{"id":108668,"date":"2013-05-02T08:08:09","date_gmt":"2013-05-02T08:08:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=108668"},"modified":"2013-05-02T08:08:09","modified_gmt":"2013-05-02T08:08:09","slug":"neuro-care-fachpflegezentrum-feierte-sein-5-jahriges-bestehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=108668","title":{"rendered":"Neuro-Care Fachpflegezentrum feierte sein 5-j\u00e4hriges Bestehen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-108670\" alt=\"0513 A5-Neuro Care alle Redner\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A5-Neuro-Care-alle-Redner-265x175.jpg\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A5-Neuro-Care-alle-Redner-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A5-Neuro-Care-alle-Redner.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>H\u00fcnfeld. Mit gro\u00dfem Dank an den Heim- und Pflegedienstleiter des Neuro-Care Fachpflegezentrum, Robert Schwab, und sein Team er\u00f6ffnete Mediana\/Seniana-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hans-Karl Diederich die Jubil\u00e4umsfeier zum 5-j\u00e4hrigen Bestehen dieser\u00c2\u00a0 Einrichtung. Dabei attestierte Diederich der dortigen Leitung und den Mitarbeitern eine hohe Professionalit\u00e4t mit \u201egro\u00dfartigen Erfolgen in der Pflege und Betreuung\u201c. Diederich erg\u00e4nzte: \u201eSie leben in dem st\u00e4ndigen Bestreben, den Bewohnern ein Gef\u00fchl der Heimat zu geben.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Zu der Veranstaltung waren in Anwesenheit von Willi Kropp, Markus Kropp sowie Oliver und Tanja Kropp aus der Gesellschafterfamilie zahlreiche G\u00e4ste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Medizin und Gesellschaft der Einladung ins Neuro-Care gefolgt, wor\u00fcber sich die Verantwortlichen sehr freuten. Einen ganz besonderen Dank sprach der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer im Rahmen seiner Begr\u00fc\u00dfung auch an die Stadt H\u00fcnfeld und ihren B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel, vertreten durch die Stadtr\u00e4tin Martina Sauerbier, aus, die sich f\u00fcr den Bau der Einrichtung sehr stark gemacht und so ma\u00dfgeblich an der Schaffung der entsprechenden Voraussetzungen mitgewirkt hatten.<\/p>\n<p>Weiterhin gab Diederich bei seiner Begr\u00fc\u00dfung einen kurzen historischen Abriss zur Entwicklung des Neuro-Care. So erinnerte er daran, dass das Haus zun\u00e4chst mit 36 Pl\u00e4tzen startete. Hier k\u00f6nnen seitdem Menschen aufgenommen werden, die mit schweren und schwersten neurologischen Sch\u00e4digungen, mit Sch\u00e4del-Hirn-Verletzungen, als Wachkomapatienten, als Unfallopfer, aufgrund chronischer Erkrankungen oder auch aufgrund eines Schlaganfalls schwere Sch\u00e4digungen des Gehirns erleiden mussten. Sechs Pl\u00e4tze stehen f\u00fcr beatmungspflichtige Bewohner zur Verf\u00fcgung. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung ben\u00f6tigten eine langfristige, oftmals lebenslange intensive Betreuung und Therapie, die ganzheitlich ausgelegt ist. Dabei sei es in den vergangenen f\u00fcnf Jahren sogar gelungen, so Diederich, einige Menschen\u00c2\u00a0 wieder in ihre H\u00e4uslichkeit entlassen zu k\u00f6nnen. Dieses sei ein ganz besonderes Indiz f\u00fcr die hohe Professionalit\u00e4t des Hauses.