{"id":110239,"date":"2013-06-17T00:12:32","date_gmt":"2013-06-17T00:12:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=110239"},"modified":"2013-06-17T07:09:30","modified_gmt":"2013-06-17T07:09:30","slug":"grunes-ja-zur-rhonenergie-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=110239","title":{"rendered":"GR\u00dcNES JA zur Rh\u00f6nEnergie Fulda"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Fuldas GR\u00dcNE-Stadtfraktion steht hinter der Fusion von \u00dcWAG und GWV. \u201eDie beiden \u00f6rtlichen Energieunternehmen zusammenzuf\u00fchren ist f\u00fcr uns eine wichtige Voraussetzung, die Umstellung auf eine nachhaltige Versorgung mit regenerativen Energien in unserer Region gestalten zu k\u00f6nnen. Das st\u00e4rkt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Wirtschaftlichkeit und sichert damit, die Energieversorgung auch langfristig in kommunaler Hand behalten zu k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt GR\u00dcNEN-Fraktionsvorsitzender Ernst Sporer. \u201eDie festgeschriebenen Unternehmensziele der Rh\u00f6nEnergie Fulda GmbH sind ganz in diesem Sinne.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Voraussetzung dem Vertragswerk zuzustimmen sei, dass die Forderungen des Personals erf\u00fcllt wurden. \u201eDie Fusion formal auf den Weg zu bringen, war eine monatelange juristische Feinarbeit. Damit diese jedoch faktisch auch gelingt, indem die beiden Firmen betrieblich vereint werden, wird eine jahrelange vom Personal zu tragende Schwerarbeit werden und viel Engagement und Kreativit\u00e4t verlangen. Daher ist es unverzichtbar, dass beide Belegschaften hinter der Zusammenlegung stehen. Vor unserer Entscheidung haben wir daher erst auf das \u00e2\u20ac\u0161Gr\u00fcne Licht\u00e2\u20ac\u02dc der Betriebsr\u00e4te gewartet.\u201c<\/p>\n<p>Da die Kontrolle einer GmbH demokratischer und transparenter m\u00f6glich ist als bei einer Aktiengesellschaft, waren weitere Forderungen der GR\u00dcNEN, dass das neue Unternehmen als Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung gegr\u00fcndet wird, ein Aufsichtsrat gebildet wird und der Th\u00fcga-Anteil unter 20 Prozent bleibt. \u201eAuch diese Forderungen sind erf\u00fcllt. Die Beteiligung der Th\u00fcga sehen wir sehr positiv, da das Knowhow dieser Holding, die im Grunde ja auch eine kommunale Struktur hat, sich schon seit Jahren in der GWV als sehr vorteilhaft erwiesen hat.\u201c Kritisch sehen die GR\u00dcNEN jedoch, dass die Th\u00fcga im Aufsichtsrat ein zu gro\u00dfes Stimmengewicht hat. Die drei Sitze f\u00fcr die Th\u00fcga \u2013 ihrem Unternehmensanteil gem\u00e4\u00df w\u00e4ren zwei Stimmen &#8211; , verhinderten, dass Kreistag und Stadtparlament je f\u00fcnf Sitze erhalten w\u00fcrde. F\u00fcnf Sitze lie\u00dfen eine spiegelbildliche Abbildung der Parlamentszusammensetzung, also auch eine angemessene Beteiligung der Opposition, auch f\u00fcr die Zukunft zu. Genauso wurde bisher auch beim Aufsichtsrat der GWV verfahren. \u201eOffenbar w\u00e4re das f\u00fcr Oberb\u00fcrgermeister und Landrat ein Zuviel an demokratischer Kontrolle\u201c, bedauern die GR\u00dcNEN.<\/p>\n<p>Der vorgesehene kommunale Tr\u00e4gerausschuss habe zwar keine Entscheidungskompetenzen, doch er garantiere, dass die Unternehmenspolitik \u00f6ffentlich diskutiert werde. \u201eEin St\u00fcck mehr an Transparenz &#8211; deswegen begr\u00fc\u00dfen wir auch dieses Gremium.\u201c Im Aufsichtsrat der Rh\u00f6nEnergie Fulda GmbH wird Ernst Sporer die GR\u00dcNE-Stadtfraktion vertreten. Dass er diese Funktion ausf\u00fcllen k\u00f6nne, habe er 11 Jahre durch sein engagiertes Wirken im GWV-Aufsichtsrat bewiesen. Dieses Engagement m\u00f6chte er fortf\u00fchren. Silvia Br\u00fcnnel und Michael Schwarz m\u00f6chten die GR\u00dcNEN-Stimmen im kommunalen Tr\u00e4gerausschuss sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Fuldas GR\u00dcNE-Stadtfraktion steht hinter der Fusion von \u00dcWAG und GWV. \u201eDie beiden \u00f6rtlichen Energieunternehmen zusammenzuf\u00fchren ist f\u00fcr uns eine wichtige Voraussetzung, die Umstellung auf eine nachhaltige Versorgung mit regenerativen Energien in unserer Region gestalten zu k\u00f6nnen. 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