{"id":110607,"date":"2013-06-27T16:30:43","date_gmt":"2013-06-27T16:30:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=110607"},"modified":"2013-06-27T16:30:43","modified_gmt":"2013-06-27T16:30:43","slug":"wir-gehen-in-eine-erfolgreiche-zukunft-uwag-verbandsversammlung-zu-bilanz-fusion-mit-der-gwv-und-zu-windkraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=110607","title":{"rendered":"\u201eWir gehen in eine erfolgreiche Zukunft\u201c &#8211; \u00dcWAG-Verbandsversammlung zu Bilanz, Fusion mit der GWV und zu Windkraft"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Die letzte Verbandsversammlung des Zweckverbandes \u00dcberlandwerk Fulda-H\u00fcnfeld-Schl\u00fcchtern, dem Alleinaktion\u00e4r der \u00dcWAG, behandelte neben dem Top-Thema Fusion auch die Bilanz des regionalen Versorgers f\u00fcr das Jahr 2012: Trotz der schwieriger werdenden Absatzsituation und dem volatilen Energiemarkt konnte eine Aussch\u00fcttung an die kommunalen Anteilseigner von 13 Millionen Euro erreicht werden. Ebenfalls pr\u00e4sentiert wurde der geplante Windpark \u201eBuchonia\u201c, in dem sich die \u00dcWAG-Tochter SynEnergie als Projektierer engagiert.<!--more--><\/p>\n<p>\u00dcWAG-Vorstand Dipl.-Ing. G\u00fcnter Bury informierte die zahlreich erschienenen kommunalen Vertreter im Gremium ausf\u00fchrlich zu den Bilanzzahlen des regionalen Versorgers: Zwar sei der Umsatz der \u00dcWAG mit 357,2 Millionen Euro im Vergleich zu 2011 leicht r\u00fcckl\u00e4ufig, dies sei jedoch dem schwierigen Marktumfeld und den fallenden Marktpreisen geschuldet. Der Umsatz der \u00dcWAG-Gruppe war 2012 jedoch mit 461,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr deutlich h\u00f6her: 2011 hatte der Konzern einen Umsatz von 452,2 Millionen Euro erzielt.<\/p>\n<p>Mit 13 Millionen Euro wird die \u00dcWAG erneut eine sehr hohe Summe an die kommunalen Eigner aussch\u00fctten, dies sei im heutigen Marktumfeld beachtlich und eine wichtige St\u00fctze f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Haushalte: \u201eDie \u00dcWAG hat im vergangenen Jahr viel investiert und dar\u00fcber hinaus eine umfangreiche Vorsorge in Form bilanzieller R\u00fcckstellungen f\u00fcr die Zukunft aufgebaut. Unser Ziel muss es weiterhin sein, sowohl die Energiewende hier vor Ort umzusetzen, als auch gleichzeitig solide zu wirtschaften\u201c, erkl\u00e4rte G\u00fcnter Bury.<\/p>\n<p><strong>Energiewende wirtschaftlich solide umsetzen<\/strong><br \/>\nDie \u00dcWAG hat dazu auch 2012 einen wichtigen Beitrag geleistet und viel Geld in den Ausbau der regionalen Infrastruktur investiert. Allein der Ausbau der Verteilnetze zur Einspeisung von \u201egr\u00fcnem Strom\u201c kostete 2012 mehrere Millionen Euro. Zudem hat das Unternehmen mit der Inbetriebnahme des ert\u00fcchtigten \u00dcWAG-Kraftwerks im vergangenen Jahr einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes geleistet. Bei der Modernisierung waren vor allem mehr Effizienz und Flexibilit\u00e4t, aber auch der flankierende Einsatz f\u00fcr erneuerbare Energien durch die Erzeugung von Spitzenlast- und Regelenergie entscheidend. Rund zehn Millionen Euro flossen im Jubil\u00e4umsjahr der \u00dcWAG in die Modernisierung des Kraftwerks, mit dem die Geschichte der Elektrizit\u00e4tsversorgung in Osthessen begann.