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufgrund der verst\u00e4rkten Nachfrage kam es dann im Jahr 2012 zur Erweiterung des Fachpflegezentrums, indem das bis dahin leer stehende, erste Obergeschoss ausgebaut wurde. In der Folge k\u00f6nnen seitdem im unteren Stockwerk vier Doppelzimmer als Einzelzimmer genutzt werden &#8211; ein Angebot, das sich gerade auch an Bewohner j\u00fcngeren und mittleren Alters richtet, die h\u00e4ufig besonders viel Wert auf Privatsph\u00e4re legen. Durch den Ausbau des oberen Geschosses wurde neben den bis dahin bereits vorhandenen zwei Wohnbereichen \u201eRegenbogen\u201c und \u201eSonnenblume\u201c ein dritter Bereich mit dem Namen \u201eLeuchtturm\u201c geschaffen. Als besonderer Zugewinn gilt dabei auch ein Gemeinschaftsraum mit 100 Quadratmetern und einem ausgedehnten Vorraum, den man seit dem letzten Jahr f\u00fcr Veranstaltungen nutzen kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-108670\" alt=\"0513 A5-Neuro Care alle Redner\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A5-Neuro-Care-alle-Redner-265x175.jpg\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A5-Neuro-Care-alle-Redner-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A5-Neuro-Care-alle-Redner.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/> <img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-108669\" alt=\"0513 A3-Neuro Care\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A3-Neuro-Care-265x151.jpg\" width=\"265\" height=\"151\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A3-Neuro-Care-265x151.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A3-Neuro-Care.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/p>\n<p>Insgesamt werden, laut Diederich, aktuell 38 Bewohner\u00c2\u00a0 im Neuro-Care Fachpflegezentrum von insgesamt 65 Mitarbeitern versorgt. Deren Fachkraftquote liege bei 70 Prozent. Einen besonderen Wert lege das Neuro-Care auch auf den Einbezug der Angeh\u00f6rigen. Auch sie werden sozial begleitet und betreut. Den Ausf\u00fchrungen des Mediana\/Seniana-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers schloss sich Martina Sauerbier, mit einem Gru\u00dfwort der Stadt H\u00fcnfeld an. Sie bescheinigte dem Haus eine \u201esegensreiche Arbeit\u201c und \u00e4u\u00dferte den Wunsch, dass die Einrichtung noch viele Jahre zum Wohle der Bewohner arbeiten k\u00f6nne. Als Vertreterin der Kommune betonte sie zwei besondere Aspekte, die mit der Existenz des Hauses verbunden seien. Zum einen sei dieses die Integration der Bewohner in das Leben der Stadt H\u00fcnfeld, von denen mehrere regelm\u00e4\u00dfig an \u00f6ffentlichen Veranstaltungen teiln\u00e4hmen. Zum anderen hob sie den Aspekt vor, wonach das Neuro-Care auch in seiner Funktion als Arbeitgeber zu w\u00fcrdigen sei, der in H\u00fcnfeld zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze geschaffen habe. So trage das Neuro-Care f\u00fcr die Stadt H\u00fcnfeld, die zwischenzeitlich zum Kompetenzstandort f\u00fcr Gesundheit und Pflege ausgebaut wurde, zum guten Ruf bei.<\/p>\n<p>Einen besonderen Schwerpunkt der Jubil\u00e4umsveranstaltung bildeten dann zwei Fachvortr\u00e4ge externer Referenten. Im ersten Vortrag referierte Dr. Andreas Nachtmann, Chefarzt der Neurologie am Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg a.d. Fulda zum Thema \u201eRehabilitation und Langzeitbetreuung von Patienten mit Sch\u00e4digungen des Gehirns\u201c. Hier lie\u00df Dr. Nachtmann auch seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Neuro-Care einflie\u00dfen. Demnach seien seine damaligen Hoffnungen, die mit dem Entstehen der Einrichtung verbunden waren, nicht entt\u00e4uscht worden. In diesem Zusammenhang sprach Dr. Nachtmann im Hinblick auf die Weiterbehandlung seiner Patienten im Anschluss an einen Klinikaufenthalt ein gro\u00dfes Lob aus: Das Neuro-Care sei immer das Haus, das ihm an erster Stelle einfalle.<br \/>\nIn einem zweiten Fachvortrag sprach Norbert Feldmann, Lehrer f\u00fcr Pflegeberufe, Pflegewissenschaftler (MScN cand.) und Kinaestheticstrainer, zum\u00c2\u00a0 Thema \u201eKin\u00e4sthetik bei Menschen im Wachkoma\u201c.