{"id":108365,"date":"2013-04-26T00:12:16","date_gmt":"2013-04-26T00:12:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=108365"},"modified":"2013-04-26T07:45:20","modified_gmt":"2013-04-26T07:45:20","slug":"kaninchenpopulation-im-bereich-schulviertel-hat-uberhand-genommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=108365","title":{"rendered":"Kaninchenpopulation im Bereich Schulviertel hat \u00fcberhand genommen"},"content":{"rendered":"<p>Fulda (cp). Viele Anfragen von erbosten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern aus dem Schulviertel im Bereich zwischen Magdeburger Stra\u00dfe \/ B27 Zieherser Weg und Petersberger Stra\u00dfe gehen derzeit beim Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt der Stadt Fulda ein. Denn die Anzahl der Kaninchen hat seit ca. zwei Jahren so zugenommen, dass viele Vorg\u00e4rtenbesitzer verzweifelt nach Abhilfe suchen. Sie bitten das Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt um Unterst\u00fctzung bei der Bek\u00e4mpfung der Kaninchen, die vor keiner Pflanze halt machen.<!--more--><br \/>\n<strong>Bereits 60 bis 70 Tiere erfolgreich gejagt<\/strong><\/p>\n<p>Das Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt vermutet, dass es sich um ca. 200 \u2013 250 Tiere handelt, denn in relativ regelm\u00e4\u00dfigen Zyklen von sechs bis zehn Jahren w\u00e4chst eine starke Population heran, um dann fast schlagartig \u2013 meist geschw\u00e4cht durch die den Kaninchen eigene Krankheit Myxomatose \u2013 wieder zusammenzubrechen. Myxomatose ist f\u00fcr den Menschen und auch f\u00fcr andere Haustiere ungef\u00e4hrlich. Das Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt hat bereits ab dem Jahr 2012 im Bereich des Schulviertels westlich der B27 zwei J\u00e4ger beauftragt, die Kaninchen zu bejagen. Dazu muss man aber wissen, dass im befriedeten Stadtbezirk die Jagd mit der Schusswaffe verboten ist. Eine Bejagung ist auch nur in den gesetzlich erlaubten Zeiten und nur mit Fallen, Frettchen und abgerichteten Greifv\u00f6geln erlaubt. In der Jagdvorbereitung wurden im Bereich der B\u00f6schungen an der B27 im Schulviertel sowie in der Kleingartenanlage Waidesgrund alle Str\u00e4ucher erheblich zur\u00fcckgeschnitten oder teilweise gerodet. So wurden von Herbst 2012 bis M\u00e4rz 2013 bereits ca. 60 bis 70 Tiere erfolgreich gejagt bzw. erlegt.<\/p>\n<p><strong>Verringerung sichtbar<\/strong><\/p>\n<p>Die zwischenzeitlich erfolgte intensive Nachuntersuchung der \u00f6ffentlichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen entlang der B27 auf weitere Bauten unterstreicht die Bem\u00fchungen des Gr\u00fcnfl\u00e4chenamtes, denn es konnten eine erhebliche Verringerung festgestellt werden. Aus dem Bereich Elsa-Brandstr\u00f6m-Platz wird bereits gemeldet, dass schon etliche Kaninchen durch Krankheit verendet aufgefunden werden, was berechtigten Anlass zur Hoffnung gibt, dass die Populationen beginnen zusammenzubrechen.<\/p>\n<p>Die Rechtslage zur Bejagung von Niederwild im besiedelten Bereich ist \u2013 zugunsten der Sicherheit der Anwohner \u2013 so gestaltet, dass Schusswaffen nur ganz restriktiv oder \u00fcberhaupt nicht zum Einsatz kommen d\u00fcrfen. Im Bereich des Zentralfriedhofes ist eine regelm\u00e4\u00dfige Bejagung ebenfalls notwendig und wird vom Friedhofsamt entsprechend organisiert. \u201eWas aber klar und eindeutig festzustellen ist: Eine kurzfristige Beseitigung der Kaninchenplage ist nicht m\u00f6glich. Als in fr\u00fcheren Jahren im Bereich des Waidesgrundes noch ein Fuchsbau mit F\u00fcchsen existierte, gab es zu keinem Zeitpunkt ein Problem mit einer \u00dcberpopulation von Kaninchen\u201c, erkl\u00e4rt Stadtbaur\u00e4tin Cornelia Zuschke und f\u00fcgt hinzu, dass die Stadt um Verst\u00e4ndnis bittet, wenn das Problem mit der \u00dcberpopulation noch einen gewissen Zeitraum andauern werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (cp). Viele Anfragen von erbosten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern aus dem Schulviertel im Bereich zwischen Magdeburger Stra\u00dfe \/ B27 Zieherser Weg und Petersberger Stra\u00dfe gehen derzeit beim Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt der Stadt Fulda ein. Denn die Anzahl der Kaninchen hat seit ca. zwei Jahren so zugenommen, dass viele Vorg\u00e4rtenbesitzer verzweifelt nach Abhilfe suchen. 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