{"id":109715,"date":"2013-06-04T00:14:57","date_gmt":"2013-06-04T00:14:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=109715"},"modified":"2013-06-03T15:18:38","modified_gmt":"2013-06-03T15:18:38","slug":"ungewohnliches-wochenende-erholung-von-trauer-und-schweren-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=109715","title":{"rendered":"Ungew\u00f6hnliches Wochenende Erholung von Trauer und schweren Zeiten"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-109717\" alt=\"PICT0940\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/PICT09401-265x198.jpg\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/PICT09401-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/PICT09401.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Salm\u00fcnster. In der Zeit vom\u00c2\u00a0 31.05. bis 02.06.2013 haben Trauernde sich zur Erholung im Bildungs- und Exerzitienhaus Kloster Salm\u00fcnster zusammengefunden. \u00dcberwiegend Frauen und ein Mann haben sich Zeit f\u00fcr sich selbst genommen, trotzdem Trauer und Schwere Zeiten ihren Alltag pr\u00e4gen. Gerade deshalb standen stehen im\u00c2\u00a0 Mittelpunkt Lichtblicke und die eigenen Gef\u00fchle. Ziel ist es: Erholung und Entspannung, trotz, in oder nach der Trauer und schweren Zeiten.In der Ausschreibung hie\u00df es: Wenn die Seele nicht mehr kann, schreit der K\u00f6rper nach Entspannung und Ruhe. Dieses Wochenende will einladen, der Seele und dem Leib Ruhe und Entspannung zu schenken. Dies geschieht in kreativen und ruhigen Momenten. Jeder f\u00fcr sich allein, in Gemeinschaft im Gespr\u00e4ch, miteinander Erholung und Entspannung suchen. Dabei aber die Verstorbenen nicht vergessen. F\u00fcr sie brannte rund um die Uhr ein Licht, damit diese wissen, wo ihre Lieben sich gerade befinden.<!--more--><\/p>\n<p>Trotz des ung\u00fcnstigen Wetters konnte viele Kreative Angebote genutzt werden, so z.B. Farbe. Nicht den r\u00f6hrenden Hirsch vor Neuschwanstein malen, was ja niemand mehr kann, seit der Grundschulzeit, in der gesagt wurde: Du kannst nicht malen, sondern mittels Farbe und verschiedener Materialien etwas zum Ausdruck bringen. Zudem wurde Karten gestaltet, die am Wochenende an bestimmte Menschen geschickt werden konnten. Zeit f\u00fcr sich selbst, ein gedeckter Tisch, nicht selbst Kochen zu m\u00fcssen, das war allen ein wichtiger Helfer. \u201eEs ist interessant. Wir kennen uns nicht, aber wir sind uns vertraut\u201c, sagten viele der Teilnehmenden.<\/p>\n<p>Am Sonntag wurde ein Besuch der Salzgrotte in der Therme gemeinsam gemacht. Der Gottesdienst am Samstagabend war f\u00fcr viele ein zentraler Moment der Erholung und Kraftquelle. \u201eWir wissen, dass wir nicht allein sind, sondern in einer gr\u00f6\u00dferen Gemeinschaft leben. Sie geh\u00f6ren dazu, die wir loslassen mussten,\u201c meinte eine der Teilnehmerinnen, die ihren Mann schon l\u00e4nger verloren hatte, aber nie so richtig Zeit gefunden hat sich davon zu erholen. Der Gottesdienst wurde gemeinsam gefeiert mit einer Gruppe im ehemaligen Kloster \u201eK\u00f6rper \u2013 Geist- und Seele\u201c, geleitet von Romy Bott, die als Trauerbegleiterin in Bad Orb und in Salm\u00fcnster einmal im Monat das Cafe Hoffnungsschimmer leitet. Deren Gospelges\u00e4nge fanden Raum im Gottesdienst.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr sich etwas tun, sich nicht aus dem Blick verlieren und dabei die Menschen nicht vergessen, an die wir im Alltag immer sehr viel denken,\u201c wurde durch ein Licht an der Seite des Gruppenraums mit einem Bild der geliebten Person deutlich gemacht. Zwischendurch wurde sich der Frage gestellt: wie geht es mir eigentlich und dabei wurde die Trauer nicht ausgeblendet. Frucht dieses Wochenendes ist ein gemeinsamer \u201eImmerw\u00e4hrender Kalender\u201c mit selbstgestalteten Bildern. Erh\u00e4ltlich gegen eine Spende (F\u00f6rderverein Trauerarbeit e.V. Konto-Nr.: 105916 BLZ: 506 500 23 Sparkasse Hanau) im B\u00fcro f\u00fcr Trauerarbeit, Rh\u00f6nstra\u00dfe 8, 63 450 Hanau. Tel. 06181- 42 898 44\u00c2\u00a0 oder kann im auf der Titelseite www.trauern-warum-allein.de heruntergeladen werden.<\/p>\n<p>Ein vergleichbares Wochenende mit st\u00e4rkeren Entspannungselementen wird vom B\u00fcro f\u00fcr Trauerarbeit vom 16.-18. August 2013 unter der Leitung von Tatjana Kuske (Trauernde Eltern und Kinder e.V.), Qi Gong Lehrerin und Brigitte Wittke (2. Vorsitzende und Leiterin des Trauercafes Hoffnungsschimmer in Schl\u00fcchtern) mit Entspannungs\u00fcbungen aus der Technik des Lachjogas angeboten. \u201eEinmal voll tanken\u201c. Kosten 160 \u00e2\u201a\u00ac \u00dcbernachtung, Verpflegung und Seminar- und Materialkosten) Anmeldung und Informationen sind im B\u00fcro f\u00fcr Trauerarbeit, per Mail unter info@trauern-warum-allein.de oder direkt bei Tatjana Kuske Tel. 06187-290870 ( Tatjana@manipadme.de ) oder Brigitte Wittke Tel. 06661- 1886 (Briwitt51@web.de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Salm\u00fcnster. In der Zeit vom\u00c2\u00a0 31.05. bis 02.06.2013 haben Trauernde sich zur Erholung im Bildungs- und Exerzitienhaus Kloster Salm\u00fcnster zusammengefunden. \u00dcberwiegend Frauen und ein Mann haben sich Zeit f\u00fcr sich selbst genommen, trotzdem Trauer und Schwere Zeiten ihren Alltag pr\u00e4gen. Gerade deshalb standen stehen im\u00c2\u00a0 Mittelpunkt Lichtblicke und die eigenen Gef\u00fchle. 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