{"id":108522,"date":"2013-04-29T00:08:30","date_gmt":"2013-04-29T00:08:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=108522"},"modified":"2013-04-28T08:54:06","modified_gmt":"2013-04-28T08:54:06","slug":"hochschule-fulda-stellt-studie-zur-gesundheitlichen-versorgungssituation-im-landkreis-fulda-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=108522","title":{"rendered":"Hochschule Fulda stellt Studie zur gesundheitlichen Versorgungssituation im Landkreis Fulda vor"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-108524\" alt=\"193-medizinische-Versorgung\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/193-medizinische-Versorgung.jpg\" width=\"560\" height=\"680\" \/><\/p>\n<p>Fulda. Egal ob Haus\u00e4rzte, Fach\u00e4rzte, Therapeuten, Apotheker oder Pflegedienste. Gesundheitliche Einrichtungen und Leistungsanbieter gibt es unter dem Strich relativ viele. Doch ist die tats\u00e4chliche Anzahl ausschlaggebend, um die gesamte Bev\u00f6lkerung unserer Region fl\u00e4chendeckend medizinisch optimal zu versorgen \u2013 und das vor allem mit Blick auf den l\u00e4ndlichen Raum? Die Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege und Gesundheit, hat sich in Form einer wissenschaftlichen Studie mit der Frage der gesundheitlichen Versorgungssituation im Landkreis Fulda befasst. Die Studie betrachtet die Bev\u00f6lkerungs- sowie die gesundheitliche Infrastruktur auf kleinr\u00e4umiger Ebene. Das hei\u00dft, Probleme werden bis auf Gemeindeebene beleuchtet.<!--more--><\/p>\n<p>Neben bereits vorhandenem statistischen Datenmaterial und eigens erhobenen Daten basiert die Studie auf Ergebnissen aus Interviews mit verantwortlichen Personen im Gesundheitswesen, die ihre momentane Situation aufzeigen und zuk\u00fcnftige Probleme zu bennen. \u201eNach Zusammenf\u00fchrung aller Kriterien, die im Wesentlichen die aktuelle gesundheitliche Versorgungsstruktur wiederspiegeln, k\u00f6nnen wir \u00fcberzeugt sagen, dass der Landkreis Fulda medizinisch noch weitgehend gut vorsorgt ist\u201c, berichtet Professor Klaus Stegm\u00fcller von der Hochschule Fulda, der gemeinsam mit Professor Stefan Gre\u00df die Studie Vertretern aus Politik, niedergelassenen \u00c4rzten, Apothekern sowie Pflegeeinrichtungen vorgestellt hat. Gleichwohl geben die Professoren zu bedenken, \u201cdass mit Blick auf die demographische Entwicklung und den sich abzeichnenden \u00c4rztemangel vor allem in der haus\u00e4rztlichen Versorgung im l\u00e4ndlichen Raum das Ergebnis schnell getr\u00fcbt wird\u201c. \u201eHinzu kommt die steigende Nachfrage nach Gesundheits- und Pflegeleistungen, der ein R\u00fcckgang an gut ausgebildeten Arbeitskr\u00e4ften gegen\u00fcber steht.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr den Ersten Kreisbeigeordneten, Dr. Heiko Wingenfeld ist die Erstellung der Studie durch die Hochschule Fulda als neutraler Partner unverzichtbar, um die gesundheitliche Versorgung in der Region zuk\u00fcnftig sicherzustellen zu k\u00f6nnen. Wingenfeld ist \u00fcberzeugt, dass nach genauer Auswertung der Ergebnisse konkrete Dinge auf den Weg gebracht werden k\u00f6nnen, um die absehbare L\u00fccke im medizinischen Versorgungsbereich in zehn bis f\u00fcnfzehn Jahren zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u201eDie Studie ist eine gute Basis, Handlungsanforderungen zu erkennen und zuk\u00fcnftige Schwerpunkte zu setzen. Eine Herausforderung wird es sein, \u00c4rzte zu halten und junge Mediziner aus der Region f\u00fcr die Region zur\u00fcckzugewinnen. Wir m\u00fcssen den Mut zum Handeln haben und unsere Region attraktiv gestalten\u201c, so Wingenfeld abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Egal ob Haus\u00e4rzte, Fach\u00e4rzte, Therapeuten, Apotheker oder Pflegedienste. Gesundheitliche Einrichtungen und Leistungsanbieter gibt es unter dem Strich relativ viele. 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