{"id":105837,"date":"2013-01-23T00:12:14","date_gmt":"2013-01-23T00:12:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=105837"},"modified":"2013-01-23T08:15:05","modified_gmt":"2013-01-23T08:15:05","slug":"broschure-fur-arzte-heilsame-worte-fur-krebspatienten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=105837","title":{"rendered":"Brosch\u00fcre f\u00fcr \u00c4rzte: Heilsame Worte f\u00fcr Krebspatienten"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main. Alle 90 Sekunden erreicht in Deutschland einen Patienten die niederschmetternde Diagnose: Krebs. Deutschlandweit erhalten j\u00e4hrlich 486.000 M\u00e4nner und Frauen die Nachricht, dass auch sie betroffen sind. Welche Rolle dabei die richtige Kommunikation zwischen \u00c4rzten und ihren Patienten spielt, zeigt eine neu erschienene Brosch\u00fcre der Techniker Krankenkasse (TK) mit dem Titel &#8220;Heilsame Kommunikation&#8221;, die sich an praktizierende und angehende Mediziner richtet. <!--more--><br \/>\nAutorin der Brosch\u00fcre ist die Schriftstellerin Annette Rexrodt von Fircks, die vor zehn Jahren selbst die Diagnose Brustkrebs erhalten hat. Im Heft reflektiert sie die Gespr\u00e4che mit ihren damaligen \u00c4rzten, Operateuren und Krankenpflegern. Daraus leitet sie Ratschl\u00e4ge f\u00fcr das Klinikpersonal ab. Das Thema &#8220;Kommunikation&#8221; kommt ihrer Meinung nach im Medizinstudium und bei Ausbildung des Pflegepersonals zu kurz. Viele \u00c4rzte untersch\u00e4tzten deshalb die Wirkung des Gespr\u00e4chs mit dem Patienten. &#8220;Worte k\u00f6nnen verletzen, aber auch heilen&#8221;, kl\u00e4rt Rexroth von Fircks auf.<\/p>\n<p>Die Bestsellerautorin war gerade einmal 35 Jahre alt, als sie an Brustkrebs erkrankte. Die \u00c4rzte gaben ihr damals eine \u00dcberlebenschance von 15 Prozent. &#8220;Um mich herum wurde es still, es gab kein Oben und kein Unten mehr, die Erde h\u00f6rte auf sich zu drehen, die Zeit blieb stehen, ich war alleine&#8221;, erinnert sie sich an den Moment, an dem ihr Arzt sie informierte. In Situationen wie diesen kommt nicht nur darauf an, was der Mediziner dem Patienten sagt, sondern auch wie. So ist es laut Rexroth von Fircks wichtig, dass die \u00c4rzte Raum f\u00fcr Hoffnung lassen. &#8220;Hoffnung hat f\u00fcr den Einzelnen je nach Erkrankungsphase unterschiedliche Bedeutungen&#8221;, erkl\u00e4rt sie in der Brosch\u00fcre. Bei der Ersterkrankung sei es die Hoffnung, wieder gesund zu werden und bei unheilbar Kranken die Hoffnung, noch einige Jahre oder Monate schmerzfrei leben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auf insgesamt 32 Seiten macht die Autorin anschaulich, wie gelungene Kommunikation eine sp\u00fcrbar heilsame Wirkung entfalten kann. Behandelnde \u00c4rzte daf\u00fcr zu sensibilisieren, wie ihre Patienten das von ihnen Gesprochene verstehen und welche Konsequenzen dies haben kann, ist ein Anliegen der Brosch\u00fcre.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Frankfurt am Main. Alle 90 Sekunden erreicht in Deutschland einen Patienten die niederschmetternde Diagnose: Krebs. Deutschlandweit erhalten j\u00e4hrlich 486.000 M\u00e4nner und Frauen die Nachricht, dass auch sie betroffen sind. 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