{"id":107635,"date":"2013-04-02T00:12:08","date_gmt":"2013-04-02T00:12:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=107635"},"modified":"2013-04-02T13:02:51","modified_gmt":"2013-04-02T13:02:51","slug":"unterstutzung-der-landwirtschaft-aus-kreismitteln-einmalig-in-hessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=107635","title":{"rendered":"Unterst\u00fctzung der Landwirtschaft aus Kreismitteln einmalig in Hessen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-107636\" title=\"147-F\u00f6rderung der Landwirtschaft\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/147-F\u00f6rderung-der-Landwirtschaft-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" \/>Fulda. Mit der Fr\u00fchjahrsbestellung hat einen arbeitsintensive Zeit in der Landwirtschaft begonnen. Im Kreisgebiet bewirtschaften 2.200 Betriebe eine Fl\u00e4che von 63.000 Hektar. Sie versorgen die Bev\u00f6lkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus der Region und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft.<\/p>\n<p><strong><\/strong>Der Landkreis Fulda unterst\u00fctzt die heimischen Betriebe pro Jahr mit 50.000 Euro bis 60.000 Euro. Die F\u00f6rderung der Landwirtschaft aus kreiseigenen Mitteln ist einmalig in Hessen. Sie stellt eine freiwillige Leistung dar, die nach Aussage von Landrat Bernd Woide den besonderen Stellenwert der Landwirtschaft in der Kreispolitik deutlich machen soll. \u201eAuch wenn wir die gro\u00dfen Probleme der Agrarpolitik dadurch nicht l\u00f6sen k\u00f6nnen, sind uns unsere Bauern diese finanzielle Anerkennung wert.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Angesichts von \u00fcber zwanzig Millionen Euro, die vom Fachdienst Landwirtschaft des Landkreises Fulda in jedem Jahr an EU-, Landes- und Bundesmitteln bewilligt werden, nimmt sich dieser Betrag vergleichsweise bescheiden aus. Dennoch stellt Fachdienstleiter Martin Seuring immer wieder fest, dass die F\u00f6rderung der Landwirtschaft durch den Landkreis von den Betrieben sehr wohl registriert werde. \u201eAuch diese Form der Unterst\u00fctzung ist willkommen und nicht selbstverst\u00e4ndlich.\u201c<\/p>\n<p>8.000 Euro wendet der Landkreis in jedem Jahr f\u00fcr die F\u00f6rderung der Bienen- und Kleintierzucht sowie f\u00fcr die Verleihung von Tierzuchtmedaillen auf. Davon erhalten die Imkervereine Fulda und H\u00fcnfeld anteilig nach der Anzahl der Bienenv\u00f6lker 3.200 Euro. Auf 10.000 Euro bel\u00e4uft sich der Ansatz \u201eBauernhof als Klassenzimmer\u201c. Im Rahmen dieses Projektes haben in 2012 50 Grundschulklassen und 40 Kindergartengruppen mit insgesamt 2.400 Kindern 23 Betriebe besucht.<\/p>\n<p>12.000 Euro weist der Kreishaushalt f\u00fcr Boden-, Futter- und D\u00fcngeruntersuchungen, 15.000 Euro f\u00fcr den Ankauf von Zuchtvieh aus. In die F\u00f6rderung der Kreistierschau, die ohne diesen Zuschuss, so Fachdienstleiter Seuring, nicht stattfinden k\u00f6nnte, flie\u00dfen alle zwei Jahre 10.000 Euro. 1.500 Euro stehen als Soforthilfe bei Katastrophenf\u00e4llen in der Landwirtschaft bereit. Die Bienenseuchensachverst\u00e4ndigen erhalten vom Landkreis eine Aufwandsentsch\u00e4digung von insgesamt 600 Euro.<\/p>\n<p>Mittlerweile ausgelaufen ist das Kreisprogramm zur F\u00f6rderung der Erzeugung und Vermarktung von Biorindfleisch, f\u00fcr das in den Jahren von 2008 bis 2011 jeweils 30.000 Euro zur Verf\u00fcgung standen und mit dem insgesamt 30 Betriebe unterst\u00fctzt werden konnten. Unter den gegenw\u00e4rtigen Rahmenbedingungen in der Agrarpolitik ist eine weitere substantielle Ausweitung des \u00d6kolandbaus nicht zu erwarten, obwohl bei den Betrieben nach wie vor ein grunds\u00e4tzliches Interesse besteht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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