<\/p>\n<p><strong>Handlungsbedarf in der Politik<\/strong><br \/>\nGleichzeitig sei das Kraftwerk eine der zukunftsgerichteten Investitionen, die den Unternehmenserfolg auch zuk\u00fcnftig sichern w\u00fcrden. Nur mit solchen Anstrengungen sei die Energiewende lokal zu stemmen, erkl\u00e4rte der \u00dcWAG-Vorstand, denn sie sei dezentral: \u201eDie Energiewende muss vor Ort in den Regionen geschultert werden, um zu gelingen. Leider l\u00e4sst ihre Umsetzung von Seiten der Politik sehr zu w\u00fcnschen \u00fcbrig und Erzeuger wie Verbraucher werden im Stich gelassen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!\u201c Was den Stromabsatz angehe, scheinen die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr mehr Energieeffizienz allerdings deutschlandweit zu greifen: Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist der\u00c2\u00a0 Stromverbrauch in Deutschland im Jahr 2012 leicht um 1,3 Prozent zur\u00fcckgegangen. Dieser Trend l\u00e4sst sich auch bei der \u00dcWAG beobachten, die im Jahr 2012 gut 3.848 Millionen Kilowattstunden Strom absetzen konnte, dies sind 3,1 Prozent weniger als im Jahr 2011.<\/p>\n<p><strong>\u201eGemeinsam noch besser aufgestellt\u201c<\/strong><br \/>\nEin besonders wichtiges Thema der Verbandsversammlung war nat\u00fcrlich die Fusion der \u00dcWAG mit der Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH (GWV) zu einem neuen Unternehmen, der Rh\u00f6nEnergie Fulda GmbH. Mit der positiven Entscheidung der Delegierten zur Fusion und den entsprechenden Vertragswerken und Satzungen wurde der letzte kommunale Gremienbeschluss erreicht, der die Weichen f\u00fcr den Zusammenschluss beider Unternehmen stellt. Das \u201e\u00dcberlandwerk\u201c und die \u201eGas- und Wasserversorgung\u201c seien etablierte Unternehmen, die eine lange Erfolgsgeschichte vorweisen k\u00f6nnten, erl\u00e4uterte G\u00fcnter Bury. Deswegen stimme ihn der Abschied von der \u00dcWAG zwar etwas wehm\u00fctig, er sei aber sicher, dass man sich mit der Fusion f\u00fcr kommende Herausforderungen sehr viel besser aufstellen k\u00f6nne: \u201eSo haben wir als fusioniertes Unternehmen mehr Gewicht, das wir auf dem Energiemarkt in die Waagschale werfen k\u00f6nnen. Je mehr Wirtschaftskraft der kommunale Versorger hat, desto mehr Wertsch\u00f6pfung kann auch in der Region verbleiben\u201c, gab er au\u00dferdem zu bedenken. Schon jetzt sei die \u00dcWAG einer der gro\u00dfen Arbeitgeber und Wachstumsmotoren in Osthessen \u2013 und dies werde auch das neue Unternehmen sein. \u201eEs geht darum, hier vor Ort einen leistungsf\u00e4higen, regionalen Versorger zu schaffen, der nicht nur langfristige Versorgungssicherheit garantiert, sondern auch Innovationspotenziale durch die B\u00fcndelung verschiedener Gesch\u00e4ftsfelder hebt. Wir haben eine starke Ausgangsposition \u2013 deswegen k\u00f6nnen wir einer erfolgreichen Zukunft entgegensehen\u201c, erkl\u00e4rte der \u00dcWAG-Vorstand den kommunalen Vertretern.<\/p>\n<p><strong>Kommunale Interessen gewahrt<\/strong><br \/>\nIm Zusammenhang mit der angestrebten Fusion und der \u00c4nderung der Gesellschafterstruktur der \u00dcWAG wurde auch der Beschluss zur Aufl\u00f6sung des Zweckverbandes gefasst. K\u00fcnftig bleiben jedoch die Interessen der kommunalen Anteilseigner auch in der GmbH durch ein neues, eigens geschaffenes Gremium, den \u201eKommunalen Tr\u00e4gerausschuss\u201c gewahrt. \u201eDas \u00dcberlandwerk hat in der Region und dar\u00fcber hinaus in den letzten 100 Jahren viel Vertrauen bei Kunden und Partnern aufgebaut. Dieses Vertrauen werden wir auch in Zukunft, als