) brachten die Melodie dann zum Tragen, bevor der gesamte Chor schlie\u00dflich kraftvoll einfiel. Angesichts der Zahl der S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger gefiel dieser \u201eNeunte-Projektchor\u201c dabei durch Exaktheit und einhelligen Klang bis hinauf in den hohen Sopran. Zu dieser Klarheit der hohen Stimmen trug sicher auch die Verst\u00e4rkung durch die jungen, frischen Stimmen des JugendKathedralChores positiv bei.<\/p>\n<p>Der anhaltende Applaus einschlie\u00dflich \u201eStanding Ovation\u201c bewies, dass die Botschaft der Freude letztendlich alle in der Orangerie erfasst hatte. Den bemerkenswerten Hintergrund des Konzertes, das in ehrenamtlicher Arbeit von Caritas-Mitarbeitern ma\u00dfgeblich vorbereitet worden war, betonten Stiftungs-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Malte Crome und Caritas-Aufsichtsratsvorsitzender Msgr. Elmar Gurk in ihren Gru\u00dfworten: Mit dem Ticketkauf und dem Konzertbesuch unterst\u00fctzten alle Zuh\u00f6rer letztendlich auch die Arbeit der Caritas-Stiftung, deren Projekte in erster Linie benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Region zu Gute kommen. (Infos zur Stiftung im Netz unter <a href=\"http:\/\/www.caritas-stiftung-fulda.de\">www.caritas-stiftung-fulda.de<\/a>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Beethovens Neunte Sinfonie hat ohne Frage Weltruhm. Die Genialit\u00e4t des Werkes liegt darin, dass erstmalig die menschlichen Stimmen in ein doch eigentlich traditionell dem Orchester vorbehaltenes Werk eingewoben wurden. 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