{"id":107566,"date":"2013-03-29T00:17:30","date_gmt":"2013-03-29T00:17:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=107566"},"modified":"2013-03-28T17:21:45","modified_gmt":"2013-03-28T17:21:45","slug":"der-arbeitsmarkt-im-marz-fruhjahrsaufschwung-lasst-auf-sich-warten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=107566","title":{"rendered":"Der Arbeitsmarkt im M\u00e4rz &#8211; Fr\u00fchjahrsaufschwung l\u00e4sst auf sich warten"},"content":{"rendered":"<p>Hessen. Die Arbeitslosigkeit in Hessen ist im M\u00e4rz leicht zur\u00fcckgegangen. Insgesamt waren 190.639 Frauen und M\u00e4nner auf der Suche nach einer Besch\u00e4ftigung gemeldet. Das waren 1,1 Prozent (2.031) weniger als im Februar, aber 4,8 Prozent (8.728) mehr als im Vorjahr. Im M\u00e4rz 2012 war der R\u00fcckgang mit 2,4 Prozent deutlich st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt, zudem hatte die Arbeitslosenzahl auch gegen\u00fcber dem Vorjahr deutlich abgenommen. Aufgrund des leichten aktuellen R\u00fcckgangs bleibt die Arbeitslosenquote weiterhin bei 6,1 Prozent. Damit liegt sie um 0,3 Prozentpunkte \u00fcber dem Wert des letzten Jahres. Saisonbereinigt bedeutet dies gegen\u00fcber dem Vormonat ein Anstieg um 1.000. \u00c2\u00a0<!--more--><br \/>\n\u201eDer ungew\u00f6hnlich lange und kalte Winter hat den hessischen Arbeitsmarkt noch immer im Griff\u201c, erkl\u00e4rt Peter Wei\u00dfler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Operativ der Regionaldirektion Hessen. \u201eDadurch verz\u00f6gern sich viele Neu- und Wiedereinstellungen in den Au\u00dfenberufen. Die Arbeitslosigkeit hat saisongem\u00e4\u00df abgenommen, allerdings wesentlich geringer als erwartet. Bestand und Zugang offener Stellen liegen noch immer unter dem Niveau des Vorjahres. Allerdings hat sich der Stellenbestand wieder bei \u00fcber 30.000 stabilisiert. Insgesamt h\u00e4lt die Seitw\u00e4rtsbewegung auf dem hessischen Arbeitsmarkt im M\u00e4rz an. In welchem Ma\u00dfe die zurzeit noch zur\u00fcckhaltende Belebung des Arbeitsmarktes saisonalen oder konjunkturellen Effekten unterliegt, wird sich erst in den n\u00e4chsten Monaten zeigen.\u201c<\/p>\n<p>Der leichte R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit seit dem Vormonat machte sich bei allen Personengruppen bemerkbar. Wie in einem M\u00e4rz \u00fcblich, nahm besonders die Zahl der M\u00e4nner und der jungen Erwachsenen unter 25 Jahren ab, jedoch nicht so stark wie im letzten Jahr. Gegliedert nach Rechtskreisen machte sich diese Entwicklung besonders im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) bemerkbar. Insgesamt waren 104.201 M\u00e4nner arbeitslos gemeldet, 1,7 Prozent weniger als im Vormonat und 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon fielen 40.251 in den Bereich des SGB III. Gegen\u00fcber dem Vormonat nahm die Arbeitslosenzahl der M\u00e4nner hier um 4,7 Prozent ab, die der Frauen lediglich um 1,5 Prozent.<br \/>\nDer Anteil junger Erwachsener unter 25 Jahren an der Gesamtzahl der Arbeitslosen lag im M\u00e4rz bei 9,9 Prozent. Insgesamt waren 18.869 junge Menschen arbeitslos gemeldet, 2,3 Prozent weniger als im Vormonat und 7,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Davon z\u00e4hlten 9.182 zum Bereich des SGB III, 5,3 Prozent weniger als im Februar.<\/p>\n<p><strong>Stellenbestand stabilisiert sich wieder<\/strong><br \/>\nInsgesamt 32.665 offene Stellen waren im M\u00e4rz bei den hessischen Agenturen f\u00fcr Arbeit gemeldet. Damit erh\u00f6hte sich der Stellenbestand gegen\u00fcber dem Vormonat um 4,0 Prozent. Auch im Februar hatte sich der Stellenbestand vergr\u00f6\u00dfert und sich seitdem wieder auf einem Niveau von \u00fcber 30.000 stabilisiert. Der Zugang offener Stellen im M\u00e4rz lag um 6,7 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahr waren Stellenbestand und -zugang weiterhin deutlich niedriger (Bestand: &#8211; 11,5 Prozent; Zugang: &#8211; 16,5 Prozent).