Rh\u00f6nEnergie Fulda GmbH, weiter ausbauen. Ein Versorger in kommunaler Hand ist der Garant daf\u00fcr, dass die B\u00fcrger sich mit ihrem Versorger identifizieren und ist auch ein gro\u00dfer Vorteil, den wir gegen\u00fcber den vier gro\u00dfen Energiekonzernen in Deutschland haben\u201c, so G\u00fcnter Bury. Der Aufsichtsratsvorsitzende der \u00dcWAG, Fuldas Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller, lobte den \u201ebreiten Konsens\u201c f\u00fcr die Fusion \u2013 auch \u00fcber Fraktionsgrenzen hinaus \u2013 und dankte allen Beteiligten f\u00fcr ihre Kooperation.<\/p>\n<p><strong>Regionales Leuchtturmprojekt: Windpark \u201eBuchonia\u201c<\/strong><br \/>\nInnovative Gesch\u00e4ftsfelder, besonders im Bereich der erneuerbaren Energien, hat die \u00dcWAG in den letzten Jahren konsequent geschaffen und ausgebaut. Das neueste Projekt in diesem Bereich ist das Engagement der \u00dcWAG-Tochter SynEnergie GmbH auf dem Gebirgszug \u201eBreite First\u201c im Grenzgebiet der Stadt Schl\u00fcchtern und der Gemeinde Sinntal. Auf einem Areal von \u00fcber 350 Hektar sollen 10 Windanlagen errichtet werden. Der geplante Windpark wird den Namen \u201eBuchonia\u201c tragen \u2013 und so auch die Verbundenheit mit der gesamten Region versinnbildlichen. Die Entwicklung des Standortes erfolgt gemeinsam mit dem Grundeigent\u00fcmer, mit dem auch die entsprechenden Betriebsgesellschaften, die Buchonia Wind GmbH &amp; Co KG sowie die Buchonia Verwaltungs GmbH gegr\u00fcndet werden sollen. Die SynEnergie, die hier ihr Know-how im Bereich Engineering einbringt, tr\u00e4gt die Verantwortung f\u00fcr die erfolgreiche und termingerechte Projektentwicklung. \u201eWir haben hier einen attraktiven Standort gefunden, der nicht nur sehr gute Windverh\u00e4ltnisse bietet, sondern dessen Kerngebiet auch relativ abgeschieden von Ortschaften und bebauten Gebieten liegt\u201c, erl\u00e4uterte der \u00dcWAG-Vorstand. Die Kommunen Sinntal und Schl\u00fcchtern seien von Beginn an in das Vorhaben eingebunden worden und w\u00fcrden regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber dessen Fortschritt informiert. Auch die artenschutzrechtlichen Untersuchungen seien weitestgehend abgeschlossen. G\u00fcnter Bury: \u201eDie Perspektive f\u00fcr den Windpark \u201eBuchonia\u201c ist somit in jeder Hinsicht positiv. Mit dem Projekt setzt die \u00dcWAG-Gruppe ein deutliches Zeichen f\u00fcr die erneuerbaren Energien hier bei uns vor Ort.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die letzte Verbandsversammlung des Zweckverbandes \u00dcberlandwerk Fulda-H\u00fcnfeld-Schl\u00fcchtern, dem Alleinaktion\u00e4r der \u00dcWAG, behandelte neben dem Top-Thema Fusion auch die Bilanz des regionalen Versorgers f\u00fcr das Jahr 2012: Trotz der schwieriger werdenden Absatzsituation und dem volatilen Energiemarkt konnte eine Aussch\u00fcttung an die kommunalen Anteilseigner von 13 Millionen Euro erreicht werden. Ebenfalls pr\u00e4sentiert wurde der geplante Windpark &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,29],"tags":[],"class_list":["post-110607","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=110607"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110607\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=110607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=110607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=110607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}