{"id":110458,"date":"2013-06-24T00:15:34","date_gmt":"2013-06-24T00:15:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=110458"},"modified":"2013-06-24T09:09:56","modified_gmt":"2013-06-24T09:09:56","slug":"lernen-von-frauen-die-sich-in-mannerdomanen-behaupten-erfolgreiche-teilnahme-am-mentoring-programm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=110458","title":{"rendered":"Lernen von Frauen, die sich in M\u00e4nnerdom\u00e4nen behaupten &#8211; Erfolgreiche Teilnahme am Mentoring-Programm"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-110468\" alt=\"Mentoring-Programm\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Mentoring-Programm-265x176.jpg\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Mentoring-Programm-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Mentoring-Programm.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Fulda. 85 hessische Studentinnen und Doktorandinnen aus naturwissenschaftlichen und technischen F\u00e4chern sind f\u00fcr ihre erfolgreiche Teilnahme am Mentoring-Programm im Fuldaer Stadtschloss ausgezeichnet worden. Anika Krug und Lena Raude waren zun\u00e4chst ein wenig skeptisch. Die beiden Studentinnen der Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Fulda wussten nicht recht, was sie von ihren Mentorinnen, beide \u00d6kotrophologinnen bei Fresenius Kabi, einem Hersteller von Ern\u00e4hrung, Arzneimitteln und Medizinprodukten,erwarten konnten. \u201eF\u00fcr mich kam die Mentoring-Kooperation genau zum richtigen Zeitpunkt\u201c, sagt Anika Krug heute. <!--more--><\/p>\n<p>\u201eIch war im vierten Semester und hatte Schwierigkeiten, meineSt\u00e4rken zu erkennen und die richtigen Spezialisierungsf\u00e4cher zu w\u00e4hlen. Die Ratschl\u00e4ge und die Berufserfahrung meiner Mentorin haben<br \/>\nmir geholfen, mich selber besser kennen zu lernen und zu erkennen, wohin mein Weg f\u00fchren kann.\u201c Es sei ihr bewusst geworden, in welchem Bereich sie nach dem Studium arbeiten wolle. Sie habe au\u00dferdem erfahren, wie man als Frau mit einer F\u00fchrungsposition umgehen k\u00f6nne, und wie sich Familie und Beruf vereinbaren lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Lena Raude sieht das \u00e4hnlich. \u201eMeine Mentorin hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich habe erkannt, dass ich eigentlich wei\u00df, was ich will. Aber es bedurfte des Impuls von au\u00dfen, um mir das bewusst zu machen. Dadurch bin ich einen gro\u00dfen Schritt weiter gekommen.\u201c Die Kooperation habe ihr geholfen, herauszufinden, was sie beruflich interessiere. Ihre Mentorin habe die richtigen Fragen gestellt und ihr dadurch sehr geholfen.<\/p>\n<p>Lena Raude und Anika Krug sind zwei von insgesamt 134 Studentinnen und Doktorandinnen, die in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten das Mentoring-Programm f\u00fcr Frauen in Naturwissenschaft und Technik<br \/>\nabsolvierten und daf\u00fcr im Marmorsaal des Fuldaer Stadtschlosses am vergangenen Samstag, 22. Juni, im Beisein von Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller ihr Abschlusszertifikat erhielten. Sie lie\u00dfen sich ein Jahr lang von einer Mentorin begleiten, erhielten dadurch Einblicke in den Berufsalltag und\u00c2\u00a0 bekamen Anregungen f\u00fcr die weitere Planung des Studiums und der beruflichen Karriere.<\/p>\n<p>Den Nutzen, den die Teilnehmerinnen aus dem Mentoring ziehen, erl\u00e4utert Dr. Ulrike K\u00e9r\u00e9, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des MentorinnenNetzwerks, so: \u201eAuch wenn ein Hochschulstudium f\u00fcr junge Frauen inzwischen genauso selbstverst\u00e4ndlich ist wie f\u00fcr ihre m\u00e4nnlichen Kommilitonen, zeigen sich die Unterschiede in den Karrierewegen noch immer \u00fcberdeutlich. Viele Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen arbeiten nicht in den Berufen, f\u00fcr die sie ausgebildet wurden und entlang der Karriereleiter nimmt ihr Anteil immer weiter ab. Mit dem Mentoring durchbrechen wir diesen Effekt, indem wir den Studentinnen und Doktorandinnen Rollenvorbilder an die Seite stellen, die sie in Netzwerke einf\u00fchren, informelles Wissen weitergeben und f\u00fcr eine Karriere motivieren.\u201c<\/p>\n<p>Im Mentoring-Programm lernen die Mentees in speziellen Trainings zum Beispiel sich als Berufseinsteigerinnen richtig zu pr\u00e4sentieren. Sie werden Teil eines Netzwerkes, in dem sie Kontakte kn\u00fcpfen und sich mit berufst\u00e4tigen Frauen aus Wirtschaft und Wissenschaft austauschen k\u00f6nnen. Durch die Zusammenarbeit mit Mentorinnen aus Unternehmen und Forschungsinstituten erhalten sie einen Einblick in die Praxis, und das er\u00f6ffnet konkrete berufliche Perspektiven.<\/p>\n<p>\u201eNiemand kann eine Studentin besser auf das Berufsleben in einem technisch ausgerichteten Beruf vorbereiten, als eine erfolgreich im Berufsleben stehende Mentorin\u201c, betonte die Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr<br \/>\nForschung und Entwicklung an der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Dorit B\u00f6lsche in ihrer Ansprache. Die Hochschule Fulda beteilige sich daher mit \u00dcberzeugung an dem Mentorinnen-Netzwerk. Insgesamt f\u00fcnf Studentinnen aus den Fachbereichen Angewandte Informatik, Elektrotechnik und<br \/>\nInformationstechnik sowie Lebensmitteltechnologie waren von der Hochschule Fulda im vergangenen Jahr dabei.<\/p>\n<p>Das MentorinnenNetzwerk bietet auch in diesem Jahr Studentinnen und Doktorandinnen in Naturwissenschaftlichen und technischen F\u00e4chern die M\u00f6glichkeit, sich von einer Mentorin begleiten zu lassen. Interessentinnen k\u00f6nnen sich bis 1. Dezember 2013 \u00fcber die Homepage <a href=\"http:\/\/www.mentorinnennetzwerk.de\" target=\"_blank\">www.mentorinnennetzwerk.de<\/a> bewerben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 85 hessische Studentinnen und Doktorandinnen aus naturwissenschaftlichen und technischen F\u00e4chern sind f\u00fcr ihre erfolgreiche Teilnahme am Mentoring-Programm im Fuldaer Stadtschloss ausgezeichnet worden. Anika Krug und Lena Raude waren zun\u00e4chst ein wenig skeptisch. 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