{"id":105992,"date":"2013-01-29T00:10:30","date_gmt":"2013-01-29T00:10:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=105992"},"modified":"2013-01-29T07:41:14","modified_gmt":"2013-01-29T07:41:14","slug":"grundungsidee-von-bergwinkel-tourismus-schloss-ramholz-im-notfall-ein-teil-der-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=105992","title":{"rendered":"Gr\u00fcndungsidee von \u201eBergwinkel Tourismus\u201c &#8211; Schloss Ramholz im Notfall ein Teil der Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-105993\" title=\"130129_Ramholz\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/130129_Ramholz.jpg\" alt=\"\" width=\"560 height=\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/130129_Ramholz.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/130129_Ramholz-265x198.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/p>\n<p>Elm\/Ramholz (rb). \u201eBergwinkel Tourismus gGmbH\u201c &#8211; so hei\u00dft das Kind, das der Elmer Rh\u00f6nklub aus der Taufe heben m\u00f6chte. Dahinter steckt die Vermarktung von regionalen Produkten und der Tourismuslandschaft der drei Mittelgebirge. \u201eImmerhin ist die Region vielf\u00e4ltig\u201c, sagt die Rh\u00f6nklub-Kassiererin Sindy Sperschneider, die eigentlich aus der Th\u00fcringer Spielzeugstadt Sonneberg stammt.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr suchte der hessische Rundfunk die sch\u00f6nsten Landschaften Hessens. W\u00e4hrend sich die Rh\u00f6n und das Fuldaer Land die ersten zwei Pl\u00e4tze sicherten, schaffte der angrenzende Bergwinkel es nur auf den letzten von 40 Pl\u00e4tzen. \u201eUnd das m\u00f6chten wir \u00e4ndern\u201c, sagt Vorstandschef Robert Brimberry. Die Idee dazu entstand bereits im Sommer, weil man gemerkt hat, dass die Region einen wirtschaftlichen Aufschub ben\u00f6tige.<\/p>\n<p>Schloss im Notfall ein Teil der Gesellschaft<\/p>\n<p>Man g\u00f6nnt dem Eigent\u00fcmer von Schloss Ramholz, dass er das Schloss \u00fcber den freien Markt verkauft. Als Initiator einer Idee, sitzt der Rh\u00f6nklub im Falle eines Scheiterns in den Startl\u00f6chern, sofern der Preis daf\u00fcr nicht zu hoch ist. \u201eEin gewisser Rahmen sei erlaubt, aber wir k\u00f6nnen uns nicht Summe unendlich leisten\u201c, sagt Brimberry. Damit unterstreicht und best\u00e4tigt er die Ansicht des Eigent\u00fcmers in einer Pressemitteilung seines Schlossarchivars, dass Ramholz ohne Zweifel f\u00fcr die Region wichtig ist. So kursieren unterschiedliche Preisvorstellungen im Raum. Im Internet steht es f\u00fcr knapp sieben Millionen Euro zum Verkauf.<\/p>\n<p>\u201eIch habe auch schon Zahlen von zehn, vier und zwei Millionen geh\u00f6rt\u201c, sagt Sindy Sperschneider. Und ob der Rh\u00f6nklub dem am Ende zunickt, entscheiden die Mitglieder. F\u00fcr den Rh\u00f6nklub ist das \u201eBlankenburger-Modell\u201c &#8211; wie Brimberry es nennt \u2013 ein Vorbild. Dort wurde ein Schloss durch eine gemeinn\u00fctzige Tochtergesellschaft eines gegr\u00fcndeten Vereins bei der Zwangsversteigerung erworben. Auch ein Modell, das der Rh\u00f6nklub sich vorstellen k\u00f6nnte und von Fachexperten empfohlen wird.<\/p>\n<p>Die \u201eIdee\u201c Regional- und Tourismusvermarktung mit Synergien<\/p>\n<p>Der Grundgedanke der gemeinn\u00fctzigen Gesellschaft ist weniger der Erwerb von Schloss Ramholz, sondern viel mehr die Vermarktung von Region und Tourismus. So sollen Imker aus dem Spessart, Metzger mit Rh\u00f6nschaffleisch oder Vogelsberger Korbmacher davon profitieren, dass ihre Produkte innerhalb der Region bekannt gemacht werden. \u201eIn Sannerz fertigen Leute hochwertige B\u00fcrsten mit der Hand her und aus Elm stammt der bekannte Stuhl. Nur im Nachbardorf wei\u00df keiner etwas davon\u201c, sagt Sperrschneider. So m\u00f6chte man neben der Globalisierung auch etwas \u201eHeimwirtschaft\u201c betreiben. Sozusagen \u201eRegionalisierung\u201c. Beim Tourismus geht es auch um eine Gesamtvermarktung. Besucher der Spessart-Therme in Bad Soden-Salm\u00fcnster, des Steinauer Schlosses oder der Burg Schwarzenfels sollen auch auf andere Highlights aufmerksam gemacht werden. Ziel ist es, die Region zusammenzubringen und dadurch Synergien zu schaffen. Denn Steinaus \u201eBr\u00fcder Grimm\u201c-G\u00e4ste k\u00f6nnten sich genauso f\u00fcr das Schl\u00fcchterner Kloster interessieren, glaubt Sperrschneider. Als Urlaubsregion sollen zudem Schwimmb\u00e4der, Campingpl\u00e4tze und Museen beworben und an Hoteliers und Pensionen neue Kunden vermittelt werden \u201eNur gemeinsam machen wir auf unsere sch\u00f6ne Region aufmerksam\u201c, sagt Brimberry abschlie\u00dfend. Eine Gr\u00fcndung soll \u2013 sofern der zeitliche Rahmen ausreicht \u2013 im M\u00e4rz in einer Mitgliederversammlung behandelt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Elm\/Ramholz (rb). \u201eBergwinkel Tourismus gGmbH\u201c &#8211; so hei\u00dft das Kind, das der Elmer Rh\u00f6nklub aus der Taufe heben m\u00f6chte. Dahinter steckt die Vermarktung von regionalen Produkten und der Tourismuslandschaft der drei Mittelgebirge. \u201eImmerhin ist die Region vielf\u00e4ltig\u201c, sagt die Rh\u00f6nklub-Kassiererin Sindy Sperschneider, die eigentlich aus der Th\u00fcringer Spielzeugstadt Sonneberg stammt. 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