{"id":109776,"date":"2013-06-06T00:12:02","date_gmt":"2013-06-06T00:12:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=109776"},"modified":"2013-06-06T08:12:13","modified_gmt":"2013-06-06T08:12:13","slug":"toleranz-fordern-kompetenz-starken-landesweites-treffen-der-netzwerkpartner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=109776","title":{"rendered":"\u201eToleranz f\u00f6rdern \u2013 Kompetenz st\u00e4rken\u201c &#8211; Landesweites Treffen der Netzwerkpartner"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_109777\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-109777\" class=\"size-thumbnail wp-image-109777\" alt=\"Ralf M\u00fcller (hinten Mitte) gab beim Netzwerktreffen der hessischen Akteure im Bundesprogramm \u201eToleranz f\u00f6rdern \u2013 Kompetenz st\u00e4rken\u201c Impulse zum Thema Fundraising. Foto: Gabriele Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis.\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/image0013-265x128.jpg\" width=\"265\" height=\"128\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/image0013-265x128.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/image0013.jpg 512w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><p id=\"caption-attachment-109777\" class=\"wp-caption-text\">Ralf M\u00fcller (hinten Mitte) gab beim Netzwerktreffen der hessischen Akteure im Bundesprogramm \u201eToleranz f\u00f6rdern \u2013 Kompetenz st\u00e4rken\u201c Impulse zum Thema Fundraising. Foto: Gabriele Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis.<\/p><\/div>\n<p>Vogelsbergkreis. \u201eWir sind von Anfang an dabei und profitieren bis heute von dem Bundesprogramm\u201c, so Jugenddezernent Peter Zielinski beim landesweiten Treffen der Akteure. \u201eUnsere Ausgangslage war so, dass wir uns f\u00fcr die Teilnahme empfehlen konnten. F\u00fcr das Thema Rechtsradikalismus bei Jugendlichen haben wir mit dieser wichtigen Arbeit eine Sensibilisierung erreichen k\u00f6nnen.\u201c Besonders beeindruckend sei f\u00fcr ihn auch die Er\u00f6ffnung der Anne-Frank-Ausstellung in Alsfeld gewesen, die mit finanzieller Unterst\u00fctzung aus dem Programm erm\u00f6glicht werden konnte.<!--more--><br \/>\nDas Programm \u201eToleranz f\u00f6rdern \u2013 Kompetenz st\u00e4rken\u201c des Bundesministeriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend f\u00fchrt seit 2011 die erfolgreiche Arbeit der Vorg\u00e4ngerprogramme fort und l\u00e4uft noch bis Ende 2013. Durch diese F\u00f6rderung kann im Vogelsbergkreis die erfolgreiche Arbeit, die im Rahmen des Vorg\u00e4ngerprogramms \u201eVielfalt tut gut\u201c gestartet wurde, fortgef\u00fchrt werden. Hervorzuheben ist, dass die Stadt Alsfeld mit einem eigenen \u201eLokalen Aktionsplan\u201c zus\u00e4tzlich durch das Bundesprogramm gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p>In beiden Bereichen des Demokratieprogramms werden Projekte gef\u00f6rdert, die im p\u00e4dagogisch pr\u00e4ventiven Bereich die Entwicklung demokratischer Grundeinstellungen f\u00f6rdern. Nur so kann der Entwicklung demokratiefeindlicher, rechtsextremistischer und menschenfeindlicher Orientierung m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig entgegengewirkt werden. Gleichzeitig werden im Rahmen der gef\u00f6rderten Einzelprojekte innovative Ans\u00e4tze zur Bek\u00e4mpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus entwickelt und erprobt.<\/p>\n<p>Zwar werde eine Verl\u00e4ngerung des Programms erwartet, doch trotzdem stellten sich die hessischen Akteure auf ihrem Treffen die Frage nach dem \u201eDanach\u201c: Was bleibe von der Arbeit, wenn das Programm ende und die befristete F\u00f6rderung durch das Bundesministerium wegfalle? Es wurde \u00fcber M\u00f6glichkeiten diskutiert, wie sich die begonnene Arbeit zuk\u00fcnftig verstetigen lassen k\u00f6nnte. Dazu wollen zun\u00e4chst einmal alle lokalen Aktionspl\u00e4ne ihre Projekte, Akteure und geschaffenen Strukturen darstellen, um eine Datenbasis zu haben, auf der sich zuk\u00fcnftig weiter arbeiten lie\u00dfe.<br \/>\nEin weiterer Punkt auf der Tagesordnung des Netzwerktreffens war ein Vortrag zum Thema Fundraising. Ralf M\u00fcller, Fundraising Manager aus Alsfeld, stellte das Fundraising als eine m\u00f6gliche Methode vor, um l\u00e4ngerfristig Geld f\u00fcr die Projektarbeit zu akquirieren. \u201eGanz wichtig: Betreiben Sie politische Lobbyarbeit\u201c, stellte er voran. Man m\u00fcsse sich die Frage stellen, wem es denn Geld wert sein k\u00f6nnte, mit dem Projekt \u201ehausieren zu gehen\u201c \u2013 Fundraising sei mehr als kurzfristig Gelder zu sammeln, so der Fachmann. Es gehe darum, dauerhafte Beziehungen zu potenziellen Sponsoren zu kn\u00fcpfen. Und: \u201eWerben Sie f\u00fcr Ihre Botschaft nicht in der Sprache eines Antrags sondern in der Sprache der Werbung. Ihr Projekt ist Ihr Produkt.\u201c<\/p>\n<p>Silvia Lucas stellte das Vorgehen im Vogelsbergkreis vor, wenn es um die Akquise von F\u00f6rdergeldern geht. \u201eWir werben schon bei Unternehmen daf\u00fcr, dass sie sich f\u00fcr eine gute Jugendarbeit einsetzen \u2013 aber dann direkt f\u00fcr ein konkretes Vorhaben und nicht im Sinne einer Spende an uns.\u201c Man betreibe hier im Kreis kein Fundraising und wolle dies auch nicht tun. Vielmehr fanden gezielte Bewerbungen bei Projektausschreibungen statt, die bisher auch immer sehr erfolgreich gewesen seien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. \u201eWir sind von Anfang an dabei und profitieren bis heute von dem Bundesprogramm\u201c, so Jugenddezernent Peter Zielinski beim landesweiten Treffen der Akteure. \u201eUnsere Ausgangslage war so, dass wir uns f\u00fcr die Teilnahme empfehlen konnten. 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