{"id":105979,"date":"2013-01-30T00:13:43","date_gmt":"2013-01-30T00:13:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=105979"},"modified":"2013-01-28T18:13:59","modified_gmt":"2013-01-28T18:13:59","slug":"ob-moller-handigt-einburgerungsurkunden-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=105979","title":{"rendered":"OB M\u00f6ller h\u00e4ndigt Einb\u00fcrgerungsurkunden aus"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-105980\" title=\"DSC_0041\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0041-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0041-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0041.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Fulda (cp). \u201eIch habe mich f\u00fcr die Einb\u00fcrgerung entschieden, weil ich ein gleichberechtigtes Mitglied des Landes sein m\u00f6chte\u201c, erkl\u00e4rte Burcu Bayar, die zwar in Fulda geboren wurde, aber t\u00fcrkische Wurzeln hat. Besonders freut sie sich darauf, bald w\u00e4hlen zu d\u00fcrfen. Die 17-J\u00e4hrige erhielt zusammen mit ihrer 15-j\u00e4hrigen Freundin Mine Kabakci und 65 weiteren Personen aus insgesamt 28 L\u00e4ndern im Rahmen eines feierlichen Empfangs die Einb\u00fcrgerungsurkunde von Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller. Dabei spiegelte sich die Internationalit\u00e4t der Barockstadt wider: W\u00e4hrend die gr\u00f6\u00dfte Gruppe mit 25 Personen aus der T\u00fcrkei kam, sprach er Fuldaer Verwaltungschef unter anderem mit Menschen aus Angola, China, Polen, Venezuela, Griechenland, Indien und Belarus. \u201eDie Vielfalt unserer Stadt zeigt sich in Ihrer Person, Ihrer Herkunft, Ihren Erfahrungen und Schicksalen \u2013 von dieser bunten Mischung lebt unsere Gesellschaft\u201c, betonte M\u00f6ller im Beisein zahlreicher Ehreng\u00e4ste. Bei der Verleihung im Marmorsaal des Stadtschlosses waren unter anderem die Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann, Stadtverordnete und Mitglieder des Magistrats, der Vorsitzende des Ausl\u00e4nderbeirats Nihat Dalmis sowie Vertreter des B\u00fcrgerb\u00fcros und des Rechts- und Ordnungsamtes der Stadt Fulda anwesend. Irina Partosch untermalte den Empfang mit sch\u00f6ner Harfenmusik.<!--more--><br \/>\n<strong>Als Au Pair nach Fulda<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-105981\" title=\"DSC_0057\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0057-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0057-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0057.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Ein neues Land, eine neue Kultur, eine fremde Sprache und die Frage \u201eWas muss ich tun, um bleiben zu k\u00f6nnen?\u201c \u2013 so schildert Olena Tchassona sichtlich bewegt in ihrem pers\u00f6nlichen Erfahrungsbericht, wie es ihr bei ihrer Ankunft in Deutschland ergangen war. \u201eAls ich mit 18 Jahren als Au Pair von der Ukraine nach Fulda gekommen bin, war ich eingesch\u00fcchtert, unsicher und sprach kaum Deutsch\u201c, berichtete die heute 31-J\u00e4hrige und f\u00fcgte hinzu, dass sie aber bei der Familie mit offenen Armen empfangen worden sei und diese sie auch jetzt immer noch unterst\u00fctze. Nach ihrer Au Pair-T\u00e4tigkeit hat sie an der Universit\u00e4t in Kassel Haupt- und Realschullehramt studiert, absolvierte anschlie\u00dfend ein Referendariat an der Bardoschule in Fulda und arbeitet dort inzwischen als Lehrerin f\u00fcr Deutsch und Englisch. Besonders freute sie sich, dass einige ihrer Sch\u00fcler im Saal anwesend waren. Mit Nachdruck sagte sie schlie\u00dflich, dass sie sich in Deutschland sehr wohl f\u00fchle und sich ihr hier sehr viele M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet h\u00e4tten. \u201eHeute Abend bin ich sehr froh, eine Deutsche zu sein\u201c, hob Olena Tchassona hervor.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4hlen gehen<\/strong><\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-105982\" title=\"DSC_0060\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0060-265x399.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0060-265x399.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0060-398x600.jpg 398w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0060.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>\u201eSie sind jetzt deutsche Staatsb\u00fcrger und im Besitz aller B\u00fcrgerrechte\u201c, erkl\u00e4rte Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann, als sie die Gl\u00fcckw\u00fcnsche und Gr\u00fc\u00dfe der st\u00e4dtischen Gremien \u00fcbermittelte. In Anlehnung an die im September stattfindenden Wahlen bezeichnete sie das Wahlrecht als \u201eeines der wichtigsten demokratischen Grundrechte\u201c und rief die Anwesenden dazu auf, von diesem rege Gebrauch zu machen und sich auch als Wahlhelfer zu engagieren. \u201eWir w\u00fcnschen uns Ihre Beteiligung am \u00f6ffentlichen Leben\u201c, betonte Hartmann. Anschlie\u00dfend stellte Nihat Dalmis die Arbeit des Ausl\u00e4nderbeirats vor und wies besonders auf die Sprechstunde hin, die nun jeden Donnerstag von 15.30 Uhr bis 16.45 Uhr in der Servicestelle Soziales stattfindet. \u201eWir vertreten die Interessen der in Fulda lebenden Ausl\u00e4nder zum Beispiel gegen\u00fcber Beh\u00f6rden\u201c, berichtete Dalmis und f\u00fcgte hinzu, dass viele Probleme der Deutschen und der Ausl\u00e4nder \u00e4hnlich seien, wie zum Beispiel bei der Arbeitssuche oder in der Schule.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (cp). \u201eIch habe mich f\u00fcr die Einb\u00fcrgerung entschieden, weil ich ein gleichberechtigtes Mitglied des Landes sein m\u00f6chte\u201c, erkl\u00e4rte Burcu Bayar, die zwar in Fulda geboren wurde, aber t\u00fcrkische Wurzeln hat. Besonders freut sie sich darauf, bald w\u00e4hlen zu d\u00fcrfen. 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