<\/p>\n<p><strong>Besch\u00e4ftigungsentwicklung bleibt konstant<\/strong><br \/>\nMit einem Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigung um 1,0 Prozent im Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahr liegt Hessen weiterhin hinter dem Bund (+1,4 Prozent) und Westdeutschland (+1,5 Prozent) zur\u00fcck. Seit Dezember hat sich dieser Abstand gegen\u00fcber dem Bund und gegen\u00fcber der westdeutschen Ver\u00e4nderungsrate etwas vergr\u00f6\u00dfert. Der hochgerechnete, vorl\u00e4ufige Wert bel\u00e4uft sich auf 2.282.100 sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigte. Die h\u00f6chsten prozentualen Besch\u00e4ftigungsanstiege gab es in den Bereichen Information und Kommunikation (+ 7,4 Prozent), dem Verarbeitenden Gewerbe (+ 2,3 Prozent), dem Gesundheits- und Sozialwesen (+ 1,7 Prozent) und dem Gastgewerbe (+ 1,9 Prozent). Im Bereich der Arbeitnehmer\u00fcberlassung ist die Besch\u00e4ftigungsentwicklung weiterhin r\u00fcckl\u00e4ufig und lie\u00df gegen\u00fcber dem Vorjahr um 10,3 Prozent nach.<\/p>\n<p><strong>Ausbildungsmarkt: Weniger Ausbildungsstellen und Bewerber\/innen<\/strong><br \/>\nDas Ausbildungsjahr 2012\/2013 hat am 1. Oktober begonnen. Die ersten aktuellen Zahlen des laufenden Ausbildungsjahres zeigen einen leichten R\u00fcckgang der gemeldeten Bewerber\/innen (- 4,2 Prozent) sowie der gemeldeten Ausbildungsstellen (- 8,1 Prozent) gegen\u00fcber dem Vorjahr. Insgesamt standen 30.857 Bewerber\/innen im M\u00e4rz 26.459 Berufsausbildungsstellen gegen\u00fcber. Das entspricht f\u00fcr Hessen rein rechnerisch aktuell 0,86 Berufsausbildungsstellen je Bewerber\/in.<\/p>\n<p>Peter Wei\u00dfler betont: \u201eBesonders vor dem Hintergrund des steigenden Fachkr\u00e4ftebedarfs und des demografischen Wandels appelliere ich an die Unternehmen, junge Menschen auszubilden und ihre Ausbildungsstellen bei den hessischen Agenturen f\u00fcr Arbeit zu melden.Die Ausbildung junger Fachkr\u00e4fte st\u00e4rkt die Wirtschaftskraft der Unternehmen und ist eine Investition in die Zukunft. Auch die jungen Menschen m\u00f6chten wir ermutigen, sich rechtzeitig und nicht erst in letzter Sekunde mit ihren beruflichen W\u00fcnschen und M\u00f6glichkeiten auseinanderzusetzen und das Beratungs- und Unterst\u00fctzungsangebot der Arbeitsagenturen zu nutzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Aus den Regionen: Niedrigste Quote in Fulda<\/strong><br \/>\nIm Ranking der 26 hessischen Kreise und kreisfreien St\u00e4dten ist Fulda mit einer Quote von 3,9 Prozent der Spitzenreiter, gefolgt vom Hochtaunuskreis mit einer Quote von 4,0 Prozent. Die h\u00f6chste Arbeitslosenquoten weisen mit 11,4 Prozent die Stadt Offenbach und mit 10,5 Prozent die Stadt Kassel auf.\u00c2\u00a0 In 21 von 26 hessischen Regionen war die Arbeitslosigkeit h\u00f6her als vor einem Jahr.\u00c2\u00a0 Am deutlichsten machte sich der Anstieg im Lahn-Dill-Kreis (+18,3 Prozent), Darmstadt-Stadt (+ 13,3 Prozent) und dem Schwalm-Eder-Kreis (+ 12,3 Prozent) bemerkbar.<br \/>\nDie Arbeitslosenquoten der Regierungsbezirke verteilten sich wie folgt: Darmstadt: 6,0 Prozent, Gie\u00dfen: 6,1 Prozent und Kassel: 6,2 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hessen. Die Arbeitslosigkeit in Hessen ist im M\u00e4rz leicht zur\u00fcckgegangen. Insgesamt waren 190.639 Frauen und M\u00e4nner auf der Suche nach einer Besch\u00e4ftigung gemeldet. Das waren 1,1 Prozent (2.031) weniger als im Februar, aber 4,8 Prozent (8.728) mehr als im Vorjahr. Im M\u00e4rz 2012 war der R\u00fcckgang mit 2,4 Prozent deutlich st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt, zudem hatte die &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,53],"tags":[],"class_list":["post-107566","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-bildung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=107566"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107566\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=107566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=107566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=107566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}