<\/p>\n<p>Hier kn\u00fcpfte Feldmann zun\u00e4chst an eine Aussage seines Vorreferenten an und best\u00e4tigte: \u201eAuch Menschen mit diesen Krankheitsbildern k\u00f6nnen gl\u00fccklich sein.\u201c So zeigte er sich \u201etief beeindruckt\u201c von der Arbeit, die im Neuro-Care geleistet werde. Hier stehe das Haus f\u00fcr ihn, der auch international t\u00e4tig sei, \u201eweit vorne\u201c. Sehr eindr\u00fccklich, immer wieder auch unter Einbezug seiner Zuh\u00f6rerschaft, schilderte Feldmann dann den Ausgangspunkt seiner T\u00e4tigkeiten im Umgang mit Patienten. Dieser hei\u00dfe: \u201eHilfe beginnt mit Aufmerksamkeit.\u201c So forderte er jeden einzelnen dazu auf, sich einmal Gedanken zu machen, was er oder sie sich im Falle einer Pflegebed\u00fcrftigkeit w\u00fcnschen w\u00fcrde. Im weiteren Verlauf stellte Feldmann dann dar, wie die verschiedenen Formen der Pflege, Therapie und Begleitung in den Entwicklungs- und Lernprozess der Hilfebed\u00fcrftigen integriert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-108673\" alt=\"0513-A6-Neuro-Care-Harfistin\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A6-Neuro-Care-Harfistin1-265x398.jpg\" width=\"265\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A6-Neuro-Care-Harfistin1-265x398.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A6-Neuro-Care-Harfistin1-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/0513-A6-Neuro-Care-Harfistin1.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Die Jubil\u00e4umsfeier schloss mit Dankesworten des Heim- und Pflegedienstleiters Robert Schwab. Dabei galt sein Dank zun\u00e4chst den beiden Referenten. Wie Schwab sagte, f\u00fchle er sich durch die beiden Vortr\u00e4ge im Einsatz um das Wohl von Wachkomapatienten sehr unterst\u00fctzt.<br \/>\nIn Bezug auf seine Anfangsjahre im Neuro-Care sagte Schwab: \u201eNichts hat mich so gefordert wie der Aufbau dieser Einrichtung.\u201c Dabei sch\u00e4tzte sich Schwab sehr gl\u00fccklich, den Verwaltungsleiter des Neuro-Care Florian R\u00f6hner an seiner Seite zu haben, der ihm gr\u00f6\u00dftenteils alle betriebswirtschaftlichen und verwalterischen Aufgaben bei der Bew\u00e4ltigung des Aufbauprozesses abgenommen habe. Auch habe das Neuro-Care, nach anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten, mittlerweile genau die passenden Mitarbeiter und Leitungskr\u00e4fte gefunden, die im hohen Ma\u00dfe zum Erfolg des Hauses beitr\u00fcgen. Bei alledem habe die Gesellschafterfamilie durch ihre Investitionen \u201etolle Rahmenbedingungen\u201c unter anderem auch in Form der R\u00e4umlichkeiten geschaffen. Schwabs ganz ausdr\u00fccklicher Dank ging schlussendlich an den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Unternehmensgruppe Mediana\/Seniana Hans-Karl Diederich. Dieser habe ihn jederzeit sehr unterst\u00fctzt und habe ihm immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden.<\/p>\n<p>Musikalisch umrahmt wurde das Programm durch Silvia Sch\u00fcttler, die zwischen den einzelnen Beitr\u00e4gen und im Anschluss an den Festakt auf der Harfe spielte. Hier bestand f\u00fcr die G\u00e4ste auch die M\u00f6glichkeit zu einem kleinen Rundgang in den Wohnbereich \u201eLeuchtturm\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Mit gro\u00dfem Dank an den Heim- und Pflegedienstleiter des Neuro-Care Fachpflegezentrum, Robert Schwab, und sein Team er\u00f6ffnete Mediana\/Seniana-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hans-Karl Diederich die Jubil\u00e4umsfeier zum 5-j\u00e4hrigen Bestehen dieser\u00c2\u00a0 Einrichtung. 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