{"id":107662,"date":"2013-04-03T00:20:06","date_gmt":"2013-04-03T00:20:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=107662"},"modified":"2013-04-02T15:49:36","modified_gmt":"2013-04-02T15:49:36","slug":"manchmal-kann-schon-ein-lacheln-eine-grose-wirkung-haben-rhonsprudel-genussakademie-zeigt-wege-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=107662","title":{"rendered":"Manchmal kann schon ein L\u00e4cheln eine gro\u00dfe Wirkung haben &#8211; Rh\u00f6nSprudel-Genussakademie zeigt Wege auf"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-107663\" title=\"seminar_tellertaxi_eindecken_\u00fcbung\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/seminar_tellertaxi_eindecken_\u00fcbung-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" \/>Rh\u00f6n. Will ein Restaurant in der Rh\u00f6n lediglich \u201eTellertaxi\u201c sein und bleiben oder sich zum \u201eGenussverf\u00fchrer\u201c entwickeln? Genau dieser Frage ging jetzt das letzte Seminar im Rahmen der Rh\u00f6nSprudel-Genussakademie f\u00fcr dieses Winterhalbjahr nach. Die Referenten zeigten dabei viele Wege auf, die zu diesem Ziel f\u00fchren k\u00f6nnen. \u201eDieses Seminar wendete sich an diejenigen Mitarbeiter, die direkt mit dem Gast zu tun haben. Sehr viele Quereinsteiger ergreifen diesen Beruf und haben daher ein gro\u00dfes Interesse, Fachkenntnisse vor allem im Servicebereich zu erwerben\u201c, sagt Martina Kl\u00fcber-Wibelitz vom B\u00fcro Antsanvia in Schleid, der wiederum die Organisation dieser Fortbildungsveranstaltung oblag. Die Rh\u00f6nSprudel-Genussakademie ist eine Gemeinschaftsaktion des MineralBrunnens Rh\u00f6nSprudel und der Dachmarke Rh\u00f6n, die sich zum Ziel gesetzt hat, der einheimischen Gastronomie Impulse zu vermitteln, um die Qualit\u00e4t im Bereich K\u00fcche und Service zu sichern und weiterzuentwickeln, um damit den gestiegenen Anspr\u00fcchen und Erwartungen der G\u00e4ste gerecht zu werden.<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong> Freies Journalistenb\u00fcro der Rh\u00f6n<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Seminars wurde deutlich, dass es offenbar seitens des Servicepersonals eine gewisse Angst gibt, mit dem Gast Kontakt zu haben. Schuld daran sind Unsicherheiten im richtigen Umgang mit dem Gast. So wissen beispielsweise viele Mitarbeiter nicht, wie sie ihn korrekt ansprechen oder ihm gezielt Speisen und die passenden Getr\u00e4nke dazu empfehlen sollen. \u201eEs geht aber um weit mehr, als ihm lediglich einen Teller hinzustellen. Es geht um das Wiederherstellen des seelischen und leiblichen Wohls\u201c, betont Kl\u00fcber-Wibelitz. Dazu geh\u00f6re eine freundliche Art, das Beherrschen von Fertigkeiten, der richtige Blickkontakt zur richtigen Zeit \u2013 und manchmal k\u00f6nne schon ein L\u00e4cheln eine gro\u00dfe Wirkung haben.<\/p>\n<p>Brigitte Vorndran, Restaurantmeisterin aus Bischofsheim v. d. Rh\u00f6n, beleuchtete im ersten Teil des Seminars die Arbeitsabl\u00e4ufe f\u00fcr das Servicepersonal vom Empfang bis zur Verabschiedung des Gastes. Das probten anschlie\u00dfend die Seminarteilnehmer auch untereinander. Au\u00dferdem vermittelte sie, wie ein Tisch korrekt eingedeckt wird und wie die Tischdecke auf dem Tisch platziert sein muss. Im Bereich Service, unterstrich sie, gehe es um viele Fragen: wie wird eine Wein- oder Sektflasche richtig ge\u00f6ffnet, welcher Gast wird bei welchem Anlass zuerst bedient, wie kann man ein Buffet mit althergebrachten Techniken ummanteln und wie tr\u00e4gt man den Teller oder die Suppentasse korrekt, so dass von Beginn an ein professioneller Eindruck beim Gast entsteht.<\/p>\n<p>Die regionale K\u00fcche mit ihren Besonderheiten war einer der Schwerpunkte im Vortrag von Michael Staubach, K\u00fcchenleiter der mediana-Gruppe in Fulda. Die Speisekarte sei ein Schl\u00fcssel f\u00fcr den Erfolg der K\u00fcche und im Service. Sie m\u00fcsse so gestaltet sein, dass der Gast Appetit bekommt aufs Essen und bei ihm die Neugier geweckt wird, mehr \u00fcber die Speisen zu erfahren und letztlich auch mehr \u00fcber das Haus, in dem er sich befindet. Dazu ist es nat\u00fcrlich notwendig, dass der Servicemitarbeiter die Speisekarte kennt und wei\u00df, aus welchen Zutaten die Gerichte bestehen. Mehr noch: er sollte sicher mit Grundkenntnissen der K\u00fcche vertraut sein und beispielsweise \u00fcber die Unterschiede der einzelnen Kochverfahren wie D\u00e4mpfen, D\u00fcnsten, Grillen oder Braten Bescheid wissen. Das alles muss er noch in Worten genussvoll her\u00fcber bringen, denn um den Genuss beim Essen gehe es ja schlie\u00dflich.<\/p>\n<p>Ob der Gast das Lokal zufrieden verl\u00e4sst und wiederkommt, ist letztlich eine Teamleistung zwischen K\u00fcche und Service. Nur dieses Zusammenspiel schafft eine Atmosph\u00e4re, an die sich der Gast positiv erinnern wird. Der Gast sp\u00fcrt, wenn es harmoniert\u201c, sagt Martina Kl\u00fcber-Wibelitz.<\/p>\n<p>Unter dem Titel \u201eChefs unter sich \u2013 Zukunftsthemen der Gastronomie\u201c ist f\u00fcr Donnerstag, 25.April, von 9 bis 13.30 Uhr in der Schlossresidenz in Geisa ein so genanntes Branchenforum f\u00fcr Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und leitende Angestellte geplant. Es bildet den Abschluss der Seminare und Veranstaltungen innerhalb der Rh\u00f6nSprudel-Genussakademie in diesem Winterhalbjahr. Weitergehende Informationen gibt es auch unter <a href=\"http:\/\/www.rhoensprudel-genussakademie.de\" target=\"_blank\">www.rhoensprudel-genussakademie.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. Will ein Restaurant in der Rh\u00f6n lediglich \u201eTellertaxi\u201c sein und bleiben oder sich zum \u201eGenussverf\u00fchrer\u201c entwickeln? Genau dieser Frage ging jetzt das letzte Seminar im Rahmen der Rh\u00f6nSprudel-Genussakademie f\u00fcr dieses Winterhalbjahr